Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smiegen stV. (23 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| so wirt daz zeichen da ze stunt: $s diu wazer smiegent sich an den grunt./ vierzech clafter iz in get, $s | |
| sich wol dem reinbogen,/ der sich in zwo varwen hat gesmogen./ her ist vurig unde wazzirvar,/ daz ist mit der warheit | |
| vil wisheit geziret was/ und an mancher hande hoe kunst gesmogen./ di hat der tubel gar betrogen/ mit siner suzen valschen | |
| bremen wa sy fl%:igen,/ An den zartten lib sy sich schmiegen/ Und bissend in daz im daz blütt/ Den rugken hin | |
| erren laste/ Wirdenklichen ward erzogen./ Der sich mit dem tod geschmogen/ Hette, daz waz Cricoglan./ Er müste da ze Kr%:ichen lan/ | |
| uff der ban/ Gar figentlichen fl%:igen./ Vil manger sich do schmiegen/ Müste durch des libes nott,/ Als im dü ware schuld | |
| stiure,/ dâ wart erde ir lîp erfrischet./ dur ein tougenlîchez smiegen/ wart si fröiden frühte swanger./ daz tet luft, in wil | |
| ichn mohte niht gedringen./ dô sleich ich ûf gedingen/ und smouc mich hinder ein tür/ und dâhte, swenne er dâ für/ | |
| gecriegen;/ sich muoste ein löuwe ûz Bêheim under sîne clâwen smiegen:/ er ist âne triegen/ vest unde an hôhen êren ganz./ | |
| wol durch ritzet./ Attrafers dar innen sitzet/ Ein lussende katze gesmogen,/ Mit verborgener varb bezogen,/ Von zobel und von dyamant.’/ Dar | |
| uf den sack./ da must er sich in großen schanden smiegen./ kint, gere falscher eren nicht $s nach eselischer wise./ du | |
| der blumen schar/ und die kleinen vogelin weinen/ und sich smiegen zu den steinen,/ doch so wermet mich die klar./ Des | |
| von Pazzou der wolf/ vor dem lewen von Salzpurc sich smiegen/ und diu knie gegen im biegen,/ wand er sîn rehter | |
| witze/ an kunic Ruodolfen ich entsitze:/ wand dô man in gesmogen/ sach her nider zogen,/ hiet ir im dô enkegent,/ ê | |
| rihten ûf,/ dâmit man ze hûf/ die burge sol werfen./ smiegen unde snerfen/ vor vorhten sich begunden,/ die man dâ het | |
| unde swinder/ die heiden an si dructen./ die kristen sich smucten/ zuo einander dick./ in des tôdes ric/ manic heiden wart | |
| bischolfe von Gran/ gesezzen sîn ze urliugen,/ si müesten sich smiugen/ vor ir einem zaller frist,/ der vil maniger dâ ist./ | |
| iu geschiht."/ des wart ein vride von im getân:/ si smouc sich an daz bette sân./ ___Ez was dennoch sô spæte/ | |
| Swenne er sich anseifert. vnde den zagel under di bein smuget. vnde sins selbes schin an billet. Swenne er ander hunde | |
| dise werlde zů dir gezogen!/ din chraft hat sich niht gesmogen./ nu behute mich, herre, vor der chraft,/ <zuo+1>270</zuo+1>da mit die | |
| die sich fliezint der ûzerun schône unde nieth der inren. smêgint sich diu kint des rîfen, sine gefalle ane dc tů | |
| Wan in gelust/ Das er si kust,/ Sich dar an smog,/ Mit luste sog,/ Und leite sich indine schoͮss:/ Da von | |
| wart mit strit ir da gepflegen,/ daz si sich wurden smiegen./ des sach man zu in biegen/ den kuͤnc von Alanie |