Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| diͤ din selich herze můst entfan,/ dů din Jhesus $’n dot had verwunden,/ de sal ouch besiͤn <diͤ> zal der wunden,/ | |
| kint mochts levend gesiͤn/ ind also levend, dat in de dot/ niͤmer $’n ruͤrt noch $’n geine not./ //Mich dünket, dat | |
| dis lifs verwandeln salt,/ üver dich sal kurt sin $’s dods gewalt,/ du salt an zwivel levend kumen/ zů dinem sun, | |
| also plach?/ //Under allen engeln we is de,/ dem sin dot ded also we?/ wem machde he so groʒen smerzen/ als | |
| bodschaf also gůt/ als diͤ, damit uns wart gebůt/ des dodes, den wir můsten liden/ van unses vader Adams geziden./ //Den | |
| würden bit dem brode,/ dat si ewlich huͤde vür dem dode./ //Darümb, ei schön, erl#;iucht ir sinne,/ mach in suͤʒ dins | |
| suͤʒ dins liͤven minne,/ dat si suͤchen bitz an den dot./ den groʒen liͤven wiʒ ind rot,/ dem din leven was | |
| du seges al sin not,/ al sin schand ind sinen dot;/ in dinem r#;iun wart niͤ gehort/ van dim munde einich | |
| in disem live/ ind in disen jamerziden,/ darin du $’n dot můstes liden,/ so groʒe vröude inde macht,/ dat vröud ind | |
| dir sin not,/ wiͤ we, wiͤ wal ded dir sin dot!/ mich wundert sere, wiͤ in dem stride/ din minsam herz | |
| nutz ind diͤ not,/ du siͤs den sigen ind den dot,/ du siͤs, dat dit reine blůt aleine/ diͤ unrein werlt | |
| liden ind manich not/ ind menlich striden bitz an $’n dot/ ind verdiͤnden $’n ewelichen lof/ üver $’s ewlichen künings hof./ | |
| geraden,/ si sach si sterven vür irn ougen,/ den vreislichen dot sach si si dougen,/ ind si troste si zů allen | |
| ir manheit schinen./ zů jüngest nam si ouch self den dot/ durch minn$’ des ewen, den got gebot./ //Dů ich dis | |
| verwinnet alle not,/ diͤ minn$’ si is starc als de dot,/ si birnet als diͤ vackeln groʒ;/ swat waʒʒers diͤ vackeln | |
| můst #;iur beider sin./ ei, wiͤ bitter wart dir sin dot,/ du lids bit im des dodes not,/ du stürves levend, | |
| bitter wart dir sin dot,/ du lids bit im des dodes not,/ du stürves levend, din herz it starf,/ din wunde | |
| der martiljen smerze/ ind ouch de lif bitz an den dot/ völlich lit der martiljen not./ dit sint diͤ overste martelere,/ | |
| gerungen niͤt $’n wirt gewert,/ als de mensche den natürlichen dot/ lidet an des vindes not./ wan it sint recht ind | |
| durch got gern alle not/ geliden hedden ind ouch den dot./ //Under disen martelern bis du,/ gekrond můder $’s gekronden Jhesu!/ | |
| din gůt herze drůch enbinnen/ zů dinem sun, de $’n dot leit./ wiͤ ser sin dot din herze sneit!/ //We was | |
| zů dinem sun, de $’n dot leit./ wiͤ ser sin dot din herze sneit!/ //We was under allen marteleren,/ den sin | |
| wand he si willich wolde liden/ ind <bitz> in sin dot menlich striden./ ////Diͤ ander martilje, diͤ am herzen/ liget an | |
| erlosen/ uz van der grozer not,/ swanne so der leide dot/ ane mir sal gescheiden/ den lif van der selen./ //In | |
| uns oug gecoufte/ bit sines sunes bluode/ van deme ewigeme dode./ //Wer sal mir des gehelfen,/ wer sal mig so geluteren,/ | |
| din chunnescaft./ der angel was diu gotes chraft,/ da der tot wart ane irworgen,/ der von dir wart verborgen,/ Sancta Maria./ | |
