Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sterke F. (109 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Lucid 150, 6 ſint ſi gelich. Alſo iſt getan der heiligen ſnellekeit. Samſoniſ ſterkin, die were da ein blóde. Jr ſterkin iſt alſo getan,
Lucid 150, 6 heiligen ſnellekeit. Samſoniſ ſterkin, die were da ein blóde. Jr ſterkin iſt alſo getan, ob ſie die berge vnde die erde
Lucid 150, 9 wan den ſint ſi gelich. So getan iſt der heiligen ſterkin. Auguſti friheit were da ein gevancniſſe. Jr friheit iſt ſo
Lucid 159, 16 úbelin mit micheler trakeit beſwert. Alſe die gůten mit micheler ſterkin ſint geſterkit, alſe ſint die úbelen mit micheler ſwachheit geſwechit.
Mechth 1: 8, 4 masse, o wisheit ane grunt, o barmherzekeit ane hinderunge, o sterki ane widersatzunge, $t o crone aller eren! Dich lobet der
Mechth 1: 22, 9 worden von der angesihte des edeln antlútes: In der groͤsten sterki kumt si von ir selber, in dem schoͤnsten liehte ist
Mügeln 53,14 in herzen girde,/ der schephet er uß irem tich,/ die sterke, schonde und der werlde wirde./ her Salomon zucht, siten hat
Mügeln 372,12 er sins hern enphindet,/ so swindet $s macht und die sterke sin./ naturen rat/ $s geordent hat,/ das stein dem stein
NibB 21,3 vil der rîche $s durch ellenthaften muot./ durch sînes lîbes sterke $s er reit in menegiu lant./ hey waz er sneller
NibB 26,1 $s beide liute unde lant./ Nu was er in der sterke, $s daz er wol wâfen truoc./ swes er dar zuo
NibB 96,4 sîne herren $s rechen dâ zehant,/ unz er die grôzen sterke $s sît an Sîvride vant./ Done kund$’ im niht gestrîten
NibB 113,4 walten. $s und ouch diu erbe mîn,/ erwirbest du$’z mit sterke, $s diu sulen dir undertænec sîn./ Dîn erbe und ouch
NibB 337,3 hêt er dar inne $s krefte genuoc,/ wol zwelf manne sterke $s zuo sîn selbes lîp./ er warp mit grôzen listen
NibB 449,1 umbetwungen, $s sît daz wir unser wâfen hân.«/ Diu Prünhilde sterke $s vil grœzlîche schein./ man truoc ir zuo dem ringe
NibB 544,3 ir mînen bruoder $s den künic habt verlân./ diu Prünhilde sterke $s in wæn$’ uns hât benomen./ sô wære ir hôhiu
NibB 672,1 $s diu vrouwe iz grœzlîchen rach./ Waz half sîn grôziu sterke $s unt ouch sîn michel kraft?/ si erzeigete dem degene
NibB 723,4 beste, $s der ie ûf ors gesaz./ man vorhte sîne sterke $s unt tet vil billîche daz./ 12. ÂVENTIURE/ Nu gedâht$’
NibB 869,2 degen Ortwîn:/ »jane mac in niht gehelfen $s diu grôze sterke sîn./ erloubet mirz mîn herre, $s ich getuon im leit.«/
NibB 987,2 was sîn varwe: $s er$’n kunde niht gestên./ sînes lîbes sterke $s muose gar zergên,/ wand$’ er des tôdes zeichen $s
NibB 1552,2 krefte, $s daz al der wâg erdôz,/ wan des heldes sterke $s was michel unde grôz:/ »nu hol mich Amelrîchen! $s
NibB 1987,4 diu burc vil wîte $s von sîner kraft erdôz./ diu sterke Dietrîches $s was unmæzlîche grôz./ Dô gehôrte Gunther $s ruofen
NibB 2061,4 ein ende; $s sîn zurnen daz was grôz./ Îrinc sîner sterke $s dô vil wênec genôz./ Si sluogen durch die schilde,
NibB 2352,1 mit sorgen getân./ Den schilt liez er vallen; $s sîn sterke diu was grôz./ Hagenen von Tronege $s mit armen er
NibB 2359,1 $s daz dô her Dietrîch genas./ Ir ellen und ir sterke $s beider wâren grôz./ palas unde türne $s von den
Physiogn 75 fleckmaticos heizzet,/ Die sint weiz unde feizzet./ Sie hant an sterk die andern wal./ Daz hare ist in wiͤz oder val/
