Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swëben swV. (228 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sûmus.#.;/ daz diutet sich alsus,/ daz wir in dem tôde sweben,/ so wir aller beste wænen leben./ Dirre werlte veste,/ ir | |
| Heinrich/ leider niender alsô;/ er was trûric und unvrô./ sîn swebendez herze daz verswanc,/ sîn swimmendiu vreude ertranc,/ sîn hôchvart muose | |
| $s des wart Johannes urchunde./ do sah er ob ime sweben, $s – daz nesul wir niht uberheben –/ den heiligen | |
| die wurz in dem wazer, dâ daz breite blat obe swebet, unde nim meischez smalz unde siut die wurz dâ mit | |
| ir leiden under dem cräuz betrahtent. ze dem fünfzehenden mâl swebt unser fraw hôch und nider. si swebt des êrsten hôch, | |
| dem fünfzehenden mâl swebt unser fraw hôch und nider. si swebt des êrsten hôch, dô si enpfangen wart von irm lieben | |
| wart von irm lieben kind in die êwigen fräud, und swebt dâ nâch nider alle tag und alle zeit, wenne si | |
| zesträwet ist in vil stuck, die doch nâhent pei ainander swebent in dem luft, und springt denne diu flamm von ainem | |
| WEIEN. /Milvus haizt ain wei. der vogel fleugt saim und swebt in den lüften alsô, daz er die flügel niht vast | |
| Gote ewic leben./ Im immer me beneben/ Sam die engele sweben/ Saltu in grozer wunne/ Der himelischen sunne./ __Gerste, dine herwekeit/ | |
| diz geschiet./ Mechtic man en danne siet/ In norden riche sweben./ Doch blibet ez nicht eben/ Keine wile zwischen en./ Ja | |
| und daz guot, sô blîbet lûter güete in ir selber swebende in sîner blôzen wîte: daz ist got. Wan, als ich | |
| güete und neiget in güete, in güete in ir selber swebende, unberüeret von diz und von daz. Der ûzer mensche ist | |
| als er wolde:/ ûf vier stangen si ob dem helme swebt,/ si ruorte sich alsam si lebt./ als er daz ors | |
| rôtem golde,/ gemachet als er wolde;/ dar inn drî lêwen swebten/ reht alsam si lebten,/ die wâren swarz, zobelvar./ anderhalp nam | |
| samît breit_–/ die fuorten die helde gemeit_–,/ dar ûf lêwen swebten,/ die wâren als si lebten;/ ir schilt, ir helm reht | |
| gezieret was,/ ein zimier als ez lebt/ ûf sînem helme swebt./ er sprach: ‘ir herren wol getân,/ wir suln die vînde | |
| er im dô bôt,/ alsô daz im sîn helm rôt/ swebt von bluot überal,/ daz was dem Priuzelîn ein val./ __Dô | |
| waz dar ûf was:/ ein ar von gold dar ob swebt,/ er was reht als er lebt./ einen schilt er an | |
| mit kolben wol durchslagen;/ der ar der ob dem helm swebt,/ der da was geworht als ob er lebt,/ der was | |
| diu stimm sprach: ‘dâst daz ertrîch,/ daz dû dort sihest sweben,/ in dem wazzer an heben./ da solt dû varn ûf | |
| geslagen was/ aren, als si lebten;/ vil ir dar umb swebten./ ein hirz, der was alsô zam_–/ ûz sînem hof er | |
| was bereit/ und daz diu gotes hövescheit/ ob mîner vrouwen swebete/ und dâ wider strebete/ daz ir dehein grôz ungemach/ von | |
| in lufte als ûf der erde/ mohte si ze ruowe sweben,/ ûf dem wâge und drunder leben./ ouch was ir daz | |
| iu daz,/ daz er dar ûfe lebete/ rehte sam er swebete./ wan daz ez niht rehte kæme/ und ein teil missezæme/ | |
