Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snîden stV. (319 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den pabis her dar umme sprach./ da stůnden uogele ane gesnieten/ die bielede gienir zwelf boten:/ mit flieze waren sie irgraben./ den | |
| in brach/ Hern liezin ouch nicht glitin/ Do muste uorne snitin/ //Vn̄ wold ín habín durchstochín,/ Sinín liebin mac gerochín./ Des | |
| wapín roc er uvoRte,/ Der andie wadin ruoRte,/ Von bruníme samítte/ Gesnítín, uon gůtír wîte,/ Als er ín tragín wolde:/ Von gespunníme | |
| an sínír hant/ (Die was uerre bekant),/ Nach sínin scíldín gesnítín./ Ein gůt march heter bescrítín,/ Virdacht mít zweín deckín./ Eín | |
| zweín deckín./ Eín swert mít ganzir eckín./ Daz sere mochte snítín,/ UvoRter an sínír sítín/ Vn̄ reít uz an daz hôste./ | |
| Und sich mit cleidirn uz gevazt,/ Von richin rockin wol gesnitin,/ Nach den franzzischin sitin/ Vil ebin an sich gescurzt/ Und | |
| wistín werkís./ Vn̄ des selbín gemerkís/ Was eín roc ír gesnítín/ Nach den franzzoíschín sítín/ Wedír zů lanc noch zů kurt;/ | |
| seltsein. Adelînus spricht, daz man auz seim hirn ainen stein sneid, der haizt draconica oder draconcides und haizt ze däutsch drachenstain, | |
| und ir hûchen ist sô schedleich, daz er ainer newen gesnitenn gerten rinden, die man zuo irem mund habt, macht auf | |
| diu dar an ist, und schol diu rôsenpleter gar klain sneiden und si zuo dem honig mischen. daz schol man dann | |
| ezzeich und gibt in den, dei man prennen schol oder sneiden, sô werdent si sô gar unenpfintleich an irem leib, daz | |
| eisen. daz ist kalter nâtûr und ist hert, vest und sneidend, alsô daz ez alleu andreu dinch zämt mit seiner vestikait | |
| der sunnen aufganch, daz haizt andena. daz ist guot ze sneidenden wâfen und læzt sich giezen sam daz kupfer oder daz | |
| die man lange behalten $t wil, vnd sol die duͤnne sniden zvͦ schiben. vnd nim einen reinen $t honicsaum, den suͤde. | |
| kleine, und tů dar zvͦ pfeffer vnd enis vnd ro eyer. snit z#;ow duͤnne schiben von schoͤnem brote, fuͤlle diz da zwischen | |
| einen lahs, schabe im abe die schůpen, spalde in vnd snit in an stuͤcke. hacke peterlin, selbey, nim gestozzen yngeber, pfeffer, | |
| Ein gůt spise. Nim gesotene swins darme vnd den magen, snit die gesoten darm in viere die langen vnd die cleinen, | |
| gesoten darm in viere die langen vnd die cleinen, dar nach snides gefuͤge als die riemen, vnd den magen snide auch smal, | |
| cleinen, dar nach snides gefuͤge als die riemen, vnd den magen snide auch smal, vnd snit denne beide magen vnd darm den | |
| als die riemen, vnd den magen snide auch smal, vnd snit denne beide magen vnd darm den ietweders vͤber, [Bl. 158 | |
| [Bl. 159 r, 1. Sp.] menge, roͤste daz wol zvͦ sammene, snit zwei cluͤppelin eines vingers lanc, als ein eln schaft fornen sleht | |
| herte brot, snit die obersten rinden abe schone vnd duͤnne, snit dar nach schiben, so du duͤnnest muͤgest. daz beginne vnder der | |
| schibe sol sin sinewel. vuͤge der schiben viere zvͦ sammene vnd snit sie smal als einen riemen vnd snit sie den[ne] twerhes | |
| viere zvͦ sammene vnd snit sie smal als einen riemen vnd snit sie den[ne] twerhes vͤber, so du kleines [Bl. 159 r, | |
