Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spreiten swV. (34 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ist,/ wan uns ist über den vûlen mist/ der phelle gespreitet./ swen nû der blic verleitet,/ der ist zer helle geborn/ | |
| san/ kegen irme brutegam bereit./ waz tochte di rede me gespreit,/ were gewesin dort min sin,/ do ouch sitzet cherubin/ und | |
| golde rîch./ dar zuo was der esterîch/ mit guoten teppechen gespreit,/ als ez des wirtes rîcheit/ wol vür bringen mohte/ und | |
| man./ heiz dînen eren/ flîzeclîchen keren,/ dar ûf einen tepech spreiten/ und einen pfelle breiten,/ grüene oder rôt gevar./ dînen man | |
| ir newederez nesâhe $s wie daz andere getân wâre./ si spreiten ire hente $s uber ir scante./ /Si îlten zeinem fîcboume, | |
| Uff ainen loblichen sal,/ Der mit rossen über all/ Wunnenklich gespraittett was./ Durch Gott! wa ward ie lütten bas?/ __Ir aller | |
| in schl%:iffen dar in./ Pfulwen bett, gültter sydin/ Hiess man spraitten über all/ [153#’r] In daz gaden hin ze tall/ Durch | |
| nit vergass./ Iere klaider warend rich./ Menig purper wunneklich/ Ward gespraittett über all/ Durch die burg in den sal/ Ze dienste | |
| sîdîn/ wart der estrich beleit/ und rôsen vil dar ûf gespreit;/ die tische wurden ouch gericht:/ dâ gebrach des alles nicht,/ | |
| giſihit in dem mere fliezen. ſo uert ſiu dare und ſpreitet den zagil unt die federe. daz ſi ſegelen mege ingegen | |
| hulde sîn/ vil gar von mir geleitet/ und über mich gespreitet/ sîner ungenâden büne./ ich hân erzogen zwêne süne,/ die sende | |
| slief:/ der hæte sich darîn geleit,/ darüber ein spalier was gespreit/ daz liehten schîn den ougen bar,/ von palmâtsîden rôsenvar,/ in | |
| tuoch von cleiner sîden blanc/ het ûf ir houbet si gespreit,/ dâ wâren lîsten în geleit/ von golde an beiden enden./ | |
| sîn/ und sîner liehten varwe schîn/ wart in die stat gespreitet,/ dô was Hector bereitet/ ûf strît mit aller sîner kraft./ | |
| nyder in das graß vor yn da der sal mit gespreytet was. Der konig besah yn sere lieblich, wann er in | |
| $t die der jost gerten. Da Hestor sah das sie gespreit kamen affter dem feld, da sprach er: ‘Herre, mich duncket | |
| sere nach im das es off fúre, und das lieht spreite sich uber alles jhens mónster; nochda bleib er ligend und | |
| mit dem swachen./ manic rilich stůllachen/ uͤber die plumit was gespreit./ do daz eszen was bereit,/ man trůg ez uf den | |
| gesiht;/ och stiez, als dú warheit giht,/ ze samene ir gespréiten flúge./ dú selbe stat hiez ane lúge,/ dar uf dú | |
| ob Got im helfen wolte/ das im gelingen solte./ darumbe spreite do zehant/ der edel Gottes wigant/ ein schafvel an eine | |
| du also gewúrdiget; und dar umb, du můter der erbermd, spreit úber mich #s+den#s- blůtfarwen mantel, der von dines eingebornen kindes | |
| von Jesu wurdent nie gesait,/ des hat min laster sich gesprait/ úber alle die welt gemaine./ och clag ich und bewaine/ | |
| vil trüebe was./ Schœn ougenweide/ bringt uns der meie: er spreit ûf diu lant sîn wât./ wære ich nicht in senelichem | |
| acker des minnenclichen willen Gottes in rechter gelossenheit din selbes. Spreite dinen mist uf das edel velt, on allen zwifel do | |
| dis eine mensche in uns blibet und nút enstirbet, so spreitet es sich durch alle die krefte des indewendigen und des | |
| alsô cleiniu stuckelîn,/ als ez ein vuoge mohte sîn,/ und spreite ez allez ûf die hût./ hie mite begunder überlût/ den | |
| die wâren dar an geleit./ ein kulter was dar ûf gespreit/ von samît grüene als ein gras./ diu bettewât vil linde | |
| wart er ir alsô lanc,/ daʒ er nâch ir lag gespreit/ ûf der erde drîer hande breit/ mit unebem schrôte./ des | |
| Dar uff ain klainú roͤti lag/ Von der sunnen schin gesprait/ Wa er blos was an klait:/ Also macht in der | |
| schlecht und nút zebrait,/ Noch dik noch dúnne und nút gesprait,/ Kurcz, nút zelang, nach prise recht./ __Sin stirn wunneklich und | |
| han/ Gemach ze der gelegenhait!»/ Der l#;vat úch sechen wol gesprait/ Ain balast, gross, schoͤn und wit.’/ Also giengent zů der | |
| Allain stroͮ dar in gelait,/ Dar uf ain rainer strat gesprait./ Ain klaines kússin och da lag,/ Dar uf dú maget | |
| prise/ sich hůben und sin ærbeit:/ der wunder vogel wite spreit/ sin gevider langez,/ er schutte ez und erswangez/ daz daz | |
| gezelt gehenket/ wart Mahmetes hailikait,/ uf die erden sich do sprait/ manic haiden mit gebet,/ ain tail an rieffen Mahmet,/ vil |