| wolden sprechen/ und bildes reht brechen./ dâ bî daz mer swebete:/ dar inne sam er lebete/ der visch, bî dem besunder/ | |
| des viures müezen leben,/ die sach man ouch dar inne sweben./ diu ende ein lîste bevie/ diu nider zuo der erde | |
| dem schilte,/ von golde, als er lebte./ ûf sînem houbte swebte/ ein ar von golde wol geworht./ sus reit der helt | |
| daz er so schon lebt/ do er in dem tode swebt./ wer er in den sunden tot,/ so chom er nimmer | |
| bin/ der so unchristenlichen lebet/ und versigelt mit dem fluch swebet/ in des ewigen todes unden/ totwunt mit mangen sunden.’/ daz | |
| untz si vil lesterlichen lebent/ und in der schande tode swebent./ so ist ir beider ere tot./ swie harte in muͤe | |
| Den haiden da im lag daz leben:/ In dem blütt schweben/ Der ungefüge do began./ Alsus den sige do gewan/ Der | |
| werden gegeben ’/ [59#’r] Paris der sprach: ‘und welt ir schweben/ Noch in gantzer wirde,/ So tünd hie min begirde,/ Daz | |
| fry/ Ainen trunk gerüchtte geben./ Daz wasser daz der ritter schweben/ Da sach, daz bott er im in den mund./ Der | |
| wart rede wider rede gegebe1n./ Sie begu1nde1n in beider sit sweben/ In der mi1nne suzzekeit./ Ir herze in vf vn2de nider | |
| Vn2de min leit fur strebet./ So kvmet, daz min herze swebet/ In einer vnsenften senftickeit./ Bi|wilen lazzet mir daz leit/ Vn2de | |
| geist,/ Da du Iasone1n weist./ Du salt immer vmbe in swebe1n,/ Die wile er hat daz leben./ Swe1nne er hinne1n scheide,/ | |
| hant bot,/ Daz er in zvge vf den sant,/ So swebete im die hant,/ Daz er es niht wart gewar,/ E | |
| vf dem se/ Tusent criche1n vn2de me/ Tot tuche1n vn2de swebe1n./ Do begunde er zv stade strebe1n,/ Daz er queme vf | |
| dritte teil vor uns bosen,/ Die tageliches sunden/ Und in swebenden unden/ Diser vlutigen werlt sweben,/ Daz wir den gnaden werden | |
| Die tageliches sunden/ Und in swebenden unden/ Diser vlutigen werlt sweben,/ Daz wir den gnaden werden eben/ Des ewiclichen heiles,/ Und | |
| hie so statichleiche/ In wiertschefte lebte,/ Des hercze in wunne sbebte;/ Der wart jamerleichen/ Von dem tiefel vreisleichen/ Czu der helle | |
| das m#;aer wer tief,/ Ich must mit sorgen dar uf sweben/ Und durich guets willen wagen das leben./ Mich hat auch | |
| pringen/ Daran das ich wol lebt,/ Mein hercz in tumphait swebt,/ Mit sunden was ich bewollen,/ Ich han gelebt mit vollen/ | |
| zuhant/ die kunft des schiffes bekant;/ und einen segel wîzen/ sweben unde glîzen/ hête sie dar ob gesehen,/ des sie nicht | |
| ich ungeleich alhie.’/ Appolonius also klebete./ Auff dem wag er schwebete/ In so jamerliche klage./ Es nahent schier gen dem tage;/ | |
| Wie den winden ist gegeben/ Daz blasen; wie die wazzer sweben,/ Daz sie mit einander niht/ Abher vallen. noch me sie | |
| wan dû bist bitters eiters vol,/ dâ dîn herze inne swebet/ und wider dînen êren strebet.’/ //Keiî den zorn niht vertruoc,/ | |
| pinden,/ der raise niht erwinden,/ ê si in der Tîver swebete,/ den selben tach unz âbende niemer gelebete./ $sDiu frowe gienc | |
| irte:/ ‘ich îlte mit den nezzen/ aine maget versezzen,/ diu swebete in den unden./ dô vorht ich mir sunden,/ ob ich | |
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