Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sünelîn stN. (9 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| kochen in dem magen. hinnulus ze latein ist des hirzs sünl. des kälbleins flaisch ist pezzer wan des hirzes, und wirt | |
| des êrsten her für sleuft, daz ist weiz; aber des kaisers sündl ist zehant hongvar, wan ez kümt von auzerwelten pluomen und | |
| sinen worten. do antwurt ihesus abersa vnd sprach zv in. sünel wie mülichen ist den inzegan in daz riche gotes di | |
| got avch in im selben. vnd zvhant verchlaret er in Sünelein noch ein chlein zit bin ich mit ivch. ir svchet | |
| und iuwern lîp.»/ nû hâte aldâ des künges wîp/ ein sünelîn was sehs jâr alt,/ schœne, zühtec, wol gestalt,/ wîs in | |
| betrahtunge der zarten můter, daz sú es ir lieben jungen súnlin gebi, so woͤlt er sin in den worten enbern. So | |
| unde dar/ und treip daz an, biz si gebar/ ein sünelîn mit maneger nôt./ seht, daz genas und lac si tôt./ | |
| des in ain. daz ſi namen einen ſtein. unde beſneit ſinev ſunelin. $t blůtic wart der fuz ſin. do ſprah div frowe | |
| tac./ swâ sîn lîp ûf Aliscanz belac,/ dâ möhten jungiu sünnelîn/ wahsen ûz sînem liehten schîn./ //[I]ch enwil nû nimmer sô |