Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spæhe stF. (18 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ungemache/ allez weinende kunt./ dô endete sich zestunt/ diu swære spæhe/ und diu vremde wæhe/ der er unz an den tac/ | |
| spachen,/ daz man im dar an sæhe./ er enphlac deheiner spæhe:/ ez was umbe in sô gewant,/ im was der tisch | |
| ane dehein ander vlîz/ wan sleht und unwæhe,/ âne goldes spæhe./ dô die geste in giengen,/ dise vrouwen si emphiengen/ baz | |
| wart geborn/ der liute gerner sæhe./ nû loset durch welhe spæhe/ ich mir daz selbe leben erkôs./ ich enwolde werden triuwelôs,/ | |
| baniere rîche,/ der kovertiure gelîche,/ undersniten wæhe/ mit vil vremder spæhe./ daz gevilde hie geverwet was/ rôt wîz gel und als | |
| an ir behalt./ E daz geschee,/ So wart da manic spee,/ Beide wort vn2de slac./ Ez was ein vnsenfte tag./ Der | |
| nider:/ Du lieze sie uf komen wider./ Nit durch kein spehe,/ Dan daz der mensche sehe/ Daz er niht enmoͤhte/ Und | |
| pfaffen úberwindet er mit wiſtůme vnde mit vngeloͮplicher rede vnde ſpehe, wen er can alle die liſte, die ie wurdent. Die | |
| Daz uns nieman kan gesehen./ Ich han gemacht von clugen spehen/ Ein salben riche mit guter gunst,/ Die heißet nacta Platonis | |
| silberknophe./ ir hâres strenen und ir zophe/ die gâben von spæhe glîz,/ ir schiter hemde wâren wîz/ und giengen für die | |
| rôt,/ //Dar ûz die heiden manege wât/ wurkent, diu vil spæhe hât,/ mit rehter art ûf sîden./ Lyppaut hiez balde snîden/ | |
| durch prîses lôn/ eins pfelles dâ gedâhte/ (sîn werc vil spæhe brâhte):/ der heizet saranthasmê./ ob der iht rîlîchen stê?/ daz | |
| dritte siben sternen/ an den man solde lernen/ menschlîcher sælde spehe./ die vant man an der sternen jehe/ mit wârheit al | |
| den tac verendet sehe,/ sô wîs ich dich ûf die spehe/ wie man den louf erkennet wol,/ dâ man den list | |
| teil aldâ/ bevunden mit gewærer jehe/ und mit gewisser ougen spehe:/ benamn, sie müezen siges jehn/ oder ich kan niht rehte | |
| guot./ nu sehet an disen bastsite,/ dân ist kein ander spæhe mite:/ nemt war, wier iu gevalle.’/ ‘â hêrre!’ sprâchens alle/ | |
| este ersprungen,/ von den die bluomen kâmen,/ dâ si die spæhe ûz nâmen/ der meisterlîchen vünde;/ und ist diu selbe künde/ | |
| ein mæʒigeʒ teschelîn:/ daʒ was harte wæhe,/ geworht mit fremeder spæhe./ dar ûʒ nam diu maget sân/ ein mantel wunderlîch getân:/ |