Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

snœdicheit stF. (10 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 2: 3, 5 creftig wort; dú han ich enpfangen mit wenigen oren miner snoͤdekeit; und das allergroͤste lieht hat sich ufgetan gegen den oͮgen
Mechth 2: 4, 48 si oͮch sich selben, eb si bliben getoͤrste vor ir snoͤ<FOLIO>(20#’r)</FOLIO>dekeit. Do hatte si umbe einen roten brunen mantel, der was
Mechth 7: 2, 20 hatte nit im ze geben und ich entorste vor miner snoͤdekeit einen also grossen herren also grosser dingen nit bitten. Do
Mechth 7: 6, 8 mines gemuͤtes und verwiset mir mine unstetekeit, so kumt die snoͤdekeit $t mines unnútzen lebennes und betruͤbet mich, so kumt die
Mechth 7: 6, 16 sint si glich gůt.» «Owe lieber herre, wie mag min snoͤdekeit diner guͤti glichen, wan ich bin nit, als ich dir
NvJer 3480 hattin sich gegebin/ in kummirlichiz lebin./ Durch hungir, ungemach,/ armût, snôdekeit man sach/ sî in dêmût ummevân./ Nicht gar ich ûzgedruckin
Tauler 248,21 vorchte und demuͤtkeit nemen, und solt es siner kleinheit und snoͤdekeit an schriben, das man in dar umbe alsus locken und
Tauler 253,17 mensche an sehen wel wunder das ist das in sin snoͤdekeit und krankheit getar vatter heissen. Disem gotformigen menschen was blibt
Tauler 274,7 aller minste von allen disen nút enmag beruͤren von siner snoͤdikeit; wan moͤcht er von siner krankheit die beruͤren, so wúrde
WernhMl 2650 dú an kinden sint/ Von naturlicher bloͤdekait/ Und grosser kranker snoͤdekait:/ Ze den ziten und zů den stunden/ Wol gesunt sú
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