Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sweiʒ stM. (116 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| alle tage sůchte/ sine uenie also ofte/ biz ime der sweiz abe ran./ da mite uirdienete der gotis man/ die unwehen | |
| $s dem oberisten herren./ do ran dem gotes werden $s der sweiz an die erde,/ der was pluotvarwe, $s erpleichet al garwe:/ | |
| ruke unde erlustet in deheins dinges, hât er danne chalten sweiz, der stirbet an dem einleftem tage. Ist daz der mensch | |
| menschen træg und unlustig und werent dem siechen seinen hailsamen swaiz und pringent des leibs flüzz und machent den menschen widergebend | |
| daz ist mit dem hailigen cräuz, dâ got seinen rôsenvarben swaiz an vergôz durch uns und durch all sünder, wan Davit | |
| verstê ich die müeziggängel, die den arbaitern nihts lâzent irs swaizes und irr arbait. //VON DEM ERDSNECKEN. /Limax haizt ain erdsneck, | |
| und dâ von machent si den menschen switzent mit haizem swaiz. daz wazzer, daz gesigen ist oder gewaschen durch der veigenpaum | |
| sint. des paums öl hât die kraft, daz ez den swaiz widerzeuht und all flüzz, si sein rôt oder niht, und | |
| wer aber die mirtelper seut mit puttern, daz widerzeuht den swaiz, und des paums dürreu pleter benement den stank under den | |
| kraut wer den des âbents warmen trinkt, der pringt im swaiz krefticleichen, aber man schol sein niht ze vil trinken, daz | |
| vegetatio haizt, und senftigt die inwendigen prünst und verstellt den swaiz und benimt der augen und der stirn smerzen und hailt | |
| vrischez, so ez abe geschunden si, und dar zu den sweiz der in dem ist, und prenne das allez ze pulver | |
| $p chen. unde ober geret deſ warmen badeſ ove deſ ſweizeſ. ſo ſtirbet er in demo L dage. | |
| Daz er solte missesprechen./ do begunde ir uz brechen/ Daz sveiz ober al den lif,/ an grozen sorgen was daz wif./ | |
| und dînem wîb,/ daz ir verdienet mit dem lîb/ mit sweiz iuwer teglîch brôt,/ daz iu gê für des hungers nôt./ | |
| mit nœten/ wærlîch all tœten./ die pfaffen muosten dô irn sweiz/ lâzen, wan er in ûz reiz/ die platen ûz dem | |
| weinde si aber dô./ nû ervurpte si diu guote/ von sweize und von bluote/ mit ir stûchen orte./ nâch vriuntlîchem worte/ | |
| ûz der mâzen heiz,/ ich entstên mich wol, daz der sweiz/ kelter ist, danne ein îs./ unsæligiu Athânais,/ war tuostû dîne | |
| mit hunger./ ’ê bran ich an mînem vläische/ ’mit hûrlîchem swäizze:/ ’nû brennet mich der gotes ban/ ’in dem fiwer daz | |
| im tet die angest so heiz/ daz er switzte blutigen sweiz./ sone wizzen wir niht wan wir sterben/ und welches todes | |
| daz aller beste daz ich weis,/ ezn let dennoch keinen sweis/ so ez ein mile wirt gerant./ mir ist so snelles | |
| geschach daz er lange bett in dem strite. vnd sin sweiz ist worden als tropfen blutes di niderlavffend in di erd. | |
| ander nitt brechte nider./ Man sach den schum und den schwaiss/ Begüssen vast des angers kraiss,/ Dar under och gemischett blütt./ | |
| helm on allen won./ Gar ebenhüss was ir mütt./ Baide schwaiss und blütt/ Rertten sy baidenhalben./ Der schnew viel nie von | |
| were ze erbermd geschechen./ Den edlen rossen so gütt/ Baide schwaiss unde blütt/ Vingers dick uff in lag./ In ward der | |
