Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swëlch prn (365 Belege) BMZ Lexer Findeb.
| als inneclîchen an den man,/ daz er gedenken began,/ mit swelher slahte dingen/ erz möhte vollebringen,/ daz al sîn herzeswære/ dermite | |
| sprach der kivninc constantin:/ "romere wilen des sietes phlagen,/ in swilch lant wir quamen,/ daz sich widir vns sazte,/ swenne wir | |
| ein buoʒ, diu iust gegeben?/ eʒ ist ein wunderlîcheʒ leben,/ swelch wîp iuch selben ir erkôs./ iwer schilt der vert sô | |
| und wol gezimieret./ ir sint geparelieret/ als ein rehter wîgant./ swelch frowe iuch ûʒ hât gesant,/ dêst wâr, dern sint ir | |
| nie kein man durch kein wîp/ gepflac sô ernstlîcher bete./ ‘swelch ritter ie daʒ beste tete,/ dern darf an eime wîbe | |
| gevarn/ und enbôt ûʒ mit manegen scharn/ in aller lendegelich,/ swelch ritter wolte prîsen sich/ mit sterke oder mit manheit/ oder | |
| wil doch behüeten sich./ sînen lîp den halt er schône./ swelch degen sich vor nône/ eines tages der nôt niht wert,/ | |
| dô sprach der stolze Wâlwein/ ‘eʒ ist ein wîslîcher muot,/ swelch degen frümeclîchen tuot,/ daʒ eʒ in niht geriuwe./ ûf mîne | |
| maget sô wol getân./ mîn herre hât sich ûʒ getân,/ swelch ritter sîne tohter wil,/ der muoʒ in mit nîtspil/ in | |
| mir mîn herze saget/ und als eʒ iwerm lîbe zimet?’/ swelch vrowe sich des an genimet,/ daʒ siu gerne wol tuot | |
| werde/ daʒ gezelt vergelten borwol,/ als ich iu bescheiden sol./ swelch man ie sô sælic wart,/ daʒ er drîn getet eine | |
| der künegîn, diu unveiles/ um êre nie kein guot gewan./ swelch sinnic herze sich versan,/ daʒ solt ir gerne gnædic sîn./ | |
| lîp, guot und êre/ und hæte niht vor im gespart./ swelhes rîters schilt geruort wart,/ der muos die êrste juste nemen./ | |
| siu swechet sich vil sêre:/ eʒ ist laster und unêre,/ swelch wîp des mannes gâbe enphât/ und im doch ungelônet lât./ | |
| zuo gereit/ ze der länge grôʒ behendikeit/ und hübschlîche gebære./ swelch man küener wære,/ der müese schaden dran gevân./ er mohte | |
| ir envrieschent vremder mære nie/ dan uns dannen sint geseit./ swelch wîp sich an ir hübscheit/ verwurke und des gedenke,/ daʒ | |
| sint si lobes unverswigen/ die wîle und diu welt stât./ swelch herre daʒ begât,/ daʒ er ze lobe wirt durch guot/ | |
| uur mit ʒuhten. er hete eʒ alleʒ in ſiner phlihte. ſvelch uihe uurſcreit. hine widere man ez treip. woltez uerre nah | |
| ʒeſevven $t abe gen. da ne liz eʒ niman beſten. ſvelehz ze der winſteren kerte. wi uaſte man ez růrte. Alſo | |
| ir ist alsô vil/ daz man ir niht ahten wil./ swelch frouwe in treit in golde,/ diu hât ir mannes holde./ | |
| im niemer teil/ daz im schade od übel sî./ und swelher vrowen der stein ist bî/ diu dâ treit ein kindelîn,/ | |
| wol deste ê./ noch sag ich iu von im mê:/ swelhiu ir man wil wol behagen,/ diu sol den stein bî | |
| gâhes hin abe,/ als ob er si gestôzen habe./ und swelch frouwe der ir man/ mit nihte holt werden kan/ diu | |
| si kûme übersiht,/ und mügen im doch geschaden niht./ und swelhen er iht frâgen wil/ es sî wênic oder vil,/ daz | |
| ûz der mâzen vil./ ein teil ich ir nennen wil./ //Swelch man den stein hât/ dar an ein künec ergraben stât,/ | |
