Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swære stF. (416 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wol,/ daz er der schœnen wære/ ein senfte zuo zir swære./ und alse dicke als ez ergie,/ daz er sîn arme | |
| ein:/ ir sît mir doch unmære,/ wan ich wær âne swære/ und âne sorge, enwæret ir./ ir alterseine habet mir/ disen | |
| im dô,/ ir habet mich aber sider sô/ verclüteret mit swære,/ daz mir noch lieber wære/ der truhsæze ze man genomen,/ | |
| wîne,/ doch ez ime gelîch wære:/ ez was diu wernde swære,/ diu endelôse herzenôt,/ von der si beide lâgen tôt./ nu | |
| durchlûter alse ein spiegelglas./ si hæten beide ein herze:/ ir swære was sîn smerze,/ sîn smerze was ir swære;/ si wâren | |
| herze:/ ir swære was sîn smerze,/ sîn smerze was ir swære;/ si wâren beide einbære/ an liebe unde an leide/ und | |
| in leide;/ diz leidete si beide./ doch was in disiu swære/ lîht unde tragebære,/ wan si ir willen under in zwein/ | |
| machent umbe ein dunkelîn/ ein michel zornmære,/ ûz einer cleinen swære/ eine rîlîche suone;/ und ist ouch daz ze tuone;/ daz | |
| gebietet mir:/ ich wil gân, sô gât ouch ir!/ iuwer swære und iuwer arbeit,/ daz wizze got, die sint mir leit./ | |
| küniginne./ daz meinde si zer minne:/ si wiste wol sîn swære,/ daz diu von minnen wære./ der künec sprach aber dô | |
| ir ungemüete geben,/ swie kurz ez wernde wære,/ âne iteniuwe swære./ //Ich spriche daz wol überlût,/ daz keiner slahte nezzelcrût/ nie | |
| Tristan./ dien wânden niht, daz in hier an/ dekeiner slahte swære/ vür gebreitet wære,/ und nâmen keiner vâre war./ sus lac | |
| niht schulde erlân;/ diz was dem zwîvelære/ ein nâhe gêndiu swære./ //Der verirrete Marke/ alrêrste was er starke/ bekumbert mit trahte,/ | |
| verholne leit,/ dazs ir unwârheit/ solte wârbæren./ mit disen zwein swæren/ enwiste si, waz ane gân:/ si begunde ir swære beide | |
| zwein swæren/ enwiste si, waz ane gân:/ si begunde ir swære beide lân/ an den genædigen Crist,/ der gehülfic in den | |
| vrouwen der künigîn/ //Petitcreiu daz hundelîn,/ durch daz ir senede swære/ al deste minner wære./ nun kunder aber niht ersehen,/ wiez | |
| daz,/ daz ir vriunt Tristan wære/ durch si beladen mit swære,/ und gedâhte ouch iesâ wider sich:/ ‘ôhî ôhî! und vröuwe | |
| erlaschte noch zestôrte,/ swie vil man si gehôrte,/ dekeines herzen swære./ daz was Îsôte unmære,/ sin wolte doch niht vrô sîn:/ | |
| sîn lîp./ swie liep sim aber wære,/ doch brâhtin disiu swære/ und diz vil tobelîche leit/ in alsô grôze tobeheit,/ daz | |
| hin/ zen vrouwen und saz nider zuo zin/ mit angestlîcher swære./ si hiez die kamerære/ alle die tür besliezen/ und nieman | |
| urliuge in dem lande/ ze Arundêle wære,/ er gedâhte sîner swære/ aber ein teil vergezzen dâ:/ von Parmenîe vuor er sâ/ | |
| stæte/ in allen nœten wære./ er nam ez ime ze swære/ und giengim rehte an sînen lîp,/ daz er âne Îsolde | |
| gar vergaz/ und siuftend allez bî ir saz./ sîn tougenlîchiu swære/ diu wart als offenbære,/ daz al daz ingesinde jach,/ sîn | |
| kunde/ mit gebærden und mit mæren,/ daz ers ûz disen swæren/ vil gerne hæte genomen./ nu wass aber in die swære | |
| swæren/ vil gerne hæte genomen./ nu wass aber in die swære komen/ ze verre und alze sêre;/ und sô er sichs | |
| unde lûter ist. die solich sint den chlaget [er] sîne suâre unde die nahttrophen [sîner] locche. wa[z] sint die locche sînes | |
| wesen hieʒe,/ dâ siu niht gerne wære./ diu nâhe gânde swære/ tuot manegen nüschel brechen./ man sol dem übel sprechen,/ der | |
| hân gesaget/ von dem hübschen swîgære./ vernement irʒ niht für swære,/ sô wær von im ze sagenne guot./ ir wiʒʒent wol, | |
| daʒ er die fröide het begeben,/ sô muosen si mit swære leben,/ ir hende se alle wunden./ isâ ze den selben | |
| lasters unde schaden./ hie von wâren si geladen/ mit vorhtlîcher swære./ waʒ in daʒ beste wære,/ des giengen si ze râte./ | |
| $t er ſi duhte. ſiner ſinne er gebruhte. $t dev ſvere ſlůc in daz holz. do wart ez chalt unde ganz. | |
| ê geduhet. uaſte in di alten ê. do můſe ir ſvere zergen. do wart ſi ze ware. becheret $t in di | |
| daz si si hin wellen tragen,/ daz die von ir swære klagen;/ und ob michs sibne wolden heln,/ daz si ir | |
| heln,/ daz si ir doch möhten niht versteln/ von der swære ir laste./ der smit sol si vaste/ beslahen mit starken | |
| munt, / sô wær vergezzen sâ zestunt / aller sîner swære, / als ez nie worden wære. / ir zene wîz, | |
| / ob sî mîn eigen wære, / daz ich mîne swære / mit ir vertrîben solde! / wan ez got wolde | |
| wol / daz ich grôzen kumber dol / von mîner swære die ich hân. / herre, ir sult hie bestân / | |
| / alsô komen wære. / sus benam er ir ir swære: / er sprach ‘vrouwe, gehabt iuch wol, / wand ich | |
| diu Sælde her / wol geleitet mîne tage; / mîner swære die ich trage / der wirde ich ledic sâ zehant. | |
| si ir zorn ein teil verliez / und ir grôziu swære, / dô saget er ir mære / und kurzet ir | |
| edeln rîter was vil leit / ir kumber und ir swære. / wer diu maget wære, / d%..az was den gesellen | |
| in dem lande iht wære. / dô si in grôzer swære / was sô rehte sûberlîch, / owê, wem was si | |
| / mit mangem guoten mære / vertreip er in ir swære / und kurzet in die stunde, / als er vil | |
| / und alles schalles lære. / ez ist uns ein swære / daz wir %..d%..es niht mug%\en gesehen / wâ von | |
| entsliezen / ein verholnez mære, / dâ mit sich iuwer swære / vil lîhte verendet. / vrouwe, nu sendet / mit | |
| im sach / daz sîn guot gemüete / vil grôziu swære müete; / daz siht ouch noch ein ieslîch man / | |
| mit lîhter kunst dem andern an / daz sîn herze swære treit, / swen er in sîne hant leit / daz | |
| nâch gap si im rât / und trôst ze sîner swære – / si sprach ‘herre, wære / iuwer herze und | |
| / des muos%..e der rîter lîden / von ir grôze swære. / waz geschepfte ez wære, / desn kan ich iu | |
| darunder sach / lûter veder die wârn bunt. / grôziu swær%..e was in unkunt / und der wunsch geteilet sô / | |
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