Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swëher stM. (44 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ân alle schande./ einen boten er balde sande/ zuo sînem sweher dem keiser guot,/ wan er im truoc holden muot./ er | |
| sint;/ dar gênt man, wîp und kint./ __Dar nâch sîn sweher starp,/ daz rîch aber umb ein keiser warp./ man bôt | |
| der lîp mîn/ immer vollez jâmers sîn.’/ dô sprach sîn sweher Laban:/ ‘dû bist ein wunderlîcher man./ ich sag dir in | |
| gelônet niht./ dâ von mir leid von iu geschiht.’/ der sweher sprach: ‘lâ dînen zorn,/ dû solt dîn dienst niht hân | |
| den sant Davit dem künig dâ./ er sprach: ‘sag mînem sweher sâ,/ daz ich im wol benomen hiet den lîp/ hiet | |
| Daviten dô./ dô wart er von herzen frô./ zuo dem sweher er dô gie,/ mit armen er in umbevie./ ‘willikomen Davit, | |
| ‘sô dir got lôn,/ füer disiu kleinôtlîn/ Saulen hin, dem sweher mîn./ dâ bî sol im sîn bekant,/ daz sîn leben | |
| îlte./ / /Dô der bote chwam $s hine zuo sîneme sweher Laban/ an deme dritten tage, $s dô hête er sîn | |
| chomen $s nehête iz in diu naht benomen./ /Dô der sweher intslief $s ich weiz in got ane rief,/ verbôt ime | |
| sich suonten, $s mit guote si scieden./ dô bevalch der sweher $s Jacobe bêda sîne tohter/ ze triuwen unte ze gnâdun | |
| daz liut lach slâffen,/ alle sis irsluogen, $s neheinen uberhuoben./ sweher unte giswîen $s îlten si vernîden./ /Die swester si nâmen, | |
| Kurvenâles râte/ gienc her Tristan drâte,/ dâ er vant den sweher sîn/ und sîne swiger die herzogîn;/ mit züchten er dâ | |
| So will ich das vil woll pewaren/ Hin zu meinem schweher zu faren,/ Dem hohen kunig Altistrates:/ Wie soll ich in | |
| nâch sorgen, $s sô noch genuogen geschiht./ 18. ÂVENTIURE/ Der sweher Kriemhilde $s gie, dâ er si vant./ er sprach zer | |
| im grœzlîche leit./ Dô sah der junge Gîselher $s sînen sweher gên/ mit ûf gebundem helme. $s wie moht er dô | |
| vil grœzlîchen sêr.«/ Dô Gîselher der herre $s sach sînen sweher tôt,/ die dô dar inne wâren, $s die muosen lîden | |
| von Wîzeneck der herre,/ ‘ich wil iuch machen sigehaft./ iwer sweher hât die kraft,/ von Ungern kunic Wêlân,/ daz im verre | |
| mit einander./ datz Wîzenburc dâ vand er/ den kunic sînen sweher./ ein liepart nie sô vêher/ an maniger varbe wart gesehen,/ | |
| baz,/ und als bald er kæm geriten,/ er solde sînen sweher bitten,/ daz er durch aller triwen slihte/ sich enthielt mit | |
| krône truoc Parzivâl:/ man sach dâ freude unde schal./ sîn sweher Tampenteire/ liez im ûf Pelrapeire/ lieht gesteine und rôtez golt:/ | |
| beider vogetîn,/ daz ir verbæret disen haz./ wie stüende iwerem sweher daz,/ het er triwe zebrochen?/ habt ir des niht gerochen,/ | |
| ir getân,/ op der künec wolde lân/ bîziht ûf ir sweher Lôt./ bî Artûs si daz dan enbôt./ ___Artûs der wîse | |
| der knappe nie den muot verstiez,/ er tæte, swaz sîn sweher hiez,/ unz er sîn herze valschelôs/ stæte ân allen valsch | |
| er sîn herze valschelôs/ stæte ân allen valsch erkôs./ //Der sweher zuo dem knappen sprach,/ dô er an im die stæte | |
| ez mir an dirre vrist/ sô grœzlîche geheizen ist."/ //Sîn sweher sprach, der alte man:/ "sun, nû ganc mit mir dan,/ | |
| ervüllet algemeine/ mê danne er ie gesæhe/ oder im der sweher jæhe./ daz hiez er in allez hân/ und machet ez | |
| degin hoch geborn/ und gie vil zornliche hin/ zů sinim swehir und strafte in,/ das er in hat also betrogin/ und | |
| wordin was inein./ //Do Jacob mit sinir diet/ von sinis swehirs hûs geschiet,/ dem sin vart was gar virholn,/ do hate | |
| mugen. [III.]</E> <a>165</a> Art. LXXXV. #.! 1. Sprichet iemen sinen swaeher an oder sine swiger oder sinen swager umbe histiur diu | |
| bi den richsten, und sol auch nieman ander bringen weder sweher noch swiger noch bruder <a>240</a> noch swester, er enwelle danne | |
| by den rihsten, und sol auch danne niement anders weder sweher noh swiger noh brůder $t noh swester nihsnit bringen noh | |
| dô trôst er sich der künste sîn/ und nam des swehers guote war./ sînen schirm den bôt er alleʒ dar./ si | |
| der wirt,/ als den daʒ guot lützel swirt./ daʒ der sweher besparte,/ rîlîch erʒ zezarte,/ wan erʒ mit manheit gewan./ dô | |
| rechen./ waz mac ich mêr nû sprechen,/ wan daz sîn sweher Terramêr/ im brâhte manegen künec hêr,/ rîche und manlîch erkant?/ | |
| alsô kürlîchen lîp/ durh minne bræhte in ir gebot./ sîn sweher hazzete in ân nôt./ //Ez muoz nu walzen als ez | |
| den clâren lîp/ truoc. dar nâch er niht vergaz,/ sîn sweher anderhalben saz,/ und des wîp vrouwe Irmschart./ ir sun, der | |
| weiz, des selben jeher!’/ //Dô sprach der künc zuo sîme sweher:/ ‘ich hilf iu durh mîn selbes prîs,/ swie iuwer sun | |
| heten lâzen,/ daz die wæren ir strâzen./ //Gyburc sach ir sweher komen./ si sprach ‘hâstû war genomen,/ wer aber jene kumende | |
| dranc,/ der sach den blic von pardîs./ nû kom ir sweher (der was grîs)/ unt erbeizete vor dem palas,/ mit im | |
| bat in küssen. daz geschach./ ir gruoz si gein ir sweher sprach,/ unde wolt ouch den geküsset hân./ dô sprach der | |
| Heimrîch und sîniu kint/ von der künegîn enphangen sint,/ ir sweher zuo zir saz dernider./ sich huop ein niuwer jâmer sider,/ | |
| hân ich ir eteswenne mêr gesehen./ ir muget wol mînem sweher jehen/ mîner mâge tôt, des landes brant:/ solhe heimstiure gît | |
| und unser ê,/ ruochet alle erkennen wiez mir stê./ mîn sweher ist ûf mich geriten,/ den getouften wîben sint gesniten/ ab | |
| brûnem samît,/ dô den überlesteclîchen strît/ im brâhte sînes sunes sweher./ iuwer iegeslîchen hât diu heher/ an geschrîet ime walde:/ alsô |