| sie ligen von dem morgen biz hin zvͦ abent. so snit sie duͤnne vnd spizze sie, besprenge sie mit saltze vnd | |
| mit huͤner sode, zvͦ mazzen sur, vnd schele zwiboln vnd snide sie duͤnne vnd tů sie denne in einen hafen, tů | |
| sieden, daz sie weich werden. vnd nim denne sur epfele, snit die kern her vz. als die zwibeln gar sin gesoten, wirf | |
| vnd gibz hin. (27a) Ein gůt fuͤlle. Nim lampriden vnd snit sie an sehs stuͤcke, daz mittelst stuͤcke daz mache minner | |
| lebern. Nim ein rindes lebern, die niht steineht si, vnd snit sie an fünf stuͤcke vnd lege sie vf einen rost | |
| huͤnre magen vnd lebern, snit abe daz herte, daz gůte snit duͤnne, machez gar in smaltze, ze slahe eyer vnd tů dar zvͦ | |
| maht du machen iunge huͤnre von lampfleische, so manz klein snit. 41. Ein condimentelin. Nim rintfleisch, als ez erst zvͦ kumt, | |
| vnd suͤdez in butern niht alzvͦ feizt. laz sie kuͤln, snit sie an mursal vnd stecke sie an einen spiz, brat | |
| vnd feizt mit butern vnd laz ez denne kuͤln vnd snide es zvͦ murseln vnd stec ez an einen spiz vnd | |
| vͤmme sniten von semeln vnd backe diz rot in smaltze vnd snit bizzen als zvͦ einem brot můse, zvͤ lide daz hůn clein vnd | |
| decke ein schuͤzzeln dor vf vnd kere denne die pfannen vͤmme, snit oben durch daz blat vnd guͤz daz condiment dor in vnd | |
| spise. Man sol ein hůn braten mit spec gewuͤlt. vnd snit denne aht sniten arme$/ rittere$(+arm) vnd backe die in smaltze | |
| die in smaltze niht zvͦ truͤge vnd schele sur epfele, snit die breit an schiben, daz die kern vz vallen, backe | |
| vnd stuͤrze ein schuͤzzeln dor vf vnd kere die pfannen vͤmme, snit obene ein venster dar in vnd guͤz daz condiment dar in vnd | |
| mandelmilch, wol gemenget mit rys mele, vnd ein apfel dor in wuͤrfeleht gesniten vnd ein wenic smaltzes dor in geton. vnd ein wenig gewuͤrtz | |
| als der vische ist, [Bl. 162 v, 2. Sp.] vnd snide sie dor vnder vnd mengez mit ein wenic ris meles. daz ist | |
| sie in einem mörser vnd nim epfele als vil vnd snide sie drin wuͤrfeleht vnd menge sie mit wuͤrtzen, welherley sie | |
| mit ganzen kern, vnd nim als vil epfele dor under vnd snide sie wuͤrfeleht, $t als der kern ist, vnd roͤst sie | |
| Ein colris gebacken. vnd mache von eyern duͤnne bleter vnd snit die cleine vnd wirf die in ein suͤzze milich. vnd | |
| wirf die in ein suͤzze milich. vnd nim semel brot vnd snit daz wuͤrfeleht dor in vnde mengez mit eyer totern vnd suͤdez wol | |
| Aber ein colris. nim duͤnne kůchen gebacken von eyern vnd snit die wuͤrfeleht vnd snit als vil semelbrotes dor zvͦ wuͤrfeleht vnd | |
| duͤnne kůchen gebacken von eyern vnd snit die wuͤrfeleht vnd snit als vil semelbrotes dor zvͦ wuͤrfeleht vnd tů ez in ein | |
| tů ez in ein milich. vnd nim einen apfel vnd snit den wuͤrfeleht drin vnd ruͤrez wol mit eyertotern vnd laz | |
| ein apfelmůs, so nim schoͤn epfele vnd schele die vnd snide sie in ein kalt wazzer vnd suͤde sie in einem | |
| machen ein mandelmůs, so nim mandelmilch vnd semelin brot vnd snide daz wuͤrfeleht vnd tů daz in die mandelmilch vnd erwelle | |
| die mandelmilch vnd erwelle daz. vnd nim einen apfel vnd snit den wuͤrfeleht vnd roͤst den in eime smaltze, vnd tů | |
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