Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
trûtvrouwe swF. (28 Belege) Findeb.
| sît nû mîn herze erkennet/ daz ir versmâhent mîn gebot,/ trûtfrouwe, sô genâde iu got!/ ich wil von hinnen scheiden:/ ir | |
| $.s$. Marien in ſine phlege, vnde alſo lange ſo ſi trvtfroͮwe in diſem lebenne waſ, do behielt er ſi mit micheler | |
| wir daz gaiſtlichen ervullen mvͦzen, vnde biten vil inneklichen vnſer trvtfroͮwen $.s$. Mærien, div ein tor deſ himelricheſ iſt vnde vnſer | |
| der ewigen meide îv ſagen ſculn alſ uerre, ſo ſi trûturoͮwe unſ roͮchet ze gebenne, wande hiute reht iſt, daz an | |
| gerte bezeichent $.s$. Mariam, div ê dvrre waſ, wan ſi trûturoͮwe âne waſ alleſ ſundeclîchen ſaffeſ unde ân alle hîliche geluſt. | |
| unde ſculn ſich rihten nach ir lebenne, ſo beleittet ſi trûturowe ir ſêle zoͮ ir ſuneſ zeſwen. Si heizzet oͮch ſtella | |
| ire magetoͮm behaltent, die choment alle ze der gagene unſer trûturowen. Die auer weder chonelîche noch witewelîchen noch magetlîchen ire kûſce | |
| ire kûſce behaltent, noch deumoͮt an in habent, alſ unſer trûturowe hete, die werdent leider gebunden, alſ der wîſſage ſprichet, unde | |
| denne beſcirme div oberoſte maget ſancta Maria. Div barmherze unſer trûtfrowen beſcirmet die drî ordenunge, die êlichen wol lebent vnde die | |
| vnde erloſte in uon der bitteren helle. Same têt ſi trûturowe $.s$. Marien_egiptiace, $t div mit uil unzallîchen ſunden bewollen waſ. | |
| beuelhet uroͮ unde ſpâte iwern lîb unde iwer ſêle unſerer trûturowen $.s$. Marien, daz ſi îv wegende ſî an deme uorhtlichen | |
| dem herren Abrahame unz an den uil heiligen namen unſer trûturowen $.s$. Marien, der goteſ moͮter. Nu heuet ûf, min uil | |
| inhein lîp sô rehte gefůgit, sô dîn heiligiu můtir unsir trût froͮwe. uon diu dc bezste reht unde [die] bewartôsten minne der | |
| kebes nith. dc kuneclich gezelt dc was der lîp mîner trût froͮwun. si was [daz] gezelt, dannan der wîssage sprac: (13#’v) In | |
| menniskin der wart gischaffin an de[me] pette. dc was mîner tr[ût] froͮwen sêle unde ir lîp was dc gezelt. růwet er noch | |
| mir mîne sch[ô]ne benomin. daz kumet dîner diemůtigen sêle rehte tr[û]t froͮwe. wande dû dich uil unwirdich tûhtest unde uil sale, dô | |
| $t Mînir můtir kint fatin widir mich. dc mahtû sprekin trût froͮwe. wan dînir můtir kint dc kît dîn kunne dc uirtreip | |
| [sich] der schade allir bekorunge. Nû sprekin wir zi mînir trût frôwin diu gesezzet ist in den wî[n]gartin der heiligun cristinheit ze | |
| sprekint. si sint abir dîne uîende. disiu frage ist mînir trûtfroͮwin in der benemede allir sâligin sêle. nû wirt uon gote | |
| den herbergin der hirte. diz was diu antwurte, diu unsirre trût froͮwen gigebin wart dâ ze den brûtloͮftin, dâ unsir herre sprac: | |
| ist zît ze r[â]wenne. Diz mach gesprochin werdin uon mînir trûtfroͮwen $t stant ûf gotis gemahel#p+%{{e#p-! stant ûf cristis (22#’r) můter! | |
| in den telren nieht an den bergen. er b[e]zeich[e]nôt unser trûtfroͮwen: ir wu[r]ze was uon yesse, der stam was uon iudêa, | |
| rechchitze ûf deme berge bethel. diz gebet daz ist mîner trûtfroͮwen umbe d[i]e ellenden. herre! [dû dâ] gevarn bist ze der | |
| er rvͦwet#p+%{{e#p- aller êrest an de[me] bette daz wa[s] mîner trût froͮwun $t sêle, ir lîp daz was daz gezelt, daz hâte | |
| Daz uahs wahset uon deme houbete, alsô ist uon dir trûturouwe gewahsen daz exemplum uile maneger tugende. daz hât nâch gibildit | |
| sô uns got lôset uon disime ellende. doch zouch unser trût frouwe diu zuai chint, daz sint die zuô christinhait mit ten | |
| [siu] azte [si, siu] trancte siu. daz tete allez unser trût urouwe ane deme ellende[n] christe. si wâtôte in mit ir flaiske | |
| die dirnen aller êrist nemmet, daz chît: si bestêt unser[r]e trûturouuen allir maiste. want siu gab in die êrst[e] zůfart. daz |