Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smërze swM. (178 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unsir râmít!/ Leit als ein sâme sâmít/ Mit iemir werndin smerzín/ In unsír allír herzin./ Důn stirbis nicht al eíne,/ Sie sterbin | |
| $s daz ist pech unde swebel./ vil groz wirt unser smerze, $s die wurme ezzent uns daz herze./ daz ist uns | |
| hafen und an den leip haben, sô vergêt im der smerz. //VON DEM SLATENKRAUT. /Gladiolus haizet slatenkraut und haizet aigenleichen nâch | |
| stat her auz mit klainen pläterleinn. und sô vergêt der smerz. wem diu augen rôt sein und krank, der nem kümelpulver | |
| sie begerden/ Schatzis an irme herzen./ Er machet en hie smerzen,/ Ob sie en hetten ligen./ Bezzer ist er verzigen./ Um | |
| Hin wider zu dem herzen/ Da vor e lac der smerzen./ __Hie bi sulle wir versten/ Lute die da gutlich gen/ | |
| wirst getrost,/ Sele, lib mit dem herzen!/ Vlihen muzen die smerzen/ Totlicher sunde von dir./ Wonen bi dir ist min gir/ | |
| sule entstat/ [11#’r#’c] Richlich in irme herzen./ Owe! der sunden smerzen/ Dunket sie hie wesen gut,/ Vallen nider mit der lut/ | |
| mit ir liegen./ Vil begonden sie biegen/ Schimpfes uf sinen smertzen./ Malachyas von herzen/ Brichet den spot uber lut,/ Sust sprichet | |
| sich da slugen/ Vor jamer an ir herzen/ Clagende Cristes smertzen,/ Den er hatte geliden/ An alle sinen liden./ __Sus ist | |
| liden in seren,/ Hatten jamer in herzen./ Wand des kun#’iges smerzen/ Bleichte im sin antlitze./ __Disse pinliche ritze/ Irvur die kuniginne./ | |
| selben bot/ Versmehunge din herze,/ Wie dir doch hie sin smerze/ Solde wesen eine not./ Paulus uns also gebot:/ ‘Ir sullit | |
| ist an im selben an smâcheit, an ungemache und an smerzen des lîbes und an leide des herzen. Her umbe hân | |
| den menschen trœsten sol. Ist er siech und in grôzem smerzen sînes lîbes, doch hât er daz hûs und sîn nôtdurft | |
| rîchen, der niht williclîche $t und gerne enwölte lîden grôzen smerzen und lite ouch vil lange, daz er dar nâch möhte | |
| dem salter: ich bin bereit in allem ungemache, und mîn smerze ist mir alle zît gegenwertic in mînem herzen, in mîner | |
| liute, die gemeinlîche wunder hânt, sô sie sehent guote liute smerzen lîden und ungemach, und vellet in dicke ein gedank în | |
| ir ruwen/ Und gewan an irem] herze/ da von michel smerze,/ Daz si durch irn zorn/ [mit rechte hette vorlorn/ Tristrant]des | |
| muost si, diu sünderîch,/ büezen unz an iren tôt/ mit smerzen, jâmer unde nôt./ __‘Ich lîd billîch ungemach,’/ alsô der künic | |
| die rede wesen,/ ich sende nâch einem wîbe,/ diu den smerzen dir vertrîbe,/ diu kan manegen segen guot.’/ ‘ich enruoche, weder | |
| baz.’/ ‘Parides, nû sage mir daz,/ wa entstêstû dich des smerzen?’/ ‘frouwe, an mînem herzen.’/ ‘wiest dir daz komen?’ ‘ich enweiz.’/ | |
| alle stete. aber disiv dinch sint alliv ein anvanck der smerzen. dann gebent si ivch in di trübsalvnge. vnd si tötent | |
| dvrch di stete. vnd hvnger. ditz ist der anvanch der smerzen. fürsehet aber ivch selben. wan si gebent ivch in daz | |
| sich din vater vnd ich wir haben dich gesvchet mit smertzen. vnd er sprach zv in. waz ist daz daz ir | |
| si Kaîn./ chot si hât in besezzen $s mit micheleme smerzen./ /Duo ouch des zît chom $s einen anderen sun si | |
