Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spürn swV. (55 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| kain red vâht redens vanch:/ ob ich der wârhait füezel spür,/ sleuzt si nicht auf gedenke gar, si rüert umbsunst den | |
| etsliche blume di was ouch bla,/ an der mochte man sporen di sla,/ do di geisele was hene gegangen./ do her | |
| ich uch: dyse geburt/ vergat niht, e dan so man spurt,/ daz alle dyse ding geschehen./ hymel vnd erde sol man | |
| Iohannes ym begunde antworten,/ er sprach: ‘ey meister, sich, wir spurten,/ daz einer vz die dyfel dreib/ in dime namen vnd | |
| ich uch: dyse geburt/ vergat niht, e dan so man spurt,/ daz dyse ding sint gar geschehen./ hymel vnd erden sol | |
| aller propheten blut, daz ie/ vergoszen wart, sit daz man spurte/ der werlde urhab, von der geburte,/ von blude Abelis des | |
| ore ym an gerurte,/ heil vnd gesunt man yn da spurte./ //Ihesus den pristerfursten nu,/ des tempels meisterscheften zu/ gesprach· vnd | |
| dan her fur./ so hast du, her, als ich ez spur,/ behalden win den guden drang.’/ diz ist der zeichen anefang,/ | |
| sunder logen/ Nassen, mund noch ougen/ Mochte nienan an in spürn./ Sy hetten alle gehürnn/ Dem wilden hirtzen gelich./ Ir buhurdieren | |
| Swen im daz volk volge mite,/ So daz in niemant spor./ Sus slichet her dem volke vor/ Daz her den zagel | |
| in den fröiden fröiden âne; daz ich leider an mir spür./ hinnân für, daz wort mir swendet/ fröide, ich bin an | |
| er chumt uns ze allen zîten für./ dâ bî männeclich spür/ und sehe der wârheit ein zil,/ swen got fürdern wil,/ | |
| ouch frou Stæte reine,/ und helfet mir daz man hie spür/ ir schulde niht ze cleine,/ diu mir sô gar der | |
| löuw einen spiegel kôs,/ dâvon wart er meisterlôs,/ wande er spürte an sînes bildes crefte,/ daz sîn pfleger der in twanc/ | |
| tugentrîchen man./ bernder miltekeite blüete kargen herren gar bevilt;/ tugende spürt er sam daz wilt/ ein nasewîser bracke;/ doch mestet sich | |
| swenn ich in einer badestuben sitze./ bî der bluomen glitze/ spür ich unstæter wunnen schîn./ in dem spiegel ich erkenne daz | |
| niht der wân gegeben,/ daz ez iemer solte leben:/ sus spür ich unde erkenne,/ daz ich ie nâher unde nâher gein | |
| /Der künec blicte neben$/ sich/ aldurch ein venster wünniclich:/ dô spürte er daz ein wîzer swan/ flouc ûf dem wazzer dort | |
| merken./ Ob ich die wolt verterken,/ Daz sie niemant mocht spuren,/ Ich wen min hertz wurde sich erbuͤrn,/ Daz ez vor | |
| han ich vor geleget fur./ In disen worten ich hie spuͤr/ Vier synne; die wil ich zeigen./ Der erste ist ‘ich | |
| sunder wank./ Der wisheit buch, das gat / darnach, das spürt mins sinnes phat. / er selikeit nu funden hat/ von | |
| zuckt uß glüte fle./ Sus diner güte trift / ich spür in aller hande schrift: / uß kummers bande wie ^+gerifft | |
| vor ungenaden fri./ din mutes phat verstrich und laß nicht spüren/ den fint, von dem sich schade mag erbüren,/ und laß | |
| fürt/ den tot an sinem schilde,/ freislich er nach mir spürt./ jo ist sin tagereise/ in freise $s wol tusent mile | |
| begunde wenken/ mit dem houbt dem schenken,/ daran er wol spurt,/ daz er etlich antwurt/ dem kunic solde geben./ er sprach: | |
