Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spër stN. (532 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sluoc./ sîn baldeʒ ellen in dar truoc,/ daʒ er ein sper ûf im zerstach./ der vremde sich alsô gerach,/ deiʒ im | |
| doch wiche/ von ir deheines stiche,/ idoch zerbrâchen si diu sper./ der selben einen stach er,/ daʒ er tôt viel ûf | |
| schœne wîp und iwer lant.’/ dô zurnt Iweret zehant./ //Diu sper si nider halten./ gelücke muos es walten,/ swer eʒ dâ | |
| spelteren ûf stuben./ ir enweder kom dâ nider./ zwei ander sper si nâmen sider/ und justierten mêre./ dô wurden aber sêre/ | |
| si zesamen kâmen,/ dô wolte Karjet râmen,/ daʒ er sîn sper behafte./ sîn ros ûf gnafte,/ daʒ im der schuf den | |
| ir ein./ ich wil iu sagen wie eʒ geschach./ sîn sper er gar durch in stach,/ daʒ der edel wîgant/ für | |
| reit unz an die hant/ und der wunde von dem sper/ mohte komen hin noch her./ sîns undankes er gesaʒ:/ er | |
| Wâlweinen an./ dô wolt in der küene man/ mit dem sper treffen hô./ dô geriet der stich alsô,/ daʒ er in | |
| do enwas des dehein rât,/ die riemen brâchen von dem sper,/ der helm viel und gesaʒ er,/ daʒ Wâlwein sîn niht | |
| haben mahten,/ beidiu die sînen und ouch er,/ wâfenrocke unde sper,/ diu besten von den landen./ gegen den wîganden/ reit er | |
| sich mit eineme scilte solte bewarn,/ unt wie er sîn spere solte tragen/ ze dem, dem er wolte scaden,/ unt wie | |
| sînen,/ der was feste helfenpein,/ daz daz plût an dem spere schain./ ir iewedere stach den anderen nider./ aldâ grifen si | |
| sô stach er in mit dem orte,/ daz an dem spere was,/ daz er der wunden wol genas./ oberhalb der ougbrâ/ | |
| in werte/ maniger rîterlîchen ger./ sîn schaft was rœrîn ime sper/ und daz îsen scharpf und breit./ mit volleclîchem poynder reit/ | |
| si kômen gehurtieret,/ mit snellem poynder dar getriben./ ob diu sper ganz beliben?/ nein, ir tjost wart sô getân,/ durh die | |
| des andern hant/ wart harnasch und verh zetrant/ und beidiu sper enzwei geriten,/ ietweders kraft alsô versniten/ daz es der tôt | |
| verre von sînen aht scharn./ der stach ze volge ein sper enzwei/ ûf den marcrâven, der dennoch schrei/ //Monschoy werlîch./ er | |
| dannen zôch./ unverzagetlîch er vlôch/ vor manegem grôzen tropel./ diu sper mit krache wâren hel/ ûf in, ze volge und engegen./ | |
| dem was strîtes sus gespilt:/ //Hâtschen, kiulen, bogen, swert,/ mit spern gein dem man tjoste gert,/ zevüeret an allen orten./ der | |
| mînem herzen kan gewern,/ und daz mit swerten und mit spern/ mich tôte niht diu heidenschaft!’/ von jâmer liez in al | |
| doch gebt mir sînen lîchnamen her,/ des mennischeit vonds blinden sper/ starp, dâ diu gotheit genas./ der gesellekeit Tismas/ der helle | |
| ze vil/ sô nâhen gein dem râmes zil./ ieslîcher sîn sper sancte,/ der im ze vâre sprancte./ Vîvîanzen er nider warf:/ | |
| brach/ swaz in sîner hant kom her./ dâ wurden vünfzehen sper/ ûf den marcrâven gestochen,/ ieslîchez gar zebrochen,/ dâ zors er | |
| //Dô der marcrâve gein in her/ reit, dâ wurden bêdiu sper/ von rabîne gesenket,/ und niht von im gewenket,/ er liez | |
| ensamt stâchen/ oder mêr, daz gar zebrâchen/ ûf im diu sper ze stücken gar./ in gap ein schar der anderen schar/ | |
