Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swærheit stF. (16 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und im selben unglîch und benimet im gropheit, $t kelte, swærheit und wezzericheit und machet daz holz im selben, dem viure, | |
| sele sol dú minne sin <N>XIV</N>. Wa von kume luterkeit, swarheit, krankheit, eisunge, swindekeit, not, ellende, selten getroͤst <N>XV</N>. Wie der | |
| dir sol stete hoffen sin.</VERS>/ <KAP><N>XIV</N>. Wa von kumt bitterkeit, swarheit, krankheit, eisunge, swindekeit, noͤte, ellende, selten getroͤstet</KAP> Bitterkeit des herzen | |
| ellende, selten getroͤstet</KAP> Bitterkeit des herzen kumt von der moͤnscheit, swarheit des lichamen kumt von dem vleisch alleine, swinde gemuͤt kumt | |
| gast und in daz vergast, da du noh leid noh swarheit maht haben, denne daz dir leid nit leid ist und | |
| siner eigen forme lit dar an, daz er sunder gebrestlich swarheit sich uf swinget mit goͤtlicher kraft in sin liehtrichen vernúnftkeit, | |
| si nider. Ze glicher wise ein gelúterter můt von gebrestlicher swarheit wirt als von sinem naturlichem adel von lichter hilfe geistlicher | |
| vergessen gewint. Wan aber die sele von des armen libes swarheit emzklich wirt nider gezogen, daz sú dem gůt nút luterlich | |
| so kúnnent sú kume ein kleine werg tůn one grosse swerheit und ein kleine woͤrtelin kume getragen; in diseme so sehent | |
| darumb lossent uns lieber hochgezitlichen tůn denne dúrre und mit swerheit, also daz wir das ewige hochgezit nút enverlierent noch envermissent. | |
| und begerunge, wort und werg, und ein ieglich liden und swerheit. Disen ker den kundent alle engele und alle heiligen nút | |
| eigener meinunge und von eigeme willen und gelossen sin in sworheit und in ungeschicketheit. ___‘Sú sint alle erfúllet mit dem heiligen | |
| mole.’ Och das der mensche vindet sich ungeschicket und in sworheit und in tragheit siner naturen wider sinen friden, und er | |
| ime ietz ist worden als sine nature, das in keinre sworheit nút enbevint, und ist im ein habit worden. Es ist | |
| fürgesteket übermitz zuo füegunge zuo irem ende, wan dekein grözer swarheit ist denne der erden, wan ez mag dekein niderre stat | |
| man snellich übermitz rüwen niht vertilket, die zühet von irre swarheit zuo einre andern.» Unde daz ist da von, wan alse |