Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sôgetân Adj. (134 Belege) Lexer Findeb.
| ſo tiwerlichem ſignufte ze himele #;owr, do wnderotin $t ſi ſogetanir chrefte unde ſprâchin: Quiſ eſt iſte rex glorie? ‘Wer iſt | |
| ſprâchin: Quiſ eſt iſte rex glorie? ‘Wer iſt dirri kunic ſogitanir tiwre unde ſo grozzir ere?’ Do ântwrtin $t in andere | |
| gerůrit wart, der ê deſ einir boſin div wôrt vorhte; ſogetanir lîſtewerchâre iſt der heilige geiſt, deſ tult hiute iſt. Der | |
| unrehtiſ unde ze rehtir bechantnuſſe chomint unde gehorſam werdint. $t Sogetanin gewalt habint die biſchoffe unde andir brieſtir uon $.s$. Petirs | |
| uon uber%<vnſte, uon hůreſ geluſte, uon andirin upigin dingen. Von ſogetanime fiwere ſchult ir bittin minin trehtin daz er ivch beware | |
| ime ſelben unnuzze $t ze ſêle unde ze lîbe. Uon ſogetaner angeſt unde troͮbeſalunge ladet unſer herre ſîne trûtmoͮter mit den | |
| iſt durc dich, liebiv moͮter, ueruarn. Min uil lieben, mit ſogetanen worten nam unſer herre ſine trûtmoͮter abe diſme ellende. Dannan | |
| ein ſcantlich tot ſunder ein grozziv chraft, daz got mit ſo getamme tôde dem tiuvel angeſigte. Wie ſcantlich unde wie tumplich der | |
| trohtin gît unſ ſundigen menneſſcen michelen trôſt, daz wir nith ſogetaneſ getoͮn, geriwet ez unſ uon herzen, erne uergebe ez unſ. | |
| ſunde daz arme uolc uon rehte in ellende unde in ſogetanen angeſten ſin ſcolte. Do chom ſanctuſ Michahel, der himeliſcen uurſten | |
| ubelen werchen. Er râtet unſ daz hoͮr, daz uberhoͮr. Mit ſogetanme gewæfene uihtet er unſ ane tac unde naht. So hat | |
| ze ſinen genaden mit diſen worten. Er ladet unſ ze ſogetaner wnne, ze ſogetaner uroͮde, div nimer zeget. Er ladet unſ | |
| mit diſen worten. Er ladet unſ ze ſogetaner wnne, ze ſogetaner uroͮde, div nimer zeget. Er ladet unſ ze ſineſ uater | |
| er ſelbe iſt, da uroͮde unde aller ſlahte wnne unde ſogetan genade iſt, der ſich niemen genieten mac. Dar ladet er | |
| ſinen werchen. Daz iſt der rehte roͮf deſ gotelichen geloͮben. Sogetanen roͮf, ſogetane bîhte ſculen die goͮten lerare roͮffen $t unde | |
| Daz iſt der rehte roͮf deſ gotelichen geloͮben. Sogetanen roͮf, ſogetane bîhte ſculen die goͮten lerare roͮffen $t unde bredegen, fauente | |
| uermiden, die ubelen ſcult ir drucchen, die goͮten uriſten. Mit ſogetaner riterſcefte garnet ir die ewigen wnne, quam oculuſ non vidit, | |
| ineffabilia.’ Hiſ uiſiſ a ductore relinquitur et in lecto inuenitur. Sogetane ſage ſcol iv ſoͮzze ſîn ze horenne, der ſcult ir | |
| heizzet er wider berc uliezzen, die tôten uf ſtan. Mit ſogetanen wndern uerleitet er die chriſtenheit. Vnde die oͮch durnahte ſint, | |
| armen. Daz iſt bezzer, daz wir dar gen, da wir ſogetaniv dinc ſehen, denne daz wir da hine gen, da wir | |
| ob man in an diupheit oder an raube oder an sôgetânen dingen geslagen hât. Mac aber er den tôten man mit | |
| ze unserm herren kunch Rudolfe chomen unde im furleiten umbe sogetanen gebraesten unde umbe elliu diu raeht diu disiu stat ze | |
| hie sin wil dem sol ein vogt burchreht lihen uf sogtan reht als diu stat von alter her braht hat. Daz | |
| <E>Claget en man hin zem anderen, daz er inne hab sogtat erbegut $t daz im ein sin frunt an sime tode | |
| daz ist, da mag er niemen hin gestellen wan einen sogtanen burger der mit der stat hebt unde legt unde hofstiur | |
| schimpfen unde spotten,/ daz kunde ich allez alsô wol,/ als sô[[ge]]tân liut von rehte sol./ dâ mite gewan ich sô genuoc,/ | |
| wan triuwe unde minne,/ êre unde werltlîcher prîs./ //Âhî, ein sô(ge)tân paradîs,/ daz alsô vröudebære/ und sô gemeiet wære,/ dâ möhte | |
| den wec zvͦ dem paradise./ sin unmacht die was abir so getan:/ in der werlde newas nichein man,/ der ime dir zvͦ | |
| die stat./ uil ture her des sine muter bat:/ "wande so getan uolc/ zvͦ dirre rede niene touc;/ mít den nemac sentrecht | |
| sîner crefte, daz er ir nieht uirgezzen inhât, wande ime sôthâne wille[n] lîchene[n]t die sô hoͮch sint, daz siu niemmin ubir | |
| uber 3 mile, ob der rat kuset, daz ez eime sogetanen manne geschehen ist, daz man im bezzern sol. //Wer auch | |
| gehaben muge, oder daz er vor dem rate bewern muge sogetan bescheidenheit, $t der er billich geniezze. Von den, die trinkvaz | |
| rate uffm Sal und wil ie, daz man allewege halte sogetan setze und gemechde, als hernach geschriben stent, und haben gedaht | |
| $[fuͤren varen$] zu Wirtzburch ungehindert von iren wegen unn zu sogetaner tagezit, daz di stat daran bewart sei unn cheinen schaden | |
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