Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sprengen swV. (82 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der frawen milich dick ist und zæh, alsô der si sprengt auf ein glas, sô stênt die tropfen dar auf als | |
| daz si trinkent kalt wazzer und ezzent gras mit honig gesprängt. der elephant trinket von nâtûr gern wein. er wehst vierzig | |
| hirten versuochent, welhiu schâf geleben mügen über den winter, und sprengent eiskaltez wazzer auf ir aller sterz. welhez dann daz wazzer | |
| gesiht niht. wenne man den schern prennet ze pulver und sprenget in mit aim weizen ains ais auf des siechen antlütz, | |
| vil pluotes nâch seiner art. wenn man salz auf in sprengt, sô zefleuzt er vil nâhen aller ganz und gar, alsô | |
| daz mêrer tail neur zwai plätel und sint weiz und gesprängt mit ainer gelben varb und die plüet sint den swangern | |
| ze latein chrysolochanna. daz kraut hât praiteu pleter mit weiz gesprengt, sam mel dar auf sei gesprengt, und kochent ez die | |
| praiteu pleter mit weiz gesprengt, sam mel dar auf sei gesprengt, und kochent ez die läut auf dem gäw mit flaisch. | |
| ander swarz. daz weiz ist gevar sam ob sein pleter gesprengt sein mit melb, aber daz swarz ist praun und hât | |
| haizent und die Johannes sach. iedoch hât er rôteu tröpfel gesprengt in daz grüen, und ist der der pest, der durchsihtich | |
| si lebentig koln an die vier end des hauses und sprengent des magneten stückel dar auf, sô werdent der läut sinn | |
| di brosin alle uz und fulle di rinten honges und sprenge si wol mit salze, lege si in die glut und | |
| pfeffer oder ingeber vnd ein wenic saffrans, saltz zvͦ mazze, sprengez vf den visch, als der visch gar heiz si, so | |
| die besten in einem moͤrser. Alse sie veiste beginnen, so sprenge dor vf ein kalt wazzer vnd stoz sie vaste vnd menge | |
| ergân,/ ich muoz den heiden hie bestân./ zehant der selbe sprancte,/ sîn sper er ritterlîch sancte./ sam tet der heiden, der | |
| ze ritterscheft ger;/ er muoz mir rûmen ditz wal.’/ er spranct daz ors, daz ez erhal./ alsô tet ouch Hector./ ze | |
| die hant./ dâ mit er ûf die bruck rant/ und sprangt daz wazzer ze tal./ er tet einen jæmerlîchen val./ dâ | |
| alle dâ,/ bî ein ander gnuoc nâ./ der keiser hiez sie sprengen./ die rede wil ich niht lengen,/ wan daz wære ze | |
| het im entschuoht/ und het gegriffen in die man./ sie sprancten unde fuoren dan/ mit ein ander eine wîle./ wol eine halbe | |
| wider an die manheit/ die der edele herre tete./ do sprancte da zustete/ der greve mit den sinen./ do liezer wol | |
| in den rinc/ Achilles, der edel iungelinc,/ Mit dem rosse spra1ncte er dar./ Des wart hector gewar./ Er rurte im engeine./ | |
| den zom liez./ Als er im gehancte,/ Gein reso er sprancte/ Vnd spilt in mitte1n enzwei/ V3nde begreif daz ros v3nde | |
| den leutten wol behaget./ Yegklicher wolt sie han pejagett/ Mit sprengen, puhurdiren vil./ Manig ritterliches spil/ Ward vor der purge vil./ | |
| ain rose rott,/ Und weisse plumlein/ Waren hie und dortt gesprengett drein./ Sein velde was so reiche/ Das ich inneleiche/ Die | |
| habet wol vernomen, da der biſholfus ein chirchen wiͤht, daʒ ſprenget er mit dem wiͤhen prunnen. Da ʒundet man die chercʒen | |
