Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sweiʒ stM. (116 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Ägidius 295 alle tage sůchte/ sine uenie also ofte/ biz ime der sweiz abe ran./ da mite uirdienete der gotis man/ die unwehen
AvaLJ 130, 3 $s dem oberisten herren./ do ran dem gotes werden $s der sweiz an die erde,/ der was pluotvarwe, $s erpleichet al garwe:/
Barth 135, 1 ruke unde erlustet in deheins dinges, hât er danne chalten sweiz, der stirbet an dem einleftem tage. Ist daz der mensch
BdN 104, 19 menschen træg und unlustig und werent dem siechen seinen hailsamen swaiz und pringent des leibs flüzz und machent den menschen widergebend
BdN 298, 24 daz ist mit dem hailigen cräuz, dâ got seinen rôsenvarben swaiz an vergôz durch uns und durch all sünder, wan Davit
BdN 302, 29 verstê ich die müeziggängel, die den arbaitern nihts lâzent irs swaizes und irr arbait. //VON DEM ERDSNECKEN. /Limax haizt ain erdsneck,
BdN 322, 29 und dâ von machent si den menschen switzent mit haizem swaiz. daz wazzer, daz gesigen ist oder gewaschen durch der veigenpaum
BdN 332, 35 sint. des paums öl hât die kraft, daz ez den swaiz widerzeuht und all flüzz, si sein rôt oder niht, und
BdN 333, 7 wer aber die mirtelper seut mit puttern, daz widerzeuht den swaiz, und des paums dürreu pleter benement den stank under den
BdN 398, 6 kraut wer den des âbents warmen trinkt, der pringt im swaiz krefticleichen, aber man schol sein niht ze vil trinken, daz
BdN 457, 29 vegetatio haizt, und senftigt die inwendigen prünst und verstellt den swaiz und benimt der augen und der stirn smerzen und hailt
BenRez 8 vrischez, so ez abe geschunden si, und dar zu den sweiz der in dem ist, und prenne das allez ze pulver
Capsula 22 $p chen. unde ober geret deſ warmen badeſ ove deſ ſweizeſ. ſo ſtirbet er in demo L dage.
Eilh St, 7411 Daz er solte missesprechen./ do begunde ir uz brechen/ Daz sveiz ober al den lif,/ an grozen sorgen was daz wif./
EnikWchr 1107 und dînem wîb,/ daz ir verdienet mit dem lîb/ mit sweiz iuwer teglîch brôt,/ daz iu gê für des hungers nôt./
EnikWchr 28029 mit nœten/ wærlîch all tœten./ die pfaffen muosten dô irn sweiz/ lâzen, wan er in ûz reiz/ die platen ûz dem
Er 4507 weinde si aber dô./ nû ervurpte si diu guote/ von sweize und von bluote/ mit ir stûchen orte./ nâch vriuntlîchem worte/
Eracl 2984 ûz der mâzen heiz,/ ich entstên mich wol, daz der sweiz/ kelter ist, danne ein îs./ unsæligiu Athânais,/ war tuostû dîne
Erinn 720 mit hunger./ ’ê bran ich an mînem vläische/ ’mit hûrlîchem swäizze:/ ’nû brennet mich der gotes ban/ ’in dem fiwer daz
Erz_III 98, 88 im tet die angest so heiz/ daz er switzte blutigen sweiz./ sone wizzen wir niht wan wir sterben/ und welches todes
Erz_III 186, 206 daz aller beste daz ich weis,/ ezn let dennoch keinen sweis/ so ez ein mile wirt gerant./ mir ist so snelles
EvAug 200,6 geschach daz er lange bett in dem strite. vnd sin sweiz ist worden als tropfen blutes di niderlavffend in di erd.
