Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sunneschîn stM. (8 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| diu ougen rôt unde mach niht geslâfen unde mach den sunneschîn niht ane sehen unde sûsent ime diu ôren | unde | |
| alsô gemeine/ als ob ich wære reine,/ daz der liehten sunnen schîn/ sô diemüete geruochet sîn/ daz er mich volleclichen an/ | |
| glas/ Und doch nicht zebrechen das;/ Pas mocht den waren sunne schein/ Geperen dew kewsche mueter sein/ Und peleiben maget pew#;aert;/ | |
| wellen gerne./ dâ von der tugende sterne/ und aller vrouwen sunnenschîn/ truoc ûf ein cleineʒ tüechelîn,/ daʒ was von sîden alsô | |
| wol gesteinet/ muosten al die köphe sîn./ glanz alsam der sunnenschîn/ was der wende widerglast./ «hei!» dâhte dô der wîse gast/ | |
| aber des wolken mag gar lihte sin, also obe der sunnenschin ein lebende ding were das sich bewegete, und ein wolken | |
| in daz sælige Îrlant/ hin wider ze Develîne/ gegen dem sunnenschîne,/ der manegem herzen vröude birt./ wer weiz, ob uns diu | |
| loben wir den heilant,/ der dâ herberge vant/ in dem sunnenschîne:/ si enwart ouch nie ze wîbe,/ si ist maget unbewollen,/ |