| sprach er: «gar stille hie haldet ir,/ ûr deheiner der ensprenge mit mir!»/ ein sîdîn vailen fûrter an,/ die kârte der | |
| wir sehen an den troͤpflein, die daz tau in sumerzeiten sprengent auf daz craut und auf daz gras. Davon muz auch | |
| enzündet wirt,/ daʒ ist zehant zergenget./ swer drûfe ein lützel sprenget/ von waʒʒer, eʒ erlischet wol./ alsô muoʒ ich der minne | |
| wart er von in gefüeret dar./ si beide kâmen liehtgevar/ gesprenget ûʒ ir schiffen./ ir lanzen wol gesliffen/ vertâten si mit | |
| flizzen/ ûf ritterlîche wirde:/ mit edels herzen girde/ zesamne si gesprancten,/ diu sper si vorne sancten/ und liezen schenkel fliegen./ sus | |
| <al>sam ein schînât unde ein kol,/ und ûf daz ort gesprenget wol/ beide wider unde für./ der schilt nâch edels herzen | |
| were, und daten im den helm von dem heubt und sprangten im kalt waßer under syn augen. %/Uber ein lang wile | |
| An dem nachvolgen was myn herre Gawan uber einen graben gesprenget und sah vor im einen zwirnat großern und witern, und | |
| mit aldem smer gestossen unde dar zu ein cleine winez gesprenget, di salbe ist gůt wider den crebiz. // Saliunca heizet | |
| noch soͤget</KAP> Der suͤsse toͮwe der unbeginlicher drivaltekeit hat sich gesprenget us dem brunnen der ewigen gotheit in den blůmen der | |
| wer ich uf diner brust ein side,/ in dinen soum gesprenget sam ein kride,/ dins armes ein gesmide,/ gefelzet in dins | |
| $s der huote sîner scar./ dirre gast vil edele $s sprancte vil hêrlîchen dar./ Nu het ouch in her Liudegast $s | |
| dolten/ maniger hande pîn./ si liezen ir bîten sîn,/ si sprangten die Unger sâ/ und jagten die slages slâ/ hin wider | |
| nâch der breit./ die Tiutschen wâren bereit/ unde hieten gern gesprengt,/ hiete man in sîn verhengt./ von Stubenberc her Uolrich/ gebârte | |
| welt ir fürbaz varn:/ sone durfet irz niht lengen,/ ellenthafte sprengen/ müezet ir zorse alsus/ über Li_gweiz_prelljûs."/ ___si habet al stille | |
| knecht.’/ __Dem zaume er hangte./ daz oͤrsh vil ser er sprangte./ mit dem sporn erz růrte./ daz sper daz er da | |
| mage!/ wir gebarn gar zu trage./ wol hin wir suͤln sprengen!’/ des wolt im nit verhengen/ der werde kuͤnc von Syrie/ | |
| ich enwil des todes niht enbern.’/ da mit begunde er sprengen./ da wart ein michel mengen,/ do der strit erhaben wart./ | |
| erblicke,/ niht von der geshiht ershricke!/ welle ieman gein uns sprengen,/ so suͤllen wir uns mengen/ under sie vaste harte./ wizze | |
| nehaine dine dró.’/ geliche huben si sich dó./ baide si sprancten,/ ain ander si an ranten./ Oliuir durch den haiden stach,/ zv | |
| di waren uermezen haiden./ der chunc was herlichen gâr,/ er sprancte uerre uon siner scâr/ uber uelt daz ruhe./ ia enbait | |
| da inzwisken,/ da wolten sich di haiden gerne fristen./ Egeriers sprancte dar ubere,/ ia stach er dem kůnige/ durch den schilt | |
| werdent zu im uerstozen./ mit ubermůte chomen si dar./ Amarezur sprancte uz siner scár;/ er furt ain golde garwin spiez,/ unter di | |
| helt Samson,/ ‘du must des todes bechoren.’/ mit nide sie gesprancten,/ ain ander si an ranten;/ der haiden uermiste,/ Samson mit listen/ | |
| ase worden./ der tiuel hat dine sele erworuen.’/ mit nide gesprancte Margariz;/ er stach ain golt gewunden spiez/ nach dem helde Oliuire./ | |
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