| $s daz er in sô gare verteilet hête,/ sîner chlage smerze $s stach in an daz herze./ er sprach: ‘an der | |
| genas $s vil sciere ire ente was./ durch des tôdes smerzin $s hiez si in Benomin,/ daz chwît ire sêres sun./ | |
| gnâden,/ daz in nieht gie ze herzen $s sînes ellentes smerze./ /Duo sprach Ruben, $s der in ê wolte nerigen:/ /‘Ditze | |
| Stille vnd touge1n/ V3nde beweinte1n ir ouge1n,/ Wen sie grozze1n smerze1n/ Truc an irme herze./ Der starke1n mi1nne swere/ Mochte sie | |
| muot geteilet hân,/ er hête tûsent herze/ âne allen zwîvels smerze/ gerîchet wol mit muote./ nu huob ouch sich der vruote/ | |
| der fînen/ des lîbes und des herzen,/ die âne valsches smerzen/ was vollenkumen ein maget clâr,/ und warf ir ein küssel | |
| genoß./ Hiette ich des tyeres hertzen,/ So verchte ich kainen smertzen.’/ Er hub sich vil palde/ Haymlich zu dem walde,/ Ob | |
| junckfrewelein/ Solte schmucken an mein hertze,/ So zergieng gar mein schmertze./ Ich näm es auch fur alles gold."/ Venuß, sich das | |
| an,/ Si druckt in an ir hertze:/ Zergangen was ir schmertze./ Si kuste in gutlich an sein munt/ Durch den part | |
| Ach we mir! in min hertze/ Ich beger daz der smertze/ Bringe mir alsolich not/ Daz ich bi dir lige dot./ | |
| die schult ist vil me din.’/ Der lip sprach mit smertzen/ Uz bitterlichem hertzen/ ’Sag an, liebe, ob du ez weist:/ | |
| mich ernern?/ //Ûzer muote und ûzer herzen riutet kumber unde smerzen/ mîn vil liebiu frouwe guot./ fröide sæt si dar, diu | |
| herzen,/ mit dîner lêre erliuhte mich,/ daz mich der helle smerzen/ an mînem ende machen frî/ dîn gâbe sibenvalt./ gib vorhte | |
| man niht nahtegal./ dirre unmuot $s tuot $s herzen $s smerzen $s sêren,/ mêren $s wil sich îs ûf bergen und | |
| mitten hân ich sie geleit:/ dâ lît ouch al mîn smerze,/ dâ lît al mîn klagende leit./ den zwein, swie leit | |
| ir leides mêre danne ich iemen sage,/ vil mangen senden smerzen den ich tougenlîchen trage./ owê des, sol si mir niht | |
| ungemache/ sô criec was des sîn herze./ doch ubergrôz der smerze/ bewîste an im daz zeichen/ des tôdes selbes, bleichen/ begonde | |
| was geschehen wê./ alle tage nu an im mê/ mit smerzen mêrte sich daz./ sîne innerlîchen lidemâz,/ von den der mensche | |
| dannoch mêre/ ir antlütze brinnen sêre,/ doch âne des lîbes smerzen./ si wâren aber in dem herzen/ mit dem heiligen geiste | |
| sô gewaltec,/ daz si vil manicvaltec/ machte ir herzesmerzen./ grôz smerze wart ir herzen/ von der süezen minne kunt./ si hæte | |
| nœte craft/ senden mir ze herzen!/ wie mac sô grôzen smerzen/ ir vil sælic lîp gegeben!/ sol si trœsten niht mîn | |
| jâmer niuwe/ lît iemer an ir herzen,/ bevindet si den smerzen/ den ich durch si lîden sol./ dar umbe tuo sô | |
| antwürte bôt/ ûz eime grimmen herzen,/ er sprach: ‘des tôdes smerzen/ den hie mîn truhsæze treit,/ lîd ich mit solher arebeit/ | |
| crâme füllet man ir schrîn,/ des wirt vil cleine ir smerze./ si sitzet als ein keiserîn/ behenket mit ir merze:/ des | |
| nâch wunsche rouch./ /Dîne wunden/ uns enbunden/ von des tôdes smerzen;/ altiu missewende grôz/ wart vertrochen,/ dô gestochen/ zuo dîm edeln | |
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