| daz ze bischolf wart genomen/ her Philipp, an dem man spurt/ beide witze und geburt./ doch_ê sîn der bâbst wurd gewar,/ | |
| guotes./ daz er unverzagtes muotes/ wær, daz moht man daran spurn,/ swaz im kom in daz gehurn,/ des vermeit er selten | |
| daz si der gotesê wæren ân./ daran man ir witze spurt./ sîn was reht nâch Krists geburt/ zwelf hundert unde funfzic | |
| wie man der red beginne,/ daz man witze an uns spür.’/ der kunic sande wider und für,/ swâ si wîse liute | |
| einen degen mære,/ den alten Pergouwære,/ an dem man manheit spurte,/ der kunic zê marschalc antwurte/ von ôsterrîch den herren./ hin | |
| hân ich ez wol dâfür/ und ouch mit rehter zal spür,/ die fursten hôchgeborn,/ die dâ wurden vlorn,/ der was beliben | |
| mîle zil,/ dô kom von dem ich sprechen wil./ der spürte an dem touwe/ daz gesuochet was sîn frouwe./ //der snüere | |
| von der besten kur,/ Die man do niht zu kleine spur./ Enkel mit fleisch bedrucket,/ Die sint niht wol gesmucket./ Die | |
| vil clein ich genoz/ in dem vil herten strite./ daz spure an des satels wite/ daz er wielt vil grozer kraft./ | |
| diu minne die luͤte toͤret./ an mir selber ich daz spuͤr:/ daz viur mit gedanken ich shuͤr;/ min herze von gedanken | |
| gar ob gelegen./ alsus kan got der sinen pflegen./ man spurt wol daz Messyas/ bi uns in dem strite was./ Mahmet | |
| vulit man daz di nase loch $t innen heiz sint. vnde spore als ein heiz ruch drinne si. Swenne aber di struche | |
| aber wol in siner getat, als man einen gůten meister spúrt an sinem werke, wan als #s+Paulus#s- seit: «die creaturen sind | |
| lúte gelos der trenget mich, herte wort und unminnesame geberde spúret man danne an mir; mine werg dúnckent mich danne vege#s+fúr,#s- | |
| und jach:/ ‘siner dirnen demuͤt er ansach.’/ __Eva, disen namen spuͤr/ den engel keren hinder fúr/ und ar sprechent ‘ave’,/ daz | |
| wurd do versait/ der mægtlichen gebúrte;/ und swer sie swanger spuͤrte,/ daz der si můst schowen/ fúr Josepen elich frowen,/ dú | |
| hî, wie dâ zerstiebent/ die sorge von der liebe!/ wan spürt da minnediebe,/ daz tougen lieb/ ist tougenlîch ein minnedieb./ Diu | |
| ie verlür./ Daz ich gegen stæter minne so wernd unliebe spür!/ Minne, woltost dû mir noch ze statten komen,/ swie grôzzen | |
| schimpfen mit abe?/ Ez sint die bluomen, den sumer ich spür/ an den vogellein und an manigem tiere./ ahtent, ob natûre | |
| och sî diu zwîvellichiu mære!/ Daz ich so dicke unliebe spür,/ des was ich nâch an allen mînen vroiden vür,/ wan | |
| und sú blibent; aber die edeln hunde die daz wilde gespúret habent, die gont durch fúr, durch wasser, durch spies, durch | |
| meistiu tugent lît,/ von der er wahset alle zît,/ man spurte wol dar inne/ diu wâren spor der minne./ ouch hân | |
| ich nu las,/ der zuo dem brunnen komen was,/ der spurte in dem touwe,/ dâ Tristan und sîn vrouwe/ vor ime | |
| vor dem vensterlîne was,/ daz selbe vundens ouch zehant./ ouch spurten si zwei durch den sant/ ûf der fossiure unde dervor/ | |
| ander huntgesinde,/ bracken sûse und leithunt./ im was wol umbe spüren kunt:/ swâ ein hirʒ funden wart,/ sô wist er wol | |
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