| niemer âne/ weder guot noch êre/ nâch der meister lêre./ //Swelch man den stein hât/ dâ ergraben ane stât/ ein gewâfenter | |
| niemer erslagen,/ die wîle er ez wil bî im tragen./ //Swelch man den jaspis hât/ dâ ein hase an ergraben stât,/ | |
| in niuwan an siht,/ diu kan sîn vergezzen niht,/ und swelhe er ihtes bite,/ die sol er rüeren dâ mite/ an | |
| getan./ die scheident ouch zware/ von dem rehten rihtære./ wan swelhir den gewalt hat/ unde er daz unrehte begat/ unde erz | |
| enzit,/ daz er reht vor vare/ unde die menege beware./ swelhir so welle,/ der var hin ze helle,/ heizze sin chnehte | |
| vil wol sin/ undir ir beider dechin/ der dritte geselle./ swelher so welle,/ der widirrede daz;/ der chan diu buoch baz./ | |
| Sêres Eskelabôn,/ der dicke tougenlîchen lôn/ von werder vriundinne enpfienc./ swelhiu genâde an im begienc,/ der was nâch sîner minne wê./ | |
| diu küneginne,/ diu mit helflîcher minne/ uns dicke hât gerîchet,/ swelh tugent sich ir gelîchet,/ der wære gehêret drîzec lant./ dehein | |
| koste vünf hundert marc./ //[A]l diu zimierde dîn/ was sô, swelh rîcher Sarrazîn/ dir des gelîchen möhte,/ der wîbe lôn im | |
| der künec Tesereiz./ vür wâr ich noch an wîben weiz/ swelh rîter het alsölhen site/ der Tesereiz wonte mite,/ daz der | |
| hôrten denne al êrste sagen/ daz ein turnoy wære genomen:/ swelh ritter dâ hin wolde komen,/ der möhtez wol legen ûf | |
| hât sô kostebæren glast./ er ist der Franzoyser gast:/ von swelhem lande er strîche,/ er tuot wol dem gelîche/ daz unbekennet | |
| mit im der dankêre:/ ‘ir habt doch ungemach erliten,/ von swelhem lande ir sît geriten./ iuch solten ritter grüezen baz!/ sît | |
| truoc/ nâch koufmannes prîse/ maneger slahte spîse/ gesoten und gebrâten./ swelh arm man sô berâten/ wære, vür guot erz næme./ sölh | |
| wolde wenken/ dort inne unt überdenken/ sîne triuwe durh miete,/ swelh vîent daz geriete,/ daz ez im vrumte niht ein hâr./ | |
| wente./ ich getrûwe ir wol, si sente/ umbe mich, ze swelher zît si sach/ daz der künic sîne zuht an mir | |
| von ein man verzagt:/ der wart nie von im gesagt./ swelhes tages er deheinen vîent sach,/ bî vriunden het er ungemach./ | |
| gienc mit sprungen sunder twâl/ under im vor sîner schar./ swelh wîp in hête dar/ mit ir werschaft gesendet,/ ir bote | |
| wart!/ vor sînen ecken ungespart/ beleip dô harnasch und man./ swelher im dâ niht entran,/ des leben muoste sîn ein pfant./ | |
| was immer süezer smac./ der balsem lât si vûlen niht./ swelhe lîche man sô besiht,/ gebalsemt vleisch hût und bein,/ der | |
| rîter dar gên / daz si die vrouwen sæhen. / swelher si des jæhen / daz si diu schœnest wære dâ, | |
| sîn; / mit gewalte bin ich iu benomen. / von swelhem dinge daz sî komen, / daz nider got und rihtez | |
| ich niht: / swie man den getriuwen siht, / in swelher varwe er schînet, / sîn herze sich doch pînet / | |
| in. / der teile ouch danne den gewin / mit swelhem vriunde er welle! / ich wil sîn geselle / nimmer | |
| jæmerlîch er lît / noch ûf dem velde unbegraben! / swelhe nu rîters namen haben, / den si daz unbilde leit. | |
Ergebnis-Seite: << 2 3 4 5 6 7 8 >> |