Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
suontac stM. (17 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| herren heilichtům lac/ vnd sol da ligen vnze an den sůntac./ San do er irwachete/ die grůft er wider machete./ Nvͦ | |
| $s daz man sîn nieht insehe drîzzich jâr vor deme suontage./ /Daz zeichen ist alsô lusam, $s daz stât alsô unverborgen,/ | |
| unde walt/ und diu erde verbrinne/ daz ist zuo dem suontage gezalt und uns der tage zerinne,/ möhte ich werden alsô | |
| Nemen die man gesprechen mac/ Von hinnen biz an den sunes tac/ Oder munt ie gesprach biz her./ Sal ich uch | |
| ist,/ Daz nichtesnicht als arges mac/ Gesin biz an den sunes tac,/ Daz wib entpfet und wib gebirt,/ Iz daz iz | |
| im getruwen/ Daz wir werden sunder clage/ Vunden an dem sunes tage./ __Diz sprichet Sophonias,/ Der ein wissage was:/ ‘Unses herren | |
| ze den gesegenten chomen:/ die wartent uns unz an den suontach./ so wol in, der dar chomen mach!/ swer daz reht | |
| ir ze wisen ist geben,/ Solt sy uncz an den suntag leben,/ Das mocht ir doch nicht zestaten komen,/ Wan ir | |
| ſ%/vln enzwiſchen got vnde der heiligen chriſtenheit %/vnz an den ſvͦntac. Vnder d%>i do erſlvͦgen och do die Romær den keiſer, | |
| betrogen, daʒ ſie ir ſúnde bůʒen. Dar nach wenne der ſůnetac cumet, weiʒ nieman. //Der iunger ſprach: Waʒ horneſ iſt daʒ, | |
| beider/ nymmer abe komen mag,/ lebte ich biz an den sůntag.’/ da mit sin clage ein ende nam./ __Der kristen her | |
| daz himilfûr ware/ chomen uber alle di erde,/ daz der sůntac scolte werde./ daz fur gegen den luften pran./ da uiel | |
| gebot/ hiez in dannen künftic sagen/ ze rihter an dem suontagen/ über aller menschen leben/ uns allen lôn nâch werken geben./ | |
| zweir meddimin./ //Du gotis urtel ist hi dougin,/ zi demo suontagi ist su offin./ manigin villit got mit seri,/ daz er | |
| ich iu wol sagen mac,/ eʒ enwirt biʒ an den suonestac/ nimer hof gesprochen mê,/ dâ wætlich grœʒer vreude ergê./ Lanzelet | |
| daz muoz diu gotes vorhte geben;/ die sorgent zuo dem suontage,/ si suonent sich hie unze si mugen,/ si ne opherent | |
| durnahticheite/ ze der drivalten gotheite./ der gedinge wir ze dem suontage,/ wan wir si hie haben nemagen./ die viere, die da |