Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snëlleclich Adj. (41 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vil wol spilete diu maget./ si begunde wol singen, $s snellichlichen springen/ mit herphin unde mit gigen, $s mit orgenen unde | |
| daz zwelft ist, daz sich daz reht aug sanfter und snellicleicher wegt. daz dreizehend ist, daz daz âderslahen des rehten arms | |
| der enbeitet $t daz êrste vünkelîn niht. Ez jaget ûf snelliclîchen ze sînem rehten vater, daz der himel ist; wan, swer | |
| ir friunde schenken./ //Nie valke guot/ zem luoder kan/ sô snelleclîch,/ alsô mîn muot/ si fliuget an./ genendeclîch/ er zuo zir | |
| den tagen/ ze lêhen von dem rîche,/ daz im der snelliclîche/ ze helfe quæme bî der stunt./ dâ bî tet er | |
| wol bedecket und bereit./ er leite sîniu wâpencleit/ dâ selber snelliclichen an: / sîn zeichen was ein wîzer swan/ von hermîne | |
| sîn hâr brûn unde reit./ er hæte sîniu wâpencleit/ vil snelliclîche an sich genomen/ und was herab dem hûse komen/ geswinde | |
| dâmite er was beslozzen./ er quam durch si geschozzen/ mit snelliclicher île,/ gelîch dem doners phîle/ der schiezen kan durch einen | |
| der dritte vîentlichen ranc,/ der vierde grimmiclichen zôch,/ der fünfte snelliclichen flôch,/ der sehste balde jagte,/ der sibende tiure klagte,/ der | |
| saczt sin helm off syn heubt und dete zwey pfert schnelliclich bringen. Er hett ein roßbare thun bringen, da wolt er | |
| ryten und wolt syn mit den beiden beyten. ‘Das thut schnelliclich!’ sprach Phariens. Claudas reit zu im und rieff yn beiden | |
| Claudas reit zu im und rieff yn beiden das sie schnelliclich kemen und noch ein sin ritter darzu, und gingen all | |
| und gingen all vier in ein heimliche. Claudas entwapent sich schnelliclichen und hieß jhenen ritter bald sin wapen anthun; der ritter | |
| Claudas hiß im den halßberg uß ziehen und die hosen snelliclichen. Das wart zuhant gethan. Da er entwapent wart, er bleib | |
| @@s@tag und wolt farn in den walt schißen. Er det schnelliclich ein messe singen und saß off und reyt hinweg zu | |
| ob er wapen getragen mocht. Nu rate ich das ir schnelliclich dar rytent, ob ir yn besprechen wollent. Und ist es | |
| machen, als ir wol wißent, und vahent an uwer ding schnelliclichen! $t Des bedurffent ir wol, sie hant vil mere lut | |
| sah sie und hieß sie zu im komen. Sie gingen schnelliclichen $t fur yn. Der ein was der konig mit den | |
| enwird, ich were auch zu alt darzu! Nu ritt wiedder schnelliclichen zum truchseßen und sag im das er sich so lang | |
| baum, und furt ein gebunt sper mit im, und reit schnelliclich zu dem baum und leinte die spere umb den baum | |
| uff das best roß seße das ich het, und riet schnelliclich zu dem brunnen wert. Ich hieß yn die spere dar | |
| den schilt fur sich und raufft syn schwert, er trat schnelleclich zu Margenor und manlich; das sah der herre durch des | |
| mir, wann ich uwer lang begert han!’ Er entwapent sich schnelliclich und ging by die jungfrauwen schlaffen. Sie halßten und kußten | |
| nit. Er hieß yn ir wapen geben und hieß sie schnelliclichen wapen, darnach ging er bald zu Galahut und zu mym | |
| als ich diß thun.’ ‘So geet hinweg und wapent uch snelliclichen!’ sprach Lancelot, ‘ich wil sie namelichen unschuldig machen.’ ‘Das ist | |
| geistlichen innekeit, die im hie was vil unbereit, und also snelleklich was er dar ane pine komen, als ein můter ir | |
| so sol er mich crefteklich anruͤffen, so wil ich im snelleklichen helfen. Er sol sine schult genzlichen gelten und sol sinen | |
| mit dem zoume $s zucken si began,/ und bat sich snelleclîchen $s heben von dem satel dan./ Den bischof sach man | |
| ane vie./ unlange darnâch ergie,/ daz der von Osterrîch/ sande snelliclich/ ûf grâf Ybanes schaden./ lutzel liut het er geladen/ ze | |
| werben/ ein so freudenbærez sterben/ denn ze langer frist/ ein snelliclich genist./ solher kraft diu minne phligt,/ an swem ir kraft | |
| gewesen/ dem kunic Ruodolfen:/ dem solt nû wol hân geholfen/ snelliclicher gir/ diu kuniginne zier/ mit manigem grôzen umbevanc./ einen ganzen | |
| stunde/ ûf ein ors, daz beidiu kunde/ hurtlîchen dringen/ und snelleclîchen springen./ bekêric swâ manz wider zôch./ sînen anker ûf dem | |
| berait, so tut er die tuͤr vil gern und vil snelichlichen auf, so schaidet er vil froͤlich von disem leib, wan | |
| gesunt von dinem wort’, er bat unsern herren daz er snellichlich choͤm, ê sein tochter sturbe. der hayden engert nicht daz | |
| habent, daz wir da mit gevestent sein. Maria_Magdalena diu vil snellichlich gelaubt, diu waz uns so nuͤtze nicht sam sant Thomas | |
| wuͤrde und uns aller zwivel benomen wuͤrde. daz Maria_Magdalena vil snellichlich gelaubt, daz enwaz uns nicht so nuͤtze so uns daz | |
| und im der schiltrieme brast./ schier erholte sich der gast,/ snelleclîche er ûf spranc,/ als in des diu nôt twanc,/ und | |
| daʒ niht enlie,/ siu hieʒ imʒ houbet ûf haben/ unde snelleclîche laben./ ouch wart er entwæfent gar./ man machet im ein | |
| swieʒ ergê,/ versuocht wie iu der mantel stê,/ legent in snelleclîchen an./ ich bin der iu sîn wol gan,/ wan mir | |
| niht wolte/ ze Plûrîs langer wirt sîn:/ daʒ wart dô snelleclîchen schîn./ als er sîn ros ersprancte,/ Tristant wider wancte./ do | |
| sus antwurte Lôys./ ‘berâten?’ sprach der markîs:/ ‘welt irz niht snelleclîche tuon,/ sône wurdet ir nie Karels sun.’/ übern tisch er |