| wizzen wer ditz sî’,/ sprach Tesereiz, der minnen kranz:/ des sper was lieht von varwe glanz./ er sprach ‘ob dû getoufet | |
| liezen nâher strîchen./ da wart faylieren gar vermiten/ und bêdiu sper enzwei geriten./ diu tjost dâ sterben lêrte/ Tesereizen, der ie | |
| kunstlîchem kalopeiz./ ieweder sînen puneiz/ von rabîne nâher treip:/ enweder sper dâ ganz beleip./ Ernaldes satel wüeste lac,/ wand er vor | |
| jageten, dirre und der,/ dô durh des grâven schilt ein sper/ was wider von der tjoste brâht./ si vrâgeten ‘wes habt | |
| ich an daz ampt wert/ under schilt und mit dem sper,/ bruoder, des bin ich dîn wer./ und ob ich gedienet | |
| verliesen,/ unt manege werdeclîche ger,/ die under schilde mit dem sper,/ mit helme verdecket,/ sô dicke hât volrecket/ der marcrâve mit | |
| daz der marcrâve manigen walt/ zer tjost vertæte mit den spern./ der begund ouch mîner minne gern,/ dô in der künic | |
| von ir veteren heten si genomen/ niht wan schilt und sper,/ unt stuont nâch rîterscheft ir ger./ si heten harnasch und | |
| mit vröude enphienc,/ der sich anders niht begienc,/ schilt unt sper gap im genuoc./ ich nenn iu sînen besten phluoc:/ ze | |
| hab wir sinne./ ob mîn sun durh iuwer minne/ ie sper ze vîende brâhte,/ iuwer triuwe des gedâhte,/ dô Terramêr durh | |
| im was sô verre entriten,/ si möhte erreichen niht ein sper./ Gyburc was sîner vreuden wer./ //nâch trûren sol vreude etswenne | |
| nâch der wîbe lôn,/ dâ man lernet sölhen dôn,/ wie sper durh schilde krachen,/ wie diu wîp dar umbe lachen,/ wie | |
| sach er glesten durh den melm;/ manec banier, wol gemâltiu sper/ sach er gein im vüeren her;/ dâ bî manege scharpfe | |
| snel,/ daz er mit sporen sô sêre treip,/ daz sîn sper dem Sarrazîne beleip/ durh den arm, ê durh den schilt,/ | |
| unz ûf die brust gezilt./ der Franzoys vuort des heidens sper/ in sîme schilde wider her./ //Des Sarrazînes kêre/ was wider | |
| dâ die vier nagel sint bekant,/ durh sînen schilt ein sper man vant./ sus sol der wartman wider komen./ schiere daz | |
| ‘bistûz von Chler der schahteliur,/ der sô manec âventiur/ mit speren hât versuochet,/ swes danne dîn wille ruochet/ ane mich mit | |
| milte Noupatrîs/ brâhte. die hant manegen prîs/ erstriten mit rœrînen spern:/ die beginnent hiute hie tjost gern./ ir herren herze truoc | |
| soltû vüeren, künec Marlanz/ von Jericop. ûz strîte ganz/ dû sper noch schilt nie brâhtes,/ swâ dû vîenden ie genâhtes./ nû | |
| ouch die getouften komen./ des wart ûf Alischanz vernomen/ von speren manec lûter krach;/ trumzûne wurdens veldes dach./ die tjostiure ze | |
| daz der ganze poynder ûf in stach./ etslîcher sus sîn sper zebrach,/ der den puneiz sô volracte,/ daz er sich selben | |
| hête prîs./ der künec Noupatrîs/ von Oraste Gentesîn/ wart mit speren rœrîn/ manlîche dâ gerochen./ sô diu sper wâren zebrochen,/ der | |
| Gentesîn/ wart mit speren rœrîn/ manlîche dâ gerochen./ sô diu sper wâren zebrochen,/ der trumzûn schilt noch harnasch meit:/ des rôres | |
| hort ûz manegen forsten/ den walt dâ sêre krachen./ die sper kunden machen,/ die wæren nütze dâ gewesen./ si mugen aber | |
| allêrste nu donrete der walt/ von lanzen krache und der sper./ dâ kom in galopeize her/ von den zehen künegen jungen/ | |
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