Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snëlle Adv. (22 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| guot,/ daz irz durch sînen willen tuot,/ daz ir im snel und drât/ sendet nâch mînem rât/ einen belz und ein | |
| daz er in balde rûmt die stat/ und tæt daz snelle unde drât,/ oder er wurde ze tôde erslagen./ dô fluhen | |
| den liez er fliegen an der stat./ dô flouc er snell unde drât/ gên einem boum den er sach stân/ ûf | |
| schant./ swelich er vie bî der hant,/ die wîst er snell unde drât/ in irer liehten wât/ und leit sie an | |
| untugenthaft;/ daz sich ich wol an sîner kraft./ louft ez snell unde drât,/ daz kan ich fruo unde spât/ vil reht | |
| lanc:/ doch hât daz pfert solhen ganc,/ daz ez dich snell unde drât/ treit ze Rab in die stat:/ daz ist | |
| swein. vnd seht mit grozzer vngestümickeit abginch di gantze herte snelle in daz mire. vnd sint tot in den wazzern. aber | |
| Irlant,/ durch der kemnâten ganze want/ und legete sie gar snelle/ rechte in die innern zelle,/ die in Tristandes herzen was./ | |
| brâcht ûz Indiâ;/ sîn ros under im mit sprüngen dâ/ snelles gevertes schône pflac;/ sîn schilt vor sînem herzen lac,/ rechte | |
| lac/ an dem wege ein capelle;/ der wart her Tristan snelle/ in sînen nœten gewar./ er bat, daz man in vüerte | |
| weder umbe diz noch umbe daz./ an daz schif sie snelle saz,/ als mir die âventiure seit;/ swem ez liep wêre | |
| Gegen der scherpf war ir gier,/ Sie lieff do gegen schnell./ Sie pegraiff die suesse Pynnell/ Und zuckt sie do vast | |
| hi zu mit halbime sinne, wan halpsinnige lute antwortin allir snellist, und dunkit si daz si allir meist wizzin. dise meistere | |
| shoͤne brut/ geben swem ich ir guͤnde,/ den man ich snelle fuͤnde/ den ich da mit beriete/ ane groze sine miete./ | |
| vil grozen swære./ __Ich wil kuͤrtzen iu daz mære/ und snelle sagen ir beider leben,/ daz in von gote was gegeben./ | |
| hat vil nohe on alles underlos; also dicke und also snel also man sich zů gekeren mag, so vindet man von | |
| und die gnade denne zů kumet, do gat es gar snel fúr, als ich me denne einen menschen weis junger lúte | |
| gebirt der himmelsche vatter sinen eingebornen sun hundert tusent werbe sneller denne ein ougenblik noch unserme verstonde, und in dem blicke | |
| manigvaltikeit der uͤbunge der minnewerken sich nút alzůhant enkan also snel gesamenen, so erschrecke sich des nút; so ehte die werg | |
| wanne er bedarf nút vil zit zů sinen werken. Ker snel mit eime gantzen woreme gemuͤte in den grunt innerlichen biltlichen, | |
| Da flivzzet zinamon,/ balsamus da smeket schon/ vnder den gesellen snelle:/ ir sank ist eben vn̄ helle./ Nv wil ich der | |
| da sament tett,/ Do wart von hymel grosser schal/ Vil schnel gehoͤret úber al,/ Ob der junger huse sunderbar:/ Mit dem |