Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sunderlich Adj. (225 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gesæhen gerne ir chint unt wîp./ der chaiser nam si sunterlîche,/ er bat die vursten von sînem rîche,/ di von Rôme | |
| vor andern ſinen ivngern, do liebt ir in och do ſvnderlichen $t da mit, daz er des niht verhengen wolte, daz | |
| ſo ſullen wir das merchen, das wir die heiligen megde ſunderlichen vil groʒlich eren ſullen, die diſe werlt vnd alle gecʒirde | |
| funft ist nach den vier elementen und hat ain ander sunderleich wesen von den elementen. Und daz reich hat neun himel, | |
| sollen helffen wiedder gewinnen.’ Er reyt furbas und kust yglichen sunderlich und bevalh sie gott. Er kert umb und reit nach | |
| Er ging zu yn allen und det sich schlagen yglichen sunderlichen mit den gerten. //Der konig kam wiedder zu sim meister, | |
| inne was, und nam zehentusent man daruß und det sie sunderlichen halten, und sprach zu Bandemagus das er des húte, als | |
| Herumb ducht mich gut das wir uns schieden und ieglicher sunderlichen fure, so mochten wir unser sach deste schierer volbringen, wolt | |
| were nit geschehen. Nochdann spricht das buch furter von ieglichem sunderlich wies im herging. //Nu saget uns die history das myn | |
| Als schier als er erhort das sie alles syn thun sunderlichen clagete, sin riten, sin schlagen, sin stechen: er sprang von | |
| reit zu synen rittern und grußt sie und halßt yglichen sunderlichen. ‘Nu weiß got, meister’, sprach er zu sim öheim, ‘ich | |
| licht verliesen das sie suchten, ir yglicher solt synen weg sunderlich halten. Das daten sie; es was nochdann verre tages, und | |
| die engele in daʒ irdiſche paradiſe oder in ein ander ſunderliche fróde, die in got geſchafen hat. Eʒ iſt einerhande ordenunge | |
| so wunderliche,/ Nim min diͤnest minnencliche,/ Wand ich dich minnen sunderliche!/ ////Wa mach ich dines lofs beginnen,/ wan dar ich diͤ | |
| aller vrowen!/ //Du bis dat overst himelriche,/ darin got wanet sunderliche./ it$’n wart niͤ engeine creat#;iure/ also schöne, rein ind d#;iure,/ | |
| du der sünden dorn,/ niͤ$’n gewůs in dir einich unkrut,/ sunderlich einich godes drut!/ //Dat weiʒenkoren wiʒ ind rot,/ dat gerot | |
| vrüchte suͤʒicheit,/ diͤ dir gift alle selicheit,/ der du gebruches sunderliche/ in dines sunes künincriche!/ //Suͤze, schön ind milde vrowe,/ din | |
| wal versteit./ //Noch bis du, vrow, diͤ schönste brut,/ diͤ sunderliche godesdrut,/ diͤ duf, diͤ al zit ze suchten plach/ ind | |
| groʒe vrowe, quemes/ ind dem vinde sin gewalt benemes./ din sunderlich otmuͤdicheit/ zewreif sin houft, dat is hoverdcheit./ //Homůt is des | |
| du bis diͤ seligst under in allen,/ wand du im sunderlich bis bevallen,/ drümb wers du ouch sunderliche vro,/ dů he | |
| wand du im sunderlich bis bevallen,/ drümb wers du ouch sunderliche vro,/ dů he #;iuch segend ind vůr uppe ho;/ bit | |
| ere üver si haven./ ////Můder ind maget wunderliche,/ godes můder sunderliche,/ bit der groʒe zeichen got hat begangen,/ de van dir | |
| der $’n gein vürste glich enis./ //Dis chores ambt is sunderliche,/ dat he diͤ vürsten in erdriche/ wandeln mach na gods | |
| geliche:/ gods sun saʒ in dir zweiveltliche/ vür allen engeln sunderliche./ //Niͤ $’n gewan geist gods geists me/ in allen creaturen | |
| ind girheit,/ diͤ machent sündich sunderlicheit./ din vröud enmach niͤt sunderlich sin,/ din milde minn$’ můʒ werden schin./ //Ouch minnen ich | |
