Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûfrücken swV. (16 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gesihte/ Wart er von in gezůcket,/ In die wolken uf gerůcket./ Mit siner gotlichen craft,/ Mit der er gantz waz behaft,/ | |
| iz ist mit dir unsamft erhaben’./ den schîlt er ûf ruhte,/ den vanen er ûz zuhte –/ der was harte bluotvar | |
| dîn vil lange,/ liebest aller manne’./ den helmhuot er ûf ructe,/ vil holtlîche er in kuste./ dâ wundert alle di hêrren,/ | |
| gân!»/ daz was doch ir beider ger./ der heiden uf ructe sîn sper/ in menlîchem geturste./ alsô tet der Duringe furste./ | |
| sô,/ in zorne betwungen./ er sprach zu dem von Helderungen:/ «rucke uf die banier,/ wer sô welle, der volge mir!»/ nu | |
| ußermaßen zornig. Er begreiff den geczwerg mit dem hare und rugte es off von dem ertrich, er lieff zu der sule | |
| do út #.[wart gekússet#.]? In dem kusse wart si do ufgeruket in die hoͤhste hoͤhi úber aller engel koͤre. Dú minste | |
| not miner quelunge und das jagen mines herzen und das ufruken miner sele nach dem smake diner salben und dem ungescheidenen | |
| menscheit so sanfte betwingen, wer mag die sele so snelle ufrukken, $t wer mag die sinne so hohe erlúhten als got, | |
| sprichet, das ist in dem himmelriche, swenne got die sele ufrukket mit sines willen wollust und henget si da zů, da | |
| si den fürsten edele $s mit kusse güetlîch enpfie./ Ûf ruhte s%..i ir gebende: $s ir varwe wol getân/ diu lûht$’ | |
| er ist selbe der scolare min.’/ den scilt er uf ruchte,/ den spiez er uf zuchte,/ mit grimme hiwer den uolen;/ | |
| mer hoher wibe,/ die werdes mannes libe/ kunden hertz uf rucken:/ ir wipliches smucken/ werdiu hertze můten kan,/ daz dick wænet | |
| im die bluͤnden wangen/ fůgten muͤndels drucken./ dem Spanniel uf rucken/ daz hertz auch wart nach minne lust,/ den schaft mit | |
| tiuren/ scholt an ir hertze drucken!/ des wart ir hertze rucken/ vor vræuden uf mit lust./ ahy, wie dicke si in | |
| ander dar/ munt in muͤndel druckten:/ die sele sich uf ruckten/ mit des kusses girden./ ir zarten man wol wirden/ Aglye |