Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
abetuon V. (80 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ligen sol. Da er sah das er dot was, er det im die coife abe und slug im das heubt abe. | |
| halff witwen und weisen und macht arme gotteshuser rich, er dete alles unrecht gelt ab in sim lande, er súnde alle | |
| altar stunde; und myn herre Ywan hett im den helm abgethan. Da kam alles das volck das in der stat was | |
| yn ducht das im die ein hant geqwetst were; er det den manikel abe und sah ein guldin fingerlin, $t das | |
| meisten porten yn da die zehen ritter vor sint.’ Da daten sie ir helm abe und kusten sich, und eyner bevalh | |
| sahen wo Lancelot darnyder gestanden was und hett sinen helm abgethan; er lag nyder und macht den grösten jamer den ie | |
| herlich tavel alda geriechtet; anders ensahen sie nymant. Die jungfrau dete im den helm abe und halff im das er entwapent | |
| Da brach er im den helm von dem heubt und det im die coif abe, er hub das schwert uff und | |
| in dißer welt allerliebst hant, das ir @@s@uwern helm abe thút.’ Lancelot det den helm abe, und der konig erkante yn | |
| welt allerliebst hant, das ir @@s@uwern helm abe thút.’ Lancelot det den helm abe, und der konig erkante yn zuhant $t | |
| miner langen arbeit, so verclagete ich sanfte alles min herzeleit.» «Tů dich diner homuͤtigen gerunge abe, du gerost des, das dir | |
| mîns ankers ort/ in riwe ergriffen landes habe!"/ der wâppen teter sich dô abe./ sîn riwe im hertes kumbers jach./ der | |
| hœhste leit."/ er bôt in sîne grôze habe:/ sîner gebe tâten si sich abe./ die boten fuorn ze lande/ gar ân | |
| sinen hiligen jungern gesezzen waz, die sich werltlicher ding ab getan heten, die sich gærlichen ze dem almæchtigen got lazzen heten, | |
| hat uns gehaizzen, ob wir uns der suͤnten wellen ab tun und uns becheren, daz er uns enphahen wil also genædichlichen | |
| $t dar umbe schuͤln wir uns dez gebetes nicht ab tůn. waz der freunt antwurt, daz schuͤln wir merchen. er spricht: | |
| dise suͤnt lat und rucht euch ir gærlich ab ze tun. diu weil der mensch suͤndet, so enhat er gotes hulde | |
| gesetzet. ob wir uns dez nidez und ander bosheit ab tůn, und ob wir die chleinen schuld durch sein gebot vergeben, | |
| er: "jâ!"/ dô sprach unser herre sâ:/ "nû ganc und tuo dich dîner habe/ gar durch mînen willen abe/ und gip | |
| leste guot genant,/ des er von dirre welte habe/ sich tet durch gotes willen abe:/ sus truoc er dan sîn hærîn | |
| stozen ze puluer. vnde als man di phanne abe welle tun so sal man daz puluer drin sen. vnde sere vnder | |
| hât er guot lâzen, man sol im sînen schaden abe tuon unde man sol enem sîn guot âne schaden wider geben. | |
| tak ist in der aehte unde im sinen schaden niht abetut nah minnen oder nah rehte, so mag er in wol | |
| ubel man,/ der niemen des gevolgen chan,/ daz er sich tů des gutes abe,/ daz er mit unrehte habe;/ des volget | |
| gehoret rehte riwe zů./ so er ware biht tů,/ so tů sich denne ganzlich abe/ der gnade, die diu werlt habe,/ | |
| uns innen werden,/ weder unser mere an dir habe!/ so tůt sich din der ander abe.#.’/ der ritter sprach, #.,daz tůn | |
| scheiden gar ân sîne habe. / mich dunket guot wir tuon uns abe / der ruowe und rîten anderswâ: / s%..i | |
| strît niht mohte lân, / er hêt sichs gerne abe getân, / wand im wîssagte sîn muot, / als er den | |
| hant; / sîn trôst der was ir ungehabe. / sus tet si sich der werlte abe / mit herzenlîchem sêre. / | |
| sich der reine lîp gehabe; / ich weiz wol si tet sich abe / ir vreude, dô si mich verlôs. / | |
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