GTroj 1061 ander nitt brechte nider./ Man sach den schum und den schwaiss/ Begüssen vast des angers kraiss,/ Dar under och gemischett blütt./
GTroj 1200 helm on allen won./ Gar ebenhüss was ir mütt./ Baide schwaiss und blütt/ Rertten sy baidenhalben./ Der schnew viel nie von
GTroj 4300 were ze erbermd geschechen./ Den edlen rossen so gütt/ Baide schwaiss unde blütt/ Vingers dick uff in lag./ In ward der
GTroj 13902 Umb der vil witten erden kraisz/ Waiss ich die blütfarwen schwaisz/ Rerend durch den willen din/ Und durch die jungen kaisserin
Herb 417 Daz im vber sine auge1n floz/ Vo1n dem zorne der sweiz./ Sine zene er zv|samne beiz,/ Sine ouge1n er vurkarte./ Do
Herb 768 Sie en=si warm vn2de heiz./ Daz geziehe ich an den sweiz,/ Der mir rinnet in die schoz./ Mir ist die hitze
Herb 2179 Daz weter was vil heiz./ Do treip mich hitze vn2de sweiz/ Vnder eine1n kalde1n boum./ Der kleine1n wezzerlin strovm/ Hette in
Herb 5021 sluge1n sich vm den creiz/ So sere, daz in der sweiz/ Durch die sarewat dranc./ Daz fur in vnder die ouge1n
Herb 7150 finstern nach/ Treip vz dem creizze,/ Mit blute vnd mit sweizze/ Be|flozze1n vnd begozze1n./ Do reit er vnuerdrozze1n/ Swie er gemvwet
Herb 7173 zindat/ Die varwe, die er hette,/ Vo1n der sarwete,/ Vo1n sweizze vn2de vo1n blute./ Ecuba die gute,/ Cassandra vn2de ouch polixena,/
Herb 7784 Riten sie slahe1nde durch den creiz,/ Daz in blut vn2de sweiz/ Durch die sarawat floz./ Do wart daz gedrenge also groz,/
Herb 8770 vber|mut,/ Als man gerne da1nne1n tut./ Nach dem vbermvte/ Mit sweizze vnd mit blute/ Ware1n ir lide begozze1n,/ Die schilde durch|schozze1n,/
Herb 9554 was ir vechte,/ Sie wurde1n flecechte/ Vo1n blute vn2de vo1n sweizze./ Sie quame1n vf dem creizze/ Beide zv stiche vn2de zv
Herb 12284 man gesehe1n/ Also dicke zv kreizze,/ Mit blute v3nde mit sweizze/ Beru1nne1n v3nde begozze1n/ V3nde gewu1nt vo1n den schozze1n,/ Mit swerte1n
Herb 13188 spra1nc/ V3nde der halsberg zv|reiz,/ V1nde daz blut vnd der sweiz/ Fliezen begunde./ Ein harte vbel stunde/ In beiden samt enstunt:/
Herb 14871 starke/ Mit hirne v3nde mit marke,/ Mit trore vn2de mit sweizze,/ Ob da vf dem creizze/ Ein ebenwasse1n man stunt,/ Im
Hiob 319 man wi ſy ſint getan.’/ Want man muz lazen manchen ſweiz/ In diſer crummen werlde creyz/ Mit camphe durch des ſiges
Hiob 3725 im daz gerichte ſeit,/ Nach des ordens gerechteheit/ Martert unſchuldigen ſweiz,/ Wen er der warheit nicht in weiz./ Uf daz er
Hiob 5262 und von durſte heyz’./ (Und diz kvumt von der ſunden ſweyz/ Dez erſten vaters Adam her./ Hi laz ich bliben diſe
HvHürnh 37, 11 pewegde unnd arbait des leibes und ruer unnd pade unnd schweiß und trankh ze der däunge und fürbung sol man nemenn.
HvNstGZ 2381 Daz du were ganczer sorgen vol./ Daz bedute wol der sweyß,/ Der blut rot var und heyß/ Von dyme zarten libe viel/ $p/
Konr 24,41 mit ærbeit vnde iʒ [dv] din $t brot mit dem ſwaize dins antlvzes, wan dv biſt ein ſtoͮp vnde ein erde
KvHeimUrst 1776 dehein mensche mê/ gewan sorge ûf den tôt./ er swizte sweiz der was rôt./ dâ von ich rehte war nime,/ wære
KvWTroj 25990 dâ wart von schulden heiʒ./ daʒ rôte bluot, den fiuhten sweiʒ/ twanc er im ûʒ der hiute./ gelîch der windesbriute/ kam
Macer 72, 8 gesunder sich mit berouchet, im wirt deste lichter. Swem der sweiz under den armen ruchet, der saf mit olei getempert unde
MarlbRh 27, 31 ein griͤve!/ ////Liͤf, din blůt is algar vergoʒʒen/ so im sweiʒ, da din hut is zeroʒʒen,/ in den geiseln is sin
Mechth 7: 1, 60 mit edelm gesteine, mer mit mensclicher arbeit, mit mensclichen trehenen, sweis unde blůt, mit allen tugenden und ze jungest mit dem
NibB 1882,2 michel unde grôz,/ daz durch die kovertiure $s der blanke sweiz dô flôz/ von den guoten rossen, $s diu die helde

Ergebnis-Seite: 1 2 3 >>
Seite drucken