Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stolzlich Adj. (15 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| quam da anthenor/ Von siner orbor/ Harte hubisliche./ Er begunde stoltzliche/ Wenken vnd grazze1n./ Du wart er sin niht erlazze1n,/ Gegen | |
| niet wol,/ Ob ich ouch nv spreche1n sol/ Ein teil stoltzliche./ Vnd so vch got der riche!/ Wer wenet ir, daz | |
| uwer vater hat erslage1n,/ Nv mochte ich vbel vertrage1n/ Vwer stolzliche1n wort./ Also mvget ir ouch de1n mort,/ Der an uwerme | |
| dar schiere/ Mit schonheit und mit ziere:/ Geomatria heißet sie./ Stoͤltzlich sie dort her gie/ Zu andern irn geverten./ Sie drug | |
| zu den andern das sie nye men dheinen converß so stolczlich gehorten me gereden vor eim so hohen man als der | |
| keyn angst enhett. ‘Ich enhan auch, herre’, sprach er sere stolczlich. ‘Herre ritter’, sprach Galahot, ‘ich wil uch von @@s@myner syten | |
| den bûhurt riten./ ir heten die von Rîne $s vil stolzlîch erbiten./ si buten manige tjoste $s den von Düringen lant./ | |
| für getragen:/ //man diende in rîterliche./ diu küneginne rîche/ kom stolzlîch für sînen tisch./ hie stuont der reiger, dort der visch./ | |
| erzeigen solde/ ober im lâzen wolde/ //des künec Tampenteires parn./ stolzlîch er kom gevarn,/ niwan als dez ors den walap/ vor | |
| lie man zuo Jôsaphâte dar./ //Die juncvrouwen vil gemeit/ wâren stolzlîche bekleit/ und an ir lîbe minneclich./ sie begunden vlîzen sich/ | |
| stolz unde vrî./ ouch gieng ir ir geverte bî/ in stolzlîcher wîse;/ des dinc was ouch ze prîse/ und ze wunder | |
| er daʒ tou niht erswanc,/ swenn eʒ der wilde Dodines/ stolzlîche ûf daʒ kes/ und über daʒ mos rande:/ dâ sîne | |
| den sun hîz er dar rîten./ Alexander sich besante./ wie stolzlîch er dar rante./ helde folk giench im nâh/ funf werbe | |
| durhliuhtigem prîse./ der junge und der wîse/ sach gein im stolzlîche komen/ von des tjost wart vernomen/ jâmer und herzen nôt./ | |
| süeze magt Lârîe, / des wunsches âmîe. / âvoy, wie stolzlîch si reit! / mit rôtem samît gekleit / was diu |