| Umb der vil witten erden kraisz/ Waiss ich die blütfarwen schwaisz/ Rerend durch den willen din/ Und durch die jungen kaisserin | |
| Daz im vber sine auge1n floz/ Vo1n dem zorne der sweiz./ Sine zene er zv|samne beiz,/ Sine ouge1n er vurkarte./ Do | |
| Sie en=si warm vn2de heiz./ Daz geziehe ich an den sweiz,/ Der mir rinnet in die schoz./ Mir ist die hitze | |
| Daz weter was vil heiz./ Do treip mich hitze vn2de sweiz/ Vnder eine1n kalde1n boum./ Der kleine1n wezzerlin strovm/ Hette in | |
| sluge1n sich vm den creiz/ So sere, daz in der sweiz/ Durch die sarewat dranc./ Daz fur in vnder die ouge1n | |
| finstern nach/ Treip vz dem creizze,/ Mit blute vnd mit sweizze/ Be|flozze1n vnd begozze1n./ Do reit er vnuerdrozze1n/ Swie er gemvwet | |
| zindat/ Die varwe, die er hette,/ Vo1n der sarwete,/ Vo1n sweizze vn2de vo1n blute./ Ecuba die gute,/ Cassandra vn2de ouch polixena,/ | |
| Riten sie slahe1nde durch den creiz,/ Daz in blut vn2de sweiz/ Durch die sarawat floz./ Do wart daz gedrenge also groz,/ | |
| vber|mut,/ Als man gerne da1nne1n tut./ Nach dem vbermvte/ Mit sweizze vnd mit blute/ Ware1n ir lide begozze1n,/ Die schilde durch|schozze1n,/ | |
| was ir vechte,/ Sie wurde1n flecechte/ Vo1n blute vn2de vo1n sweizze./ Sie quame1n vf dem creizze/ Beide zv stiche vn2de zv | |
| man gesehe1n/ Also dicke zv kreizze,/ Mit blute v3nde mit sweizze/ Beru1nne1n v3nde begozze1n/ V3nde gewu1nt vo1n den schozze1n,/ Mit swerte1n | |
| spra1nc/ V3nde der halsberg zv|reiz,/ V1nde daz blut vnd der sweiz/ Fliezen begunde./ Ein harte vbel stunde/ In beiden samt enstunt:/ | |
| starke/ Mit hirne v3nde mit marke,/ Mit trore vn2de mit sweizze,/ Ob da vf dem creizze/ Ein ebenwasse1n man stunt,/ Im | |
| man wi ſy ſint getan.’/ Want man muz lazen manchen ſweiz/ In diſer crummen werlde creyz/ Mit camphe durch des ſiges | |
| im daz gerichte ſeit,/ Nach des ordens gerechteheit/ Martert unſchuldigen ſweiz,/ Wen er der warheit nicht in weiz./ Uf daz er | |
| und von durſte heyz’./ (Und diz kvumt von der ſunden ſweyz/ Dez erſten vaters Adam her./ Hi laz ich bliben diſe | |
| pewegde unnd arbait des leibes und ruer unnd pade unnd schweiß und trankh ze der däunge und fürbung sol man nemenn. | |
| Daz du were ganczer sorgen vol./ Daz bedute wol der sweyß,/ Der blut rot var und heyß/ Von dyme zarten libe viel/ $p/ | |
| mit ærbeit vnde iʒ [dv] din $t brot mit dem ſwaize dins antlvzes, wan dv biſt ein ſtoͮp vnde ein erde | |
| dehein mensche mê/ gewan sorge ûf den tôt./ er swizte sweiz der was rôt./ dâ von ich rehte war nime,/ wære | |
| dâ wart von schulden heiʒ./ daʒ rôte bluot, den fiuhten sweiʒ/ twanc er im ûʒ der hiute./ gelîch der windesbriute/ kam | |
| gesunder sich mit berouchet, im wirt deste lichter. Swem der sweiz under den armen ruchet, der saf mit olei getempert unde | |
| ein griͤve!/ ////Liͤf, din blůt is algar vergoʒʒen/ so im sweiʒ, da din hut is zeroʒʒen,/ in den geiseln is sin | |
| mit edelm gesteine, mer mit mensclicher arbeit, mit mensclichen trehenen, sweis unde blůt, mit allen tugenden und ze jungest mit dem | |
| michel unde grôz,/ daz durch die kovertiure $s der blanke sweiz dô flôz/ von den guoten rossen, $s diu die helde | |
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