Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smiden swV. (44 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| geuangín dar zů ruzín./ Zweí tassel ín buzín/ Von golde warín gesmídít/ Vn̄ wíe zů samíne gelídít:/ Mit gůtín steínín undír satzt,/ Alse sie | |
| Geuvogín, nícht zů langín./ Von gold eín uvͦrspan harte wol/ Gesmídít un̄ edílír steíne uol./ //Daz ím argis niht geschach./ Gayte | |
| iz ouch noch zit ist,/ wen ich uf di warheit smide:/ daz Maria allen anroch vormide/ und daz di heilige gotis | |
| sluoc./ diu andern kint besunder/ diu funden michel wunder:/ weben, smiden, mangen list,/ der mangen liuten frömd ist,/ zimmern unde buochstaben,/ | |
| wan si frömd ist./ ez was zwâr ein nützer list./ smiden er ze dem êrsten vant,/ als ez hiut ist bekant./ | |
| munde:/ #.:ouwê, vervluochet sî diu stunde/ daz man dich ie smiden began!/ dû hâst getœtet mînen man./ daz im der lîp | |
| vil wol vermiden/ daz ich mich an ein holtz liez smiden/ unde dise pine han erliden’./ Die vierde sache bedeutet/ daz | |
| ward da nit gespartt/ Daz gold als man es solte schmiden./ Mitt vil kunstenlichen liden/ Ward daz werk gefügett,/ [66#’v] Da | |
| stachel ringe gantz,/ Ir helm waren hartte glantz;/ Gefügett und geschmitt vin,/ Ir schiltt on arge pin/ Von kainer hande schwerten./ | |
| lide feste,/ Vzzer mazze wol gelidet./ Im hette sin waffen gesmidet/ Volka, der getruwe smit./ Da beginc er wu1nders gnuc mit./ | |
| vn2de schar/ Vn2de phluc|ysen gar/ Zv philen vn2de zv swerte1n smide1n/ Vn2de sulle1n des niht vermiden./ Ez en geschach vnsen foruarn | |
| halsberg v3nde de1n helm dar=mite,/ De1n der vzzer|welte smit,/ Volcanus, gesmidet hat./ Wiset mir, wa sin ros stat./ Sin swert wil | |
| er konde smidewerkes gnuoc./ über disem werke er îlte,/ er smitte, er gruop, er vîlte,/ unz die slüzzele bereit/ wurden; dô | |
| diu waʒʒer verſenchet, etlich wurden alſo lebentich geſchunten, etlich wurden geſmidet, etlichen wart diu ʒunge uʒ geſniten, etlich wurden verrunt mit | |
| ganʒ/ ein lop durliuhtec unde glanʒ/ daruz vil harte gerne ſmiden./ nu bin ich an der künſte liden/ ſo meiſterliche niht | |
| ein keten wünnebære,/ diu von silber ist geslagen,/ ist im gesmidet umb den cragen/ und an daz schiffelîn geworht;/ er wil | |
| ander wol gelœtet./ ûʒ golde lieht gerœtet/ sîn halbeʒ teil gesmidet was;/ daʒ ander stücke, als ich eʒ las,/ schein durchslagen | |
| ringe sîn,/ die wâren lûter stehelîn/ und alsô rehte wol gesmidet,/ daʒ er dar inne wart befridet/ vor allen scharpfen snîden./ | |
| kampfgenôʒ/ reht als ûf einen anebôʒ/ mit einem hamere wirt gesmidet./ eʒ was niht under in gefridet/ noch versüenet bî der | |
| wart alleʒ nütze./ gewæfen und geschütze/ begunde man dô balde smiden./ nieman enmohte dô gefriden/ die reise gegen Asiâ./ man wolte | |
| brůder hieʒ tubalkein, der waʒ der erſte man, der ie ſmiden began mit iſene vnde mit ere. Die ſelben dri gebrůdere | |
| inne ſint ſmide. Daʒ ſagint die heideniſchen bůch, daʒ die ſmident die dunre ſtralen, wen die inſula iſt uol fúreʒ vnde ſtant | |
| menschlichen hant mit diner almehtigen gewalt.» Der selbe sclússel wart gesmidet in dem selben lande von der juden handen. Swenne Jhesus | |
| hat si verdienet, der helig geist hat si geworcht und gesmidet in der fúrinen minne und also vuͤge gemachet mit der | |
| Hie kumt das ende der crone: Der helig geist der smidet noch dise crone untz an den jungesten tag. So wil | |
| gentzlich gar./ Daz frawen bilde von stahel clar/ Und dyamant gesmidet rein/ Daz ist ir fryer wille eine,/ Den niemant kan | |
| Die rede durch kurtz abe lyden,/ Wann ich wil furbaz smyden/ Dez dritten sinnes metalle./ [129#’v] Ach kund ich den mit | |
| Waz not min diner lydet./ Die selbe rede ist niht gesmidet/ Von wilder wort gesmyde:/ Daz ist uff daz geschide/ Geschehen | |
| er floug und was kein vogel nicht,/ her Dedalus im smitte das gefider./ wie ho ein man sin zimmer richt,/ an | |
| der fliegen fant, / als der poeten lere spricht./ der smitt im flügel ganz/ in witze flammen sunder schranz,/ mit den | |
| dô muost man in mit allen liden/ zuo dem galgen smiden./ der kunic sich selp unêrte,/ er schuof, daz man im | |
| swæren boin von îsen/ hiez er im an diu bein smiden,/ andern sînen geliden/ tet er ouch ande,/ mit maniger leie | |
| ich pin sîn vängec netze,/ ich soln wider in iuch smiden/ daz irs enpfindet ûf den liden./ ez ist dem künge | |
| hinnen.’/ sin swert hiz Durendart,/ wan unter dem himele nie gesmidet wart/ nicht des im gelich ware./ sine site waren seltsane:/ | |
| iz bot,/ da was geraite der tot./ alle die ie smiden begunden,/ di ne wessen noch ne chunden/ wi daz swert | |
| unt Uastmar/ zehiwen in die goltmal:/ da uielen genuge./ si smideten ungefuge:/ si slugen iaspis unt smaragede/ alle uon ain ander./ da | |
| unt andriu uil manigiu riche./ iane wart din geliche/ nie gesmidet uf dirre erde,/ noch newirt ouh hinne fur niemir mere:/ | |
| betwungen daz gesmîde hât,/ daz sich nâch sînem willen lât/ smiden unde giezen./ glüejen unde vliezen/ muoz ez sich lâzen, swie | |
| der müedinc alle wege/ bejagete, daz ist mir erkant./ mit smidenne gewan sîn hant/ die spîse sîner lîpnar;/ daz was sîn | |
| mac./ dîn got in einem viure lac,/ dô man in smitte unde gôz./ ein holz, ein stein, ein erde blôz/ ist | |
| was sus genant,/ der was der erste man der vant/ smidin unde giezin./ ze rehte muͤstim vliezin/ von gesmide ein iechlich | |
| wolde ich der megde reine,/ diu ie stuont gelîchen eine,/ smiden âne valschen schîn./ Nû hât mir den sin bestürzet,/ daz | |
| gedrange als ob ein boye/ von îser wære umb si gesmit./ dâ wart mit swerten wol gewit./ die getouften kômen kûme/ | |
| mei. /Dáz gecnúpfe dînero dîeho. dáz sínt háls zîereda: dîe dér gesmídot sínt mít gelêretes líst mésteres hánt. Álso ex femoribus cúmet propagatio |