Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sündærinne stF. (18 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

GvJudenb 689 mit dem æz du alle da./ Maria Magdalena,/ ein hohe suͤnderinne,/ diu wart dein da inne;/ si huͤb sich alzehant/ da
Herb 16462 Vo1n warheite wizze1n,/ Waz mir si gewizze1n./ Ach, ich arme svnderin,/ Daz ich mit vnerin/ Alsus wirde geleit./ Ich en=tet in
HvNstGZ 3913 schonte,/ Da sie Symon honte/ Und sprach sie were ein sunderin:/ Da neme du sie in den schirm din./ Du legte
Kchr 15471 Susanna genas/ vor bôsen lugenæren;/ der gedenke ouch mîn armer suntæren.’/ $sDiu frowe sante sciere/ nâch biscoven vieren,/ di ir bîhte
Litan 1096 des helfit uns frowen beide/ unde alle gotis megede./ MARIA sunderin uon magdalo/ in gote maches dv mih fro/ vnde andre
Lucid 155, 6 ich wol. Der meiſter ſprach: Weiſtu, daʒ maria_magdalena ein offene ſunderin waʒ? Weiſt du, daʒ ſanctus petruſ gotiſ verlóginte mit einem
MarlbRh 17, 24 herz genas./ Du würds ir bürg, si loʒte dich,/ diͤ sündrin si wart heilich,/ ind si quam bit dim geleide/ zůr
MarlbRh 80, 21 //Diͤ heilich Maria_van_Magdalo,/ godes wirdin wert ind ho,/ diͤ allerseligst sünderinne,/ sunderlich gods minnerinne,/ si was entfallen der hoffenungen,/ de unglouf
Mechth 2: 4, 70 dú himelsche kúneginne Johanni_Ewangeliste; der gieng us und horte der súnderine bihte. Do bat si, das er ir wolte sagen, wie
Mechth 4: 2, 9 ze eren und oͮch durch des bůches lere: Ich unwirdigú súnderin wart gegruͤsset von dem heligen geiste in minem zwoͤlften jare
Mechth 5: Reg. 22 ist ein grůs und ein lop und ein gebet der súnderin <N>XVIII</N>. Wie got hie zů antwúrtet <N>XIX</N>. Wie sibenzehen hande
Mechth 5: 17, 1 ist ein grůs und ein lob und ein gebet der súnderin</KAP> Gegruͤsset siest du, lebender got, du bist vor allen dingen
Mechth 5: 35, 11 nit wellist geben, amen. Eya vatter aller guͤti, ich armú súnderinne danken dir aller trúwe mit minem gepingetem libe und mit
PrOberalt 82, 4 ze sinen hulden. dar umb erschein er aller erst der suͤndærinn Marie_Magdalenen, daz er die suͤndær getroͤst da mit, ob si
PrOberalt 89, 11 Dominica in albis. Do unser herre erstanten waz und der suͤnderrinne durch uns suͤndær ze aller erst erschinen waz, sant Maria_Magdalena,
RvEBarl 4367 gebotes./ wir vinden ouch geschriben dâ,/ daz Marjâ Magdalênâ,/ der sünderinne vrouwe,/ sich mit ir herzen touwe/ von ir sünden reinde,/
Spec 87, 4 wir einiſ vil heiligin wîbeſ miſſe, div hiez Maria div ſuntarinne, div waſ bewollin vil diche mit brodicheit ir lîbeſ unde
Wernh D 2592 armen./ %-v der da wolte erwarmen/ %-v mægetlicher bruste,/ ein sundarinne div chuste,/ div t#;owch, div trukent im sin fůzze/ %-v
Seite drucken