Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swarte F. (44 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ich ainen menschen gesehen, der sein ôrn wegt und die swarten auf dem haupt. Diu vorgenant sidel des gehœrdes ist gegen | |
| maint die vaizten, diu in dem swein ist zwischen der swarten und dem rôten flaisch. iedoch mag tarmus ain iegleich flaischmad | |
| twank in also harte,/ daz her gewan blut uz siner swarte/ und schreib durch der rede urhaf/ eine hantveste und gaf/ | |
| daz her gar sundir zarten/ sin har zoch uz siner swarten/ und uz den vingeren di nagel./ sine vroude hete ein | |
| vnd sla eyer genůc drunder. vnd snide swertelech von gruͤnen swarten drunder vnd tů auch dor zvͦ huͤnerlebern vnd megelech. vnd snit | |
| wol gesoten, $t geslagen daz gebrete an ein ander vnd die swarten vz gekeret $t vnd gewunden in ein tůch. wol abe | |
| hende/ und zefuorte ir gebende,/ daz hâr sie ûz der swarte brach./ sie reip diu ougen unde sprach/ ‘daz mich mîn | |
| waz von scharfen dornen schone,/ dy gynk ym durch sine swarte,/ dor an sy sich nicht karten./ noch der durnynen cronen/ | |
| sanfte, her ist genaylet harte/ unde sere gedrucket in syne swarte/ mit eyner cronen durnyn,/ dy nemyt abe.’ [70v] ‘daz sal | |
| arme was zewâre/ erwahsen von dem hâre,/ verwalken zuo der swarte,/ an houbet und an barte:/ ê was ez ze rehte | |
| Der kerre zü siner bartten;/ Sy tringen im durch die schwartten.’/ Sy enstünden sich der mere/ Daz es Pariss were./ Erst | |
| schwartzen schwertt geviengen/ Menge angsteliche schartten./ Das har mit den schwarten/ Ward in laittlich abgeschoren./ Ir machtt dü waz verloren./ Von | |
| erkannt./ Daz har waz in vil hartte/ Verbachen in die schwarten./ Ire hend, daz ist unbilde ,/ Waren als die aren | |
| harre/ [323#’v] Sich begunde roffen hartt,/ Daz im uss siner schwartt/ Manig lock wunne san/ Vor nötten schaiden sich began./ Daz | |
| zv|samne beiz,/ Sine ouge1n er vurkarte./ Do ramph sich sin swarte./ Sin stirne sich zv|samne las,/ Die wile im zo zorne | |
| nam/ Vnd sluc ir vz der mazze vil/ Vo1n der swarte1n biz an daz swil,/ Beide cleine vn2de grozze,/ Wol bedecket | |
| Die nase lac disem vf de1n grane1n;/ Dem lac die swarte/ Vf dem buche bi dem barte;/ Dem wappete der bart;/ | |
| svne ein/ Vz den bastharten./ Er sluc in in die swarte1n,/ Durch daz hirn vnd durch de1n mv|t,/ Durch herze. do | |
| sus=getanem vmbelobe1n/ Wolde ich sie vnde1n vn2de oben/ Vo1n der swarte1n biz an daz swil/ Loben vzzer mazze1n vil./ Waz wollet | |
| knechte./ Sie mac mich heizze1n, ob sie wil,/ Vo1n der swarte1n vnz an daz swil/ Zv|houwe1n vn2de zv|snide1n./ Daz wil ich | |
| durch helm und durch hersenier,/ durch houbt, durch hirn, durch swarte,/ daz im ob dem barte/ widerwante der slac:/ Nampotenîs dô | |
| er vorwar und vaste want/ und brach ez ûz der swarten./ die künegîn die zarten,/ die minnentôte Isôten,/ die kuste er | |
| ruozvar:/ daz was im vast unde gar/ verwalken zuo der swarte/ an houbet unde an barte,/ sîn antlütze was wol ellen | |
| si von ainander./ daz hâr mit den handen/ ûz der swarte si brach,/ daz wort si dike dar nâh sprach:/ ‘owê | |
| gescach nie sô laide;/ er brach daz hâr ûz der swarte,/ er greif nâh dem swerte:/ und wær er niht gevangen,/ | |
| daʒ vel./ ir hâr alsam ein sîde gel/ ûʒ der swarten si dô brach./ si rief mit jâmer unde sprach:/ ‘ach | |
| einander zu allen malen durch die helm biß off die schwarten. Sie waren beide starck und stolcz, und Phariens der hub | |
| ir helm waren yn zurslagen und gekrochet biß in die schwarten. Sie waren beide darzu bracht das ir ietwedder dalang so | |
| knopff under die augen, das im die kůfe fur die schwarten ging, und sin augen @@s@wurden im so vol blutes das | |
| alle zurbrach, und das schwert ging durch biß off die schwart, das im die ring darinn blieben stecken. Und der ritter | |
| sol man sie leben laßen; man sol ir aber die schwarten allesampt von dem heubt laßen schinden fur die kron, die | |
| heubt an maniger stat, da im das schwert durch die schwart gegangen was biß off das bein. Auch was Lancelot uberal | |
| vollinkumin/ an brâin und an barte/ und ûf des houbtis swarte,/ daz nîman mocht irkennin/ noch keine stat benennin/ an sîme | |
| herren gegen in gebârten,/ daz si daz hâr ûz der swarten/ vor grôzem jâmer brâchen./ wider den ritter sprâchen/ die fursten | |
| brach frou Sigûne/ ir langen zöpfe brûne/ vor jâmer ûzer swarten./ der knappe begunde warten:/ Schîânatulander/ den fürsten tôt dâ vander/ | |
| dræte:/ er sluog in daz im wæte/ vome schafte ûzer swarten bluot./ Parzivâl der knappe guot/ stuont al zornic ûf dem | |
| sprach:/ vor Artûse daz geschach./ der lantgrâve Kyngrimursel/ gram durch swarten unt durch vel,/ durch Gâwâns nôt sîn hende er want:/ | |
| uielen zu der erden,/ daz har brachen si uon der swarte,/ si wůften alle harte;/ ummaze was ir clage,/ groz was | |
| wizen,/ er undulte harte;/ daz har prach er uz der swarte./ do rafste in harte/ Genelun der uerratere;/ er sprach: ‘dise | |
| deme houbite. Di grawe hebit sich zu nest bi der swartin an des hares wurzel. Wiltu diselbin grawe bewarn daz si | |
| ist mîn leben ungeveiget,/ mîn danc belîbet ungespart./ durhs küneges swarte ûf sînen bart/ ditze swert sol durhverte gern:/ des wil | |
| manege kurze scheiteln truoc ir hâr,/ krisp unz in die swarten./ swers rehte wolde warten,/ si was selbe swankel als ein | |
| blicke gevar/ was des selben wurmes hâr./ alsô was sîn swarte ouch innen./ dine kunde niht gewinnen/ weder schuz noch slac | |
| dich tôten ie gesach!’ / ir hâr si ûz der swarten brach; / daz was minniclîch gevar, / reit unde lanc |