Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sweimen swV. (26 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| geloste/ Hup sich mit koste./ Nv fort, ritter, vort!/ Ienre sweimete vmbe bort;/ Dirre stunt mitte1n dar in./ Bie zwein vn2de | |
| grife1n gar lan,/ Wen du macht min niht gevan."/ Ez swememe dare vn2de here/ Mit eime vil schone1n spere./ Ez vur | |
| sancti Johannis./ //Unde tuon sam der edil are,/ der da sweimunde vare./ so in daz altir an gat,/ daz er daz | |
| reizet zem kloben./ //Nâch des aren site ir êre hôhe sweimet unde ir muot./ schande wenket von ir sêre,/ sam vor | |
| daʒ der gewalt,/ der hôhen künigen ist beschert,/ sô wîte sweimet unde vert,/ daʒ er berüeret manic lant./ jâ zwâre, werdes | |
| dô/ den lîp beschirmet und daʒ leben./ ob in dâ sweinen unde sweben/ begunde er nâch getriuwer art,/ dâ von er | |
| iuch alsô gewert,/ daʒ iuwer lop durchliuhtic vert/ und iemer swimmen sol enbor.’/ alsus begunde in Hector/ dô clagen unde schiet | |
| worten so durch walken,/ Daz er mit lobez falken/ Wirt sweimen in der eren luft./ Also mus ich durch kurtze guft/ | |
| lebens brunn, $s ein wib, in steter ere!/ der ar sweimt über den kücheln sin $s und tut in schin/ des | |
| nicht irs sinnes flachs./ din wird über alles lobes berge sweimet,/ die zungen blat durchgoumet noch durchseimet:/ saffs was sie künste | |
| hoffe doch, das er mir kumet wider,/ wie er nu sweimet wit./ wann er verlüst die schell und das gefider/ bricht | |
| dô der heiligen messen dôn/ quam an daz êwangelium,/ dô sweimte in der burc alum/ ein tûbe wîs alsam ein snê,/ | |
| im ein grôzer prîs geschehen./ Gahmuret begunde sehen/ //aht vanen sweimen gein der stat,/ die er balde wenden bat/ Den küenen | |
| mit erlichen sachen/ vuren sus die kunige hin;/ der sterne sweimete stete ob in/ und brachte sie vil ebenez phat./ sie | |
| sunderlich gezelt/ in der schrift zu dem lobe,/ daz du sweimest den andern obe/ mit hogrifender kere/ in harte suzer lere,/ | |
| den pris kunde er wol heimen,/ sin lob vil hohe sweimen,/ reht als tůt der adelar./ nu was diu kristenliche shar/ | |
| inder sunnen rat/ denn alle tier, und wand er och/ swaimet in den lúften hoh/ úber alles daz gefúgel./ alsus ist | |
| den ús ist dú mentshait/ unseres herren fúr gelait./ er swaimet sam der adelar/ in der gothait sunderbar/ vor jungern und | |
| edels (i)ê gesach,/ den get diu sunne allen vor./ si sweimet so wnnechlich enbor/ und ist schone und also heiz,/ daz | |
| sehste schar dahin/ reht in den luft uber in./ diu sweimet ob im alle wege/ mit einer ungetriwen pflege/ und machet | |
| habe;/ wan wellet ir sîn nemen war,/ sîniu wort diu sweiment alse der ar./ //Wen mag ich nu mêr ûz gelesen?/ | |
| die da ist/ In dem himelischen lobe,/ Wie die engel swemen drobe/ Gesundert an ir koren/ Unde doch in ein gehoren,/ | |
| donen/ Uf daz hohste in Gotes lobe./ In suzem sange sweimen drobe/ Cherubin unde Seraphin,/ Die den sanc niht legen hin./ | |
| daz si ir kint meinent,/ swie si in dem lufte sweiment./ du gebiutest den wilden tieren/ daz si kint ziehen:/ diu | |
| vogel so wolgetan/ daz sin got must ere hân:/ der swêimet ein wile da/ vnd hub sih danah sa/ gegen himel | |
| ain vænlin gruͤnr dene ain gras/ sah man vor in swaimen,/ aht bruͤder zainen/ heten sich gesellet,/ der leben was gestellet/ |