Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snellen swV. (17 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gehôrsam./ er hiez im bringen sîn gesellen./ schalkeit kund er snellen/ an manger hant dingen./ nâch bôsheit kund er ringen/ beidiu | |
| ubet/ Der die starkchen purg vellet,/ So stain wider stain snellet,/ Und die hohen turn storet,/ So dan wirdet gehoret/ Das | |
| starcken schuppen span prait./ Als der pfeil auff in schrait,/ So schnellet er wider hinder sich:/ Sein haut klang ainem glase glich./ | |
| kurzer wîle./ gelîch dem wilden pfîle,/ der ûʒ dem tonre snellet,/ wart minne ûf in gevellet,/ dô sîn ouge ir lîp | |
| gelm,/ dô sazt er wider sînen helm/ ûf daʒ houbet snelle/ und îlte vür die zelle,/ diu wunneclîche was getân./ hin | |
| er kam geflogen als ein pfîl,/ der ûʒ der nüʒʒe snellet./ der plân der wart erschellet/ von sîner künfte dôʒe./ mit | |
| er kam als ein gevidert bolz,/ der ûʒ der nüʒʒe snellet./ von sîner kunft gevellet/ wart vil manger in verlust./ er | |
| si wurden zuo der heide/ von Perseô gevellet./ gesnurret und gesnellet/ zwô rotte kâmen aber sît,/ die von den Kriechen bî | |
| wart von Salafîn/ her Thelamôn gevellet./ dar nâch dô kam gesnellet/ der dritte bruoder alzehant,/ der was Donosdaron genant/ und lepte | |
| gnuogen ein verlust,/ die si begunden vellen./ man hôrte sament snellen/ vil manic hundert schützen,/ die wol ir craft genützen/ und | |
| wandlunge ist lustlich von diner milten gabe, min flug ist gesnellet mit dinem unrůwigen lust, min irdensch sinken kumt von diner | |
| niddirbukten,/ dî spîldin unde drukten/ darîn der nable zipfle/ lâzende sneln dî wipfle/ und sî alsô intdermeten;/ ouch sumelîche hermeten/ dî | |
| solch ritterschaft entsetzen/ und mit ir zwecken letzen,/ die si snellent ûz irn bogen./ kumt daz mær von uns geflogen/ zuo | |
| er sîne tohter vant,/ unt des burcgrâven tohterlîn:/ diu zwei snalten vingerlîn./ dô sprach er Obilôte zuo/ "tohter, wannen kumest duo?"/ | |
| ist der Zerwalt,/ swer den an den mvnt ir het gesnalt,/ als dvͥ aventvͥr mir kvͥndet,/ er hette sich gar enzvͥndet./ | |
| uf ir vart/ Loufen ein teil ellende,/ Die liefen harte snellende/ Ubir den wec vor im da./ Der gůt man schrei | |
| strît,/ daz wære diu kurzwile sîn,/ als ein kint daz snellet vingerlîn./ er wil aber ein niuwe her verliesen.’/ ‘mac ich |