| besuontest den Even val,/ Sancta Maria./ //Eva braht uns zwiscen tot,/ der eine ie noch richsenot;/ du bist daz ander wib,/ diu | |
| ware rouwe muoze virlihin:/ //Unde daz er dur den grimmin tot,/ den er leit dur die menischeit,/ sehe an meniscliche not./ | |
| lebens, daz Eva/ in dem paradyse verlos,/ du sie den tot erchos./ gotes gebot sie ubergie,/ von danne ir afterchumfte michel | |
| geleben. Da si wonot, da můs ich beliben, beide an tode und an libe.» Das ist der toren torheit, die lebent | |
| got. %/Unser zweiger gemeinschaft $t ist das ewige lip ane tot.» So geschihet da ein selig stilli nach ir beider willen. | |
| nit enbern. Gottes angesiht umbevahen und sin lust úberwindent tusent toͤde <N>XXIV</N>. Zweier hande geistlichen lúten wirt gebotten zweierleie geiste von | |
| bihte gesprach mit sinem fleischlichen munde. Do in von des todes nature die usseron sinne wurden benomen, do lag der licham | |
| enbern; gottes angesiht, sin umbevahen und sin lust úberwinden tusent toͤde</KAP> Swer do bran in der creftigen minne fúr, der mag | |
| woͤlte, das wart nie von menschen oͮgen gesehen; ja, tusent toͤde weren ze lihte. Mir ist, herre, nach dir also we! | |
| mit ime bevangen bin. Iedoch wil ich gerne liden des todes pine an dem súndigen lichamen min. Minne, du hast den | |
| walde leitent, das si gant aber predien und sich zem tode bereiten. Dise zwene herren, die denne komen sint us dem | |
| valscheit der welte, wan si lonete mir mit dem bitteren tode.» <FOLIO>(75#’v)</FOLIO> Dis ist das fúnfte teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Von | |
| beschirmen und nemen si verborgen zů mir in eime heligen tode.» «Mere», sprach únser herre, «Swester Jutte von Sangerhusen, die han | |
| ein mus, die in der vallen sitzet und wartet ires todes. Das niderste teil der vallen das ist disú irdenschú ere; | |
| heligen eret, den erent si und troͤstent in an dem tode</KAP> Das man die heligen eret mit schoͤner gehúgenisse und mit | |
| miner lebenden menscheit, das sin nature tot ist eines heiligen todes, also das er niemer hoͮbtsúnde me getůt uf ertriche.» Do | |
| des heligen lichamen gegenwúrtikeit, das si vergessent der pinunge des todes und alles irdensches gůtes. Enoch der lebet dennoch, wan den | |
| Ich bevalch minen geist #.[mit in minem vatter an minem tode#.], also soͤllent si sich mir bevelhen in allen iren noͤten. | |
| ter ne ist so wise,/ ter sina vart wizze./ ter tot ter bezeichint ten tieb,/ iuer ne lat er hie niet./ | |
| ich an got sît genâden gert,/ sin könden nâch dem tôde niemer mich vergên./ Herumbe ich niemer doch verzage./ ir lop, | |
| gesworn/ zuo ein ander, des ich waene, ûf mîner vröuden tôt./ zwiu habent diu driu mich éin%\en dar zuo erkorn?/ ôwê, | |
| voller mâne:/ daz was der ougen wúnne und des hérzen tôt./ /Mîn staeter muot gelîchet niht dem winde./ ich bin noch, | |
| wéngel von tréhen naz,/ dâ si an dem morgen/ mînes tôdes sich vermaz./ Der vil lieben #s+ház#s- t%\uot mir #s+báz#s- dánne | |
| nie kunt./ Jâ hât si mich verwunt/ sêre in den tôt. ich verliuse die sinne./ genâde, ein #s+küniginne#s-, du tuo mich | |
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