Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snit stM. (49 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| an pergoten steten. man samnet des krautes wurzel in dem snit und truckent si. diu wurzel peizet die zungen niht vast | |
| stein, der dem menschen weshet, gar verswinde bi im an snide, so nim hasenvel also vrischez, so ez abe geschunden si, | |
| schier kom er zuo sîner schar;/ die sâhen dô den snit zehant./ ‘herr, wer hât dich hie geschant?’/ begunden si alle | |
| sin vollvnge von dem chleide. vnd wirt ein vil böser snyte. noch si sendent niven win in alte pütrich. anders di | |
| einen hirten. do sprach er zv sinen ivngern. zwar des snytes ist vil. aber der arbeiter ist wenich. darvmb bitet den | |
| aber der arbeiter ist wenich. darvmb bitet den herren des snytes. daz er sende arbeitere in sin snyte. X.capitel. Vnd do | |
| den herren des snytes. daz er sende arbeitere in sin snyte. X.capitel. Vnd do rueft er di zwelf sinen ivngern. er | |
| usserweltt:/ Wie gelantz, wie stark ain helm sy,/ Des schwertes schnit als in ain bliy/ Tringtt, wen du es tuwingest dar:/ | |
| silber vnder|brite1n/ Die kleider ware1n so gesnite1n,/ So daz iegelichme snite/ Folgete daz golt mite./ Als man an deme schrate/ Daz | |
| Sie en=gesahe1n nie svlch gewa1nt,/ Wder an warwe noch an snite./ Des so volgete1n sie in mite/ Durch ir grozze schonheit./ | |
| von wizze1n,/ Vn2de eine baniere da=mite,/ Harte glich an dem snite,/ An dem zindate,/ Als der schilt in varwe hate./ Hie | |
| daz ros dar mite./ Er spielt sie beide mit eime snite./ Iener vil zv der erden kalt./ Itzvnt wart vierfalt/ Ir | |
| swerte da bi/ Valte er viel vf daz gras./ Also snite ein scharsas/ Zwenzic har mit eime snite,/ Also tet sin | |
| daz gras./ Also snite ein scharsas/ Zwenzic har mit eime snite,/ Also tet sin swert, da er mite/ Vnder der ritterschaft | |
| Vn2de daz fleisch dar mite/ Beide vo1n slauge vn2de vo1n snite/ Hangete vf die sarewat./ Rot wart der zindat,/ Der da | |
| Wen Got tut jenes und dit./ Daz swert hat zweierhande snit –/ Der eine zu berge set/ Swenne man da mite | |
| ‘#s+Diz hat der got gesprochen#s-/ #s+Der daz swert hat zweir snite.#s-’/ (Daz spricht: der alle ubertrite/ //[22#’r#’b] Mit sime swerte richtet/ | |
| die bosen wichte/ Von den guten scheide;/ Diz sint die snite beide/ Gotliches swertes,/ Daz her kegenwertes/ Den irweleten nider leget/ | |
| die ganzen mazzen/ Des libes in der sele mark./ Dirre snit Gotes der ist stark/ Zu lidene den argen/ In des | |
| Daz was ze wunsche an dissen gelaitt./ Wer dich, getrüwer Paris!/ Sid Gott göttlichen fliss/ Hab an dich besunder/ Gelaitt, es | |
| berichtet/ mîn hêrre meister Gotfrit/ von Strâzburc, der sô mangen snit,/ spêhen unde rîchen,/ schône unde meisterlîchen/ nâch durnechtiges meisters siten/ | |
| die rede kurze hie mite:/ ir banier vil von spêhem snite,/ als sie in der hêten erdâht,/ wâren dâ zu liehte | |
| gesetzet,/ daz er nie wart geletzet/ noch gesûmet an sînem snite./ nâch der wercliute site/ schuof er in dannoch genuoc,/ daz | |
| dich hant der tugende ſtahele/ ſo wol geſcherphet an dem ſnite/ daz du der nature ſite/ verſchriete mit der kiuſche din,/ | |
