Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
soum#’2 stM. (67 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vluzet durch den wunden boum,/ der han ich gesehen manichen soum,/ si ist abir so ture nicht./ der irsten myrre man | |
| bedutet des cruzes boum/ der do trug Jhesum den turen soum./ daz der palmboum daz cruze was/ daz zeige ich uch, | |
| teil,/ die sant er im, daz was sîn heil./ vier soum von silber und von golt/ er im dô laden wolt/ | |
| erlœsen disen starken troum,/ dâ von dû treist den swæren soum./ wil dû, herr, daz tuon ich.’/ der künic sprach: ‘Daniel, | |
| er selbe wolde./ mit silber und mit golde/ wart manec soum dâ geladen./ dô wester niht den grôzen schaden,/ der im | |
| wivil bist dv schuldich minem herren. vnd der sprach. hvndert saüm öls. vnd er sprach zv im. nim din bereitschaft. sitzend | |
| genesen.’/ //Er vazzôte sîne olbenten $s mit sînen gwanten,/ ûf soume sazte er wîb und chint $s und fuor den sînen | |
| vursten art/ Im trugen her und dar ſyn gelt,/ Sine ſeume und ſin gezelt/ Wor er vur in den landen./ #s+Ouch | |
| den pranken sein/ Sand Corbinianes pferd slueg/ Das im seinen saum trueg;/ Do im der heilig zu sprach/ Umb sein schaden | |
| «Zwew hastu mir das ros geslagen?/ Wer sol nu mein saum tragen?/ Davon gepewt ich dir bey Crist/ (Wann du wol | |
| Crist/ (Wann du wol so starkch pist)/ Das du den sawm vil schone/ Mit mir tragest ze Rome/ Und auch her | |
| gehorsam,/ Sam er were haimisch und zam,/ Und trueg den sawm vil schon/ Von Bayrn hincz Rom,/ Von Rom er in | |
| er dir gesant,/ Da mit neiget er deiner hant./ Zwelff sawme mit golde,/ Da mit wirt er dein holde./ Deß hatt | |
| herleiche:/ Ich will euch geben reichen sold./ Secht ir di sawme? das ist gold:/ Des gib ich euch waß ir des | |
| ir zoume:/ dâ sach ich bluomen manecvalt/ mêr danne zeinem soume;/ ouch vant ich einen brunnen kalt/ <dâ> under grüenem boume,/ | |
| albez wîz alsam der snê/ fuorte an im den swæren soum,/ den segel und den mastboum:/ des schiffelînes marner guot./ den | |
| si swanger worden was,/ dô viel ûf si der sorgen soum,/ wande ir kom ein leider troum/ in ir slâfe nahtes | |
| diu fuorte dâ vil manigen sac/ mit korne ûf einem soume./ Vênus, diu mit ir zoume/ die minne kêret, war si | |
| gestellet./ swaʒ ougen wol gevellet,/ des wart dâ funden manic soum./ dâ stuont ein blüender mandelboum,/ der mit esten und mit | |
| ryset/ Der sußen mynnen zederbaum,/ Daz mich betwang der mynnen saum/ Und auch dez fures brasteln,/ Daz mir daz hertze krasteln/ | |
| der mensche, tier mit siner früchte goume/ under siner este soume/ spist und behust der vogel schar./ Des holerboumes frucht, / | |
| $s »ir lîp der hab$’ undanc!/ man solde mir siben soume $s met und lûtertranc/ haben her gefüeret. $s dô des | |
| dô wâren in ir kleit/ rehte volleclîchen $s ûf den soumen komen./ die fuoren in der mâze, $s daz in wart | |
| ûf der strâze $s niemen müge geschaden.«/ dô wurden sîne soume $s harte schiere geladen./ Der wirt wart wol bereitet $s | |
| sach man si spulgen,/ daz si der velîs und der soum/ heten grœzer goum,/ dô si fuoren von dan,/ denn dô | |
