Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spëhen swV. (90 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| al die wunders kunden jehn,/ die mohtenz dâ mit wârheit spehn:/ Feirefîz truoc vremdiu mâl./ Gâwân sprach ze Parzivâl/ "neve, tuo | |
| in alle gerne sehn:/ wan ir sult wunder an im spehn./ er vert ûz grôzer rîcheit:/ sîniu wâpenlîchiu kleit/ nie man | |
| wil ich iuch lâzen sehen,/ wie ir diu dinc künnent spehen:/ daz seht an disen schrînen!"/ dô hiez er vor den | |
| ir künnent an die lîbe sehen,/ des herzen sin unrehte spehen./ //Ich wil iuch hie bescheiden/ von disen dingen beiden./ der | |
| er genant,/ des vleischlich ouge sich lie sehen/ und bezeichenlîche spehen/ drîvalten mit der gesiht,/ den sîn lop und sîn vergiht/ | |
| tagen/ von den reinen wîssagen,/ die ez sô verre kunden spehen,/ die wolden gerne hân gesehen/ des heiles kunft. sie mohten | |
| lêrte/ des kindes worten volge jehen,/ er lie die gewonheit spehen,/ daz er gên gote ze aller zît/ was des gelouben | |
| wenn ich sül komen unde sehen,/ vor gote sîn antlütze spehen."/ //Alsus durste in gotes gebote/ sîne sêle gar nâch gote,/ | |
| dînes lobes funde,/ der darnâch wol suochen kunde/ unde volleklîchen spehen./ In dem buoche von der minne,/ dâ bistû geprüevet inne/ | |
| an den wasen slîzen/ offenbar und âne lougen:/ wir suln spehen also tougen,/ wer die sîn, die sich der tenze flîzzen!/ | |
| den wasen slîzzen/ offenbar und niht ze tougen:/ wir sun spehen mit den ougen,/ wer die sîn, die sich der tenze | |
| huote irret recht minner sêre/ und ouch der verwâzzen merker spehen:/ sî frömdent ir frowen in mangiu zît./ Dien ouch dan | |
| kunne/ frowen wunne/ manigvalt entstân,/ Der sol sehen/ gern und spehen/ an ir lôslich gân/ Und nîgen ir zarten gruozze/ und | |
| verlân./ manig man $s muoz mir des jehen,/ der rechte spehen $s kan:/ wîb sint so lobesan./ Mich dunket, swer $s | |
| Da man genâde niht enpfliget:/ daz solm an mîner frowen spehen./ Diu ist gar gewaltig mîn/ ân genâde: diu vil guote/ | |
| dem ougen ie/ an mochte gesehen;/ izn wolde niwan muͤse spehen./ des wart er in zu ^+ jungest gram./ swer gegen | |
| sint,/ die sint doch underwilen chint./ swer die warheit wil spehen,/ der mac wol horen und sehen/ ettewenne an in/ als | |
| chinden./ in enchunde Salomon nie vinden,/ swie meisterlich er chunde spehen./ da von begunde er got iehen,/ ^+er wære ein man | |
| volc her unde dar/ und er nam allenthalben war/ und spehete wâ unde wâ,/ ob er ieman vünde dâ,/ der ime | |
| hal;/ si bespehetin obene hin zetal:/ swaz maget an manne spehen sol,/ daz geviel ir allez an im wol/ und lobetez | |
| ernest an in beiden sehen/ und ûzen an ir lîbe spehen/ den inneren smerzen/ ir muotes unde ir herzen./ si muote | |
| nu si begunden umbe sehen/ und nâch dem sunnen schîne spehen,/ dôn schein diu sunne niht dar în/ niwan durch zwei | |
| schreien,/ dô eʒ daʒ pfert het ersehen./ der beiʒære begunde spehen,/ daʒ er sô kintlîche reit./ er sprach ‘durch iwer hübscheit/ | |
| snel was sîn ros,/ daʒ man die slâ niht kunde spehen./ als er den künic het ersehen,/ do erkant er in, | |
| und sagten ir ditz unde daʒ,/ ir geverte und ir spehen,/ daʒ si si solten gesehen/ von den lantherren allen,/ den | |
| ergruoben al gemeine/ nâch den rehten stunden,/ die si wol spehen kunden./ der steine ist uns ein teil beliben,/ dô si | |
| die dieninde sint/ die got wellent sehen/ vn̄ himilische frevde spehen./ Si waz gerne vnder in./ div můter vn̄ Joachim/ die | |
| dach./ man hœret in Franchrîche jehen/ swer sîn geslehte kunde spehen,/ daz stüende über al ir rîche/ der vürsten kraft gelîche./ | |
| moht sich dô wol umbe sehen,/ die strâze gein Orangis spehen,/ //Dar in doch sîn herze treip./ unlange er dô beleip./ | |
| ze vâre umb Orangis er reit,/ sîner tohter schaden er spehete./ dô daz her gar verschehete,/ ieslîch storje mit ir kraft,/ | |
| bin ein rîter, als ir seht./ ob ir deheinen schaden speht,/ den ich dem lande habe getân,/ des sult ir mich | |
| daz der künic sîne zuht an mir zebrach,/ und ich spehte die gelegenheit/ der rîterlîchen arebeit/ in turnoyn und in strîten | |
| daz si sprach./ an in si stæteclîchen sach:/ ir herze spehte rehte/ daz er ûz ir geslehte/ endelîche wære erborn,/ swie | |
| uns hin ziu sülen versehen,/ und lât uns iuwer ellen spehen.’/ //[D]er dise âventiure bescheiden hât,/ der tuot iu kunt durh | |
| her,/ daz ez die engel möhten sehen,/ kunden si zimierde spehen./ si heten an den stunden/ ûf die helme gebunden/ manec | |
| si in diu herze sehent, / dar inne suochent unde spehent / durch des mannes ougen, / wan swaz daz herze | |
| wenne sol ich dich gesehen! / mîniu ougen kunden rehte spehen / dô si dir prîses jâhen! / wenne kum ich | |
| ir sliche wol ersehen, / wie si nâch guote kunnen spehen / sô sich der poinder wirret / und si diu | |
| rehte an mir ersehen; / ander liute sol er %..im spehen / die sîn ze herren wellen jehen!’ / Der bot | |
| geselleschaft / swenne die wolden grôze kraft / herzenlîcher vreude spehen / und minniclîche schœne sehen, / sô giengen si zer | |
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