| wand godes wisheit quam gar in dich;/ dat inkumen was sunderlich:/ gods wisheit quam in dich al wis,/ drümb würds du | |
| gods wisheit quam in dich al wis,/ drümb würds du sunderliche wis,/ du vernems diͤ heimlicheit,/ diͤ $’n gein engel niͤt | |
| beiden niͤt uʒ engoʒ./ //Wan de dir diͤ vröud gaf sunderliche,/ he gaf dir ouch wisheit algeliche,/ dat diͤ wisheit dine | |
| dregt din lif,/ si is gebenediet eweliche/ üver allen creaturen sunderliche./ //Wanaf kümt mir dis werdicheit,/ dat mins heren můder zů | |
| wort werlich versteit./ //An dir lernent diͤ geistliche l#;iude,/ diͤ sunderliche godes brüde,/ wiͤ si ir herze halden sülen,/ of si | |
| brüde,/ wiͤ si ir herze halden sülen,/ of si der sunderlicher gracien vuͤlen./ //Diͤ armen kument zů hoffenungen,/ diͤ stolzen, diͤ | |
| dat din sun gůt, wis ind riche/ dich hed behalden sunderliche/ in merer vröud ind merer eren,/ dan diͤ heilge veder | |
| niͤman, de des glöchte,/ dat uns dode upstan möchte./ //Diͤ sunderliche godes holden,/ diͤ alein unsem Jhesu volgen wolden,/ si warn | |
| heilich Maria_van_Magdalo,/ godes wirdin wert ind ho,/ diͤ allerseligst sünderinne,/ sunderlich gods minnerinne,/ si was entfallen der hoffenungen,/ de unglouf hadde | |
| schein./ //De satersdach is dir herümb gewiet,/ du dů bis sunderlich gebenediet/ durch den einen satersdach,/ dů din gelouf alein niͤt | |
| leven allen dach,/ al satersdage nemeliche,/ diͤ dir benůmt sint sunderliche./ vil suͤʒe, mach mich so gedan,/ dat ich din diͤnst | |
| sine pinen/ liͤʒ got in irem herzen schinen,/ an den sunderliche reincheit was/ als Daniel ind Jeremias/ ind etslich van mer | |
| wal bekant/ (Johannes ind Paulus sint si genant),/ den he sunderliche wolde schenken/ siner wisheit win ind si verdrenken./ //Si waren | |
| dügde riche/ ind der zweier nemeliche,/ den got is heimlich sunderliche:/ dat is einveldcheit ind reinicheit./ wiͤ wal diͤ min herz | |
| din geist vol reinicheide/ hus wart der heilger driveldicheide./ //Wand sunderlich quam in din lif/ godes sun, allerreinste wif,/ inde kleid | |
| diͤ heilich driveldcheit birnt in dir,/ wand godes sun hat sunderliche,/ sunderlich ind wunderliche/ beseʒʒen din heilgen lichamen,/ he hat in | |
| heilich driveldcheit birnt in dir,/ wand godes sun hat sunderliche,/ sunderlich ind wunderliche/ beseʒʒen din heilgen lichamen,/ he hat in ime | |
| verdrůch den herzlichen smerze/ dat si vünf ir süne sach/ sunderlich liden manch ungemach!/ si sach si villen, si sach si | |
| gewert,/ diͤ mir min hergot so mildeliche/ gegeven hat ind sunderliche?/ //Van allen creaturn bin ich erkoren,/ dat min got van | |
| //He sach ein vrow in himelriche,/ der schin was schöne sunderliche:/ si was lövelich ind walgedan,/ he sach diͤ sunn$’ si | |
| dich din selich můder gebere./ uns her gaf dir diͤ sunderlich ere./ //Schöner würds du ind liͤver alsamen,/ dů gods sun | |
| bis du so wiʒ,/ wand din sun sin meisten vliʒ/ sunderlich hat an $’t kleid geleget,/ dat din reinste magtdům dreget./ | |
| heimlicheit můsten gewagen./ ////De dridde stein is Jaspis genant,/ de sunderlich ziͤrt din gewant./ dis stein is gruͤne inde klar,/ he | |
| de ziͤret, vrow, din geistlich gewant./ vrow, dis stein is sunderlich din,/ swiͤ kleine si dis steines schin./ wilt man sine | |
| menschen nagel gedan./ darümb bed#;iut he diͤ otmuͤdcheit,/ diͤ dich sunderliche anegeit./ dat han ich ouch da vür bewiset,/ da min | |
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