| patriarch sâ/ die gebûren goumen,/ die dâ wârn bî den soumen,/ daz si næmen stangen/ spermâze langen/ und daz ir dheiner | |
| hiez der soldan/ hin zuo machen wîten roum:/ swelher hande soum/ ein ieslich heiden brâht hin zuo,/ ez wære spâte oder | |
| brâht hin zuo,/ ez wære spâte oder fruo,/ swaz den soum getragen het,/ daz tôt er an der stet/ und stiez | |
| druc hât sô strengen ort,/ ir ladet ûf herze swæren soum./ hêr Heinrich von Veldeke sînen boum/ mit kunst gein iwerm | |
| wie si wârn gevar)/ die brâhten koufliute dar/ ûf ir soumen, doch niht veile:/ der wurden im drî ze teile./ do | |
| sîn kamergewant man nider luot/ unt dez harnasch von den soumen./ hin dan undern andern boumen/ herberge nâmen sie,/ knappen die | |
| Parzivâl. "mirst freude ein troum:/ ich trage der riwe swæren soum./ ___hêrre, ich tuon iu mêr noch kuont./ swâ kirchen ode | |
| wunder sagn./ manec soumær muose tragn/ kappeln unde kamergewant./ manec soum mit harnasche erkant/ giengen ouch dar unden,/ helm oben drûf | |
| manegem schilde wol getân./ manec schœne kastelân/ man bî den soumen ziehen sach./ rîtr und frouwen hinden nâch/ riten an ein_ander | |
| knehte/ vil gar nach knehtes rehte:/ mit watsecken und mit saumen,/ mit seilen und mit zaumen./ gnůge knehte man da vant/ | |
| in beiden gar ein traum./ von der minne wart nie saum/ uf so getriwe liebe geladen./ sus kan diu minne herze | |
| laze./ nu zoch man uf die straze/ die wol geladenne saume./ man nam ir gůte gaume/ daz man ir deheinen verluͤre./ | |
| da her vil selten/ des cruͤces genomen gaume./ von suͤntlichem saume/ entlade mich der suͤze got,/ wan ich wil ymmer sin | |
| öl wazzer unde wîn/ began von hitze wallen/ ûf den soumen allen,/ von der hitze was daz her/ vil bî verzagt | |
| daz her/ und honeges daz in nihtes brast./ maneges grôzen soumes last/ vuorte daz her mit in dan./ dô kam ein | |
| al sin gůt,/ uf sine kembel er das lůt/ swas sómen was gebere./ vil manegin soumere/ lůd er mit siner habe | |
| sinis hovis was/ (an einir glose ih das laz:/ zwelf soime sint ein chor genant,/ als ein ros geladin ist irchant);/ | |
| burg gewinnen mug./ doch wines wol ain pherit zug/ drie som untz an daz tor/ dem ain andres giengi vor,/ der | |
| mîn sorge gar ein troum./ sus trage ich den jâmers soum $s in mînem sinne./ Refr.: Si ist vor valsche | |
| fueder weins vier phenninge. Ein halp fueder zwene. Von aime saume honiges den man uz der stat fueret da sol er | |
| Fueret auch ein gast durh die stat sinen kaufschatz in saumes $t wise, der sol geben ie von dem saume zwen | |
| saum. Swaz aber ein man anders fueret daz gegen aime saume geziuhet, $t der git ie von dem saume zwen phenninge. | |
| #.! 9. Swelh trager zin schrotet der sol von dem saume dri phenninge naemen unde niht mer. Unde der binder von | |
| stat ze Muͤnichen chainerlay gewant suͤllen verchauffen hinder ainem halben saem, ez sey dann Hymperger, Arras und allez duͤnnes gewant, fůtertůch, | |
| einer wag ünslids oder smerbs 2 dn, und von dem saüm öls 4 dn und von dem halben 2 dn, und | |
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