| schrift,/ machet man sô starke gift,/ swaʒ snîdendes an sînem snite,/ wirt gelüppet dâ mite,/ wie wênic man dekeine stunt/ wirt | |
| ist mir dürkel als ein zûn/ mîn herze von jâmers sniten./ nu sît ir alze fruo geriten/ von mir trôstelôsen man./ | |
| mit er kom in zoubers site./ zeim kapûn mit eime snite/ wart Clinschor gemachet."/ des wart aldâ gelachet/ von Gâwâne sêre./ | |
| do sprach er: ‘niht, lat ietweders wachsen untz hintz dem snit. so daz snit chuͤmet, so les man daz unchraut und | |
| ‘niht, lat ietweders wachsen untz hintz dem snit. so daz snit chuͤmet, so les man daz unchraut und bint daz ze | |
| mit dem unchraut. lat si bediu wachsen untz ze dem snit, so haizze ich danne die snitær daz unchraut ze samme pinten, | |
| umb sprach der herre: ‘lat si wachsen untz ze dem snit, so haizze ich daz unchraut ze samme pinten, daz man iz | |
| prenne, den waitzen haizze ich in minen stadel legen.’ daz snit daz bezaichent daz ent diser werlt, swenne ein islich mensch | |
| der diet/ Abrahame ê beschiet/ im ze lobe mit dem snite./ ouh lepte an ordinliche site/ Japhetis kúnne, das gesant/ do | |
| al der welte lebindir diet/ eine sundir ê mit einim snite;/ und das Got erte in damitte/ das er ze vatir | |
| min gebot/ gebútet in.’ do lerte Got/ Abrahamen mit dem snitte/ der ê begunst, und des niht mitte/ er besnite die | |
| #;owchs wol und also wol/ das man ez an dem snitte/ sneit in also vollem snitte/ als dú eher garben werin | |
| das man ez an dem snitte/ sneit in also vollem snitte/ als dú eher garben werin gar./ so volleclich dú erde | |
| es zů sime vater gie/ an das velt bi dem snit./ das kint schrei nach kindes sit,/ es sprach: ‘mir tůt | |
| ze lône, die genâde oder die ungenade, daz iſt ſîn ſnith. Alſe wir hie mezzen, alſ wirt unſ in ener werlt | |
| niht bezzer werden kan,/ mit dem geziuge und mit dem snite,/ dâ sîne reitgesellen mite/ sô schône sint bereitet./ sus si | |
| sîn/ und mîniu cleider dâ mite,/ diu von dem allerbesten snite./ dich selben cleide ouch alsô wol,/ alse ein hövesch ritter | |
| truoc von brûnem samît an/ roc unde mantel, in dem snite/ von Franze, und was der roc dâ mite/ dâ engegene, | |
| vf die erden gie./ der rok waz nvͥt nach heiden snit,/ er waz nach Franzoyser sit./ ir gelæzze tet vil herzen | |
| dis wær ze lanc, da lazzen wir von./ Arabeln der snit wol geviel./ ir herze gar in liebe wiel/ gein dem | |
| vf die erden gienc./ der rok was nit nach heiden snit,/ er was nach Francriche sit./ ir gelæze tet vil hertzen | |
| wat, als ich bewiset bin./ rok vnd surkat nach heiden snit,/ da sich der helt wol dakte mit:/ mit hærmlin ein | |
| sit lanc vnd wit./ dem cleide gap da widerstrit/ ein snit nach der Franzoyser won./ diz wuͤrde zu lanc, da laz | |
| diz wuͤrde zu lanc, da laz wir von./ Arabeln der snit wol geviel./ ir hertze gar in liebe wiel/ gein dem | |
| strîchen/ unt den ôren gelîchen/ schôn al umbe mit einem snite./ nû hab zuhtbære site,/ unt kêre dich niht an dise | |
| juden touf hât sunder site:/ den begênt si mit einem snite./ wir wâren doch alle heidnisch ê./ dem sældehaften tuot vil |