Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swëllen stV. (62 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| naslœcher nimmer rinnent, so ist iz gesunt. //Swelich ros ainen geswollen hals hab und nicht verslinden muͤge, so nim zway ayer | |
| den kopf nidir: zo blutit is us. //VElch ros eynen geswollen hals hat, unde nicht geslyndyn mag, zo nym czwey eygir | |
| den rippen alsô diu eiger unde beginnet ir diu âder swellen unde gêt ir der toum in daz houbet als der | |
| unde lege daz ûzerhalp uber daz ouge (ist daz ouge geswollen, fur daz ouge): er wirt | gesunt $t von der | |
| dir baz. Daz ist versuoht. Sî aver der fuoz sô geswollen, daz er welle ûz vallen, sô nim geizînen mist und | |
| friunt, der het daz getwanch sô vaste, daz er aller geswollen was unde daz dehein arcet in des mohte getrôsten, $t | |
| sô grôze chraft, daz si nimer misserætet. Swâ der mensch geswollen ist, salbe er sih mit dem gîers hirn, er enswellet | |
| in daz harn unde beginnet ime der bouch sweren unde swellen. Der nem fenichel und epich unde retich unde phefer unde | |
| da mit. //Dem diu bein swellen. Ob dir diu bein swellen, so nim ruten und zetribe si mit honge und mit | |
| iz der werlde sunde alleine treit./ min munt von zorne swillet,/ ja wart mit geiselen gevillet/ sin lip an eine starke | |
| si mit kündicheit,/ daz si in den jâren/ geblæt [und] geswollen wâren./ sô si slâfen solden/ und gemach haben wolden,/ sô | |
| mit der nâtern_– daz was ein zeichen!_–:/ swie grôz er geswollen was,/ zehant er dô genas./ __Dannoch wolden si got/ niht | |
| starch./ /Josebe wurten si bevolehen, $s er nelie si nieht swellen;/ er gab in maz unde tranch, $s er dienôte in | |
| sô daz fihe skiere wirt fure brâht,/ sô muozzen si swellen, $s vore hungere chwellen./ wie mahte in wirs sîn? $s | |
| si chômen,/ si bâten in helfin, $s daz si nieni swullen./ /Er hiez si zi Josebe faren, $s chot er scolt | |
| wîte./ er gie uber al, $s daz liut starb unde geswal./ nieman nedorfte sân $s der iz ouch mahte geleisten,/ want | |
| irbarmen/ Sich lant ir negesten armen,/ Den sie sen hungers swellen/ Und so jamerlichen gellen.’/ Do von larte Crist die zwelfboten/ | |
| dir in diner liehten schar./ Sie sint so lesterlich gevar,/ Geswollen, wazzer suhtig,/ Uzsetzig, malat, sluͤhtig./ Die zement nit in diner schar,/ | |
| muot in leide qual./ der munt der wuohs im unde swal,/ ê daʒ er möhte sprechen./ ûʒ im begunde brechen/ hitz | |
| der stolze helt bevant/ der gift und daʒ diu wunde/ swellen ûf begunde,/ mit grimme er gæhes ûf gesach./ ein ander | |
| off und truckett ir augen, die ir rot waren und geswollen von weynen. Sie lieff bald zu im. Der knapp was | |
| das wetter heiß was. Er slieff fast und was aller geschwollen under synen augen von großen schlegen die er enpfangen hett | |
| gande, er sah das im syn augen rot waren und geschwollen, und was so heiser das er kam ein wort mocht | |
| von großen slegen. Im waren sin augen rot gewesen und geswollen; die waren nu wol wiedder komen, und was nehelich als | |
| alles uff dem rucke, wann im der linck arm groß geswollen was und vol löcher; also was im auch das recht | |
| Galahot ging zu im; die augen warn im rot und geswollen, und Galahut fragt yn warumb er so sere geweint hett. | |
| Da ging sie von im, und er begund so sere schwellen das er wond sterben, darzu stachen yn die wúrme so | |
| bin dot, diße wurm hant mich gestochen, das ich mere geschwollen bin dann es in die hut mag; ich hab ein | |
| nabele unze hin an di nider stat gebehet, hilfet der geswollen matricem. Matrix ist di stat, da das kint in der | |
| Der violn wurzeln gestampfet mit ezzige unde getrunken truckent di geswollen milzen, oder ob man is uf den milzen legt. Is | |
| in brenget warm. Is hilfet ouch dem man, ob her geswollen ist an siner heimlicheit, ob her sich mit bestrichet. // | |
| di hilfet di minze gessen unde getrunken. Swem der fuͤz geswollen ist von hosen oder von herten schůn, von hertem wege, | |
| Di wurzel an dem halse getragen, hilfet, dem das geschote geswollen ist. Swer di morchen treit oder isset, den inmac nicht | |
| gestrichen an di vlecken, si vergen. Das selbe hilfet daz geswollende gemechte mit bestrichen. Romisch col zu aschen gebrant unde di | |
| same mit wine gestossen unde alz ein plaster uf di geswollen citzen geleit, vertribet di swlst. Daz crůt gessen machet den | |
| nuchtern izzet, iz hilfet wider di trunkenheit. Swem di adre geswullen ist von der lazunge, hirzwam gezzen und kuwen mite bestrichen, | |
| tag zu stund zu stunden./ Mins hertzen mynnen wunden/ Mir swellen und schrinnen,/ Daz ich nymmer ruwe kan gewynnen,/ Mich troste | |
| hœhe strebet:/ ine weiz war umbez alsus lebet,/ daz mir swillet sus mîn winster brust./ ôwê war jaget mich mîn gelust?/ | |
| sîn herze gap von stôzen schal,/ wand ez nâch rîterschefte swal./ Daz begunde dem recken/ sîne brust bêde erstrecken,/ //sô die | |
| er sprach,/ ’di lidet michel ungemach,/ wand ir der hals geswollen ist./ mac ir gehelfen uwer Crist,/ so sult ir werlichen | |
| trenen hin zu tal./ daz herze ir in der minne swal;/ nach Cristo qual ez unde qual./ in alle der werlde | |
| nâtere hete ce einim mâle einin menschin gebizzin unt was geswollin unt nieman getrûwete daz er genese. alse schiere sô s$. | |
| gebet/ mit inneclîchem muote tet./ sîn herze in grôzer riuwe swal,/ sîn gebet ze gote erschal./ got sîn gebet gewerte/ mit | |
| urspring/ in sinin kreftin so zerbrah/ das man dú wazzer swellen sach/ wahsende alliz ubir sich./ mit nazzin regenen egeslich/ sigen | |
| al/ wůhsen dú wazzir sere,/ ie mere und dannoch mere/ swal ubir sich der wazzir floz./ das gerigene nider goz/ an | |
| helde wert/ nah der vil minninclichen/ Rachel der lobis richen/ swellen sin herce und sin můt/ so sere das der degin | |
| slag do ubir al./ an vihe, an lúten swar und swal/ und hůbin an in do sih/ eize und blatern egeslih/ | |
| deme geswer. zeiget sich da mite uz daz der buch geswollin ist vnde sere dont. vnde gibit ein biuer. vnde starkin | |
| daz getwanc hat uon einer kalden vuchte. der ist nicht geswollin umme den buch. vnde ist ane biuer vnde ane durst | |
| houbit we vnde brinnet. vnde ist im swere. vnde ist geswollen vmbe den slaf. vnde gent im di ougen her vur. | |
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