Physiogn 304 gelidern geordenieret,/ Mit schoner haut, da merke,/ An allen tugenden sterke./ An henden breit und duͤnn gebogen,/ Der munt wil sin
PrBerthKl 7, 63 verbrinnen $t mach. Daʒ ander, daʒ dv dich an nemeſt ſterchen deſ geiſteſ, ſwaʒ dir ʒe liden geſchech, daʒ dich deſ
PrOberalt 36, 8 die steinein chruͤg die bezaichent diu vesten hertz die ir sterkch habent von dem hiligen Christ. die selben sechs chruͤg die
PrOberalt 110, 15 gegeben voͤllichlichen die chunst der heiligen schrift und auch diu sterch irz gemuͤtes ze vertragen aller slacht muͤe die si von
PrOberalt 112, 38 tiufel an gesigent. so geit er genugen den geist der sterche der si so gesterchet, daz si dehein unsenft die si
Rol 4865 schirmtte dem ulaische,/ diu heilige minne dem gaiste./ diu ir sterche des libes/ gert in des wiges./ daz der gaist gesigete,/
Rol 5494 ain so ubel man/ daz in niemen lachen uant./ sin sterche was erkant/ uber alle di erde./ er enphie daz lehen/
Rol 8845 din ůbermůt scol dir gescaden./ du uersihest dich ze diner sterke;/ da bi sculn wir merke:/ Dauid was uil lutzeler gescaft;/
RvEBarl 2540 vol:/ der geist der wîsheit der vernunst,/ der güete der sterke und der kunst,/ des râtes und der vorhte,/ diu got
RvEBarl 13954 rehter tugende ein wünnespil,/ ein schepher aller der geschaft,/ dîner sterke lebendiu kraft/ mac von aller wîsheit/ niemer werden volleseit./ daz
SalArz 8, 42 daz man di semelen dauon mache. vnde gibet deme libe sterke zusalunge. Jdoch deuwet iz sich trage. vnde get nicht snelle
SM:UvS 28: 1, 7 schœne, von dem doch niemer êre kan geschehen?/ Waz hilfet sterchi, der si niht versuochet?/ waz hilfet dienest, dâ man sîn
Spec 75, 7 daz iſt unſ wizzinlich, unde nach ſiner chunfte, wie getanir ſterche ſi do wrdin, daz iſt unſ hiute wol erzeigit. Der
Spec 101, 21 tieuele. Daz der ſlange Moyſi êrin waſ, daz bezeichent die ſterche deſ heiligen Chriſteſ. $t Zwo ſache ſint notdurft in dem
Spec 101, 22 Chriſteſ. $t Zwo ſache ſint notdurft in dem wîge, div ſterche unde der wîſtoͮm; ſwer ane wîſtoͮm uihtet, der wirt dicche
Spec 101, 24 dirre ſâche iſt der wîſtoͮm deſ heiligen Chriſteſ unde ſîn ſterche erzeiget. Vnſer herre iſt der wâre Dauît, der hantſtarche, der
Spec 118, 33 deme dritten tage alſ ein lêv mit der tugent ſiner ſterche. Der lev hat eine tugent, die nehein ander tîer hât,
Spec 119, 31 von dem opphere ſiner arbeit wirt ein rint, von der ſterche ſiner durnahtigen goͮte wirt ein lev, uon der geiſtlichen dige
Spec 149, 27 der heiligen goͮte, der dritte deſ gewizzeneſ, der uierde der ſterche, der uiunfte deſ rateſ, der ſehſte rehtiv uerſtantnuſſe, der ſibente
Tr 6503 wâfenen sich./ mit des gewæfene wil ich/ noch mit sîner sterke/ mînes herzen merke/ noch mînes sinnes spitze sehe/ mit nâhe
UvZLanz 1721 scharn/ in aller lendegelich,/ swelch ritter wolte prîsen sich/ mit sterke oder mit manheit/ oder mit deheinre vermeʒʒenheit,/ daʒ der her
UvZLanz 1728 getân./ man sol bîm êrsten bestân/ einen risischen man,/ des sterke ich gemerken kan/ ein teil bî sîner stange:/ mit michelm
Vateruns 29 mit der verwizzenheite,/ diu chan sich wol breiten;/ mit der sterche der rat,/ urmar ist der siu ensamet hat;/ mit der
Vateruns 151 den niwen watent sie sich an./ daz brot git uns sterche/ zallen guoten werchen;/ wider dem gotes worte/ so necraftent niht
VMos 4, 4 dabi. daʒ gote niht geliches ſi. gabriel $t uon ſiner ſterche. in deme ertlichen werche. daz goteſ lop chundent ſi da.

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