Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snëllich Adj. (36 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Daz oRs nam er mít den spoRn,/ Daz ín$/ uil snellichín truoc./ Vndirz ochise er daz sper sluoc;/ Daz selbe tet | |
| Mac, der hie uberwinden/ Welle den cranken lib sin/ Mit snellicher buzen pin/ Und so zu himel queme,/ Groz lon von | |
| harte gut;/ Der warf sie durch des meres flut/ Harte snelliche/ Zv troyge in daz riche./ Da saz der kvnic Laomedon./ | |
| ein phil da were gesant./ Also quame1n sie gerant/ Zv|samne snelliche,/ Beide sament gliche./ Sie zv|brache1n die sper,/ Beide dirre vnd | |
| alle,/ Wande er was swer./ Wie swer er doch were,/ Snelliche er vf quam./ Hector im daz ros nam./ Daz werte | |
| ros hiez galathea./ Hector lief im zv fuzze1n na./ Vil snelliche1n lief,/ Starke er im nach rief:/ "Kere, helt, kere!/ Mir | |
| der vinstern nacht./ Do quam in|gein in geraht/ Ein ritter snelliche,/ Hubisch vnd riche;/ Dolon was er genant./ Er was vz | |
| den rat sie viele1n,/ Daz sie mit zwein kiele1n/ Rviete1n snelliche/ In daz selbe riche,/ Da sie anthenore1n fu1nden./ Buwe1n sie | |
| sprank,/ Daz ich gar wol dar uff gesaz./ Daz wasser snellich niht vergaz,/ Ez rumpelt und snurret./ Hin wek ich balde | |
| Als ich in minen sinnen maz./ Do wart daz wasser snellich laz/ Und treib mich vil nohen einem staden,/ Daz ich | |
| hêrre bat,/ herberge nemen in der stat./ dô was im snellîchen gâch:/ man zôch im soumære nâch./ ___sîn ouge ninder hûs | |
| kluoc./ ___er vant Ithêren tôt,/ unt Parzivâln in tumber nôt./ snellîch er zin beiden spranc:/ dô sageter Parzivâle danc/ prîses des | |
| warm oder kalt:/ er viel sus dran, der degen balt./ ___snellîche kom der jungelinc/ ze hove an Artûses rinc./ der werde | |
| unt dô sîne wunden/ sô bluoten begunden,/ daz in sîn snellîchiu kraft/ gar liez mit ir geselleschaft:/ durch swindeln er strûchens | |
| lûter wazzer bringen:/ ir gespil wol gevar/ brâht ir daz snellîche dar./ diu maget schoub ir vingerlîn/ zwischen die zene sîn:/ | |
| gras/ und er dem orse gurte./ ze sîner antwurte/ erbeizte snellîche/ diu herzoginne rîche./ gein sînen fuozen si sich bôt:/ dô | |
| zam./ der ê nie geseic durch swertes swanc,/ der heiden snellîche ûf dô spranc./ ez ist noch ungescheiden,/ zurteile stêtz in | |
| se gerne sæhe?/ ich wæn daz dâ geschæhe./ Gâwân kom snellîche nâch,/ wander vor Artûse sach/ daz si gein sîme gezelte | |
| vergaz/ //Mit triwen âne vâre./ diu werde, niht diu clâre,/ snellîche wider ûf spranc:/ si neig in unde sagte in danc,/ | |
| und wîter rinc genomn,/ dâ si zem brôte solden komn./ snellîche dâ enbizzen wart./ daz her kêrt an die heimvart:/ diu | |
| aller turist wil sin./ mir ne zo breche die stange min./ Snelliche her an den rinc trat./ constantin zo ime sprach./ herre | |
| gewin/ das si do mohten komen hin/ fliehende als ein snellich rech./ der heiden Adonibezech/ in dem selben strite wart/ al | |
| dise ritterschaft/ alle sîne maht und sîne craft:/ er ruorte snellîche hin,/ mit beiden handen kêrter in/ von der brucken an | |
| in vil kvrzer zit/ Arabel besant Mamurtanit:/ ‘dv solt in snellicher bit/ mir wol bereiten minen kiel./ ich wil, ob ez | |
| lande/ miner frowen kiel vf den se,/ vnd daz ez snellich erge./ bereitet segel vnd seil,/ so daz iv an deheinem | |
| in vil kurtzer zit/ Arabel besante Mamurtanit:/ ‘du solt in snellicher bit/ mir wol bereiten minen kiel./ ich wil, ob ez | |
| lande/ miner vrawen kiel vf den se,/ vnd daz ez snelliche erge./ bereitet segel vnd seil,/ so daz iv an deheinem | |
| diu rede sî.’/ er stach ir sibenzic unde drî/ nider snellîche,/ Erec der tugende rîche,/ wan in ritterschefte niht bevilt./ er | |
| Uf brodecliche bosheit:/ Dar nach was sin herze breit/ In snellicher rische./ Dar nach quam er zů tische/ Hin umbe die | |
| dem tuvel betrogen,/ Daz im die sinne weren toub,/ Vil snellich nam er urloub./ An sumen was er balt:/ Ilende heim | |
| dâ niht ze lanc./ ouch hete mangen ahganc/ Larkant, daz snellîchen vlôz./ Vîvîans hôrt einen dôz/ und sach daz her Gorhandes | |
| stuont mit wînreben hôch:/ in der dicke er in enpflôch./ snellîchen truoc in Volatîn/ ze Orangis vür die porte sîn./ //Alêrste | |
| daz truogen juncvrouwen dar./ sîn harnasch lac bî im gar,/ snellîch er wart gewâpent drîn./ mit al der zimierde sîn/ unlange | |
| nie gesâhen/ deheine magt sô wol gevar./ gein ir spranc snellîche dar/ ir œheim Buove von Kumarzî/ und dennoch anderr vürsten | |
| selbe gelt hin wider bôt/ Rennwart der unverzagete/ ze vuoz snellîchen jagete,/ Tedalûnen er resluoc,/ der ime sturme manlîche truoc/ sînes | |
| gar / ê er des mannes würde gewar: / sô snellîche kom er dar. / Als er des stiches dâ enpfant, |