Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smaragt stM. (56 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. Findeb.
| stain den menschen unsihtich. der stain ist grüen sam ain smaragt und ist besprengt mit pluotvarben tröpfleinn, und vindet man in | |
| stain gar schœner. iedoch ist sein grüen vaizter wan des smaragden und ist ze nihteu guot denn daz er daz golt | |
| denn daz er daz golt ziert, und pricht man den smaragt auz dem stain. //VON DEM LEUTSSTAIN. /Piropholos mag leutsstain haizen. | |
| umb ain mensch leid mêr dann anderr hundert. //VON DEM SMARAGDEN. /Smaragdus ist gar ain edel stain und ist auch ainer | |
| ain mensch leid mêr dann anderr hundert. //VON DEM SMARAGDEN. /Smaragdus ist gar ain edel stain und ist auch ainer der | |
| wenn man pei dem stain unkäuscht, sô pricht er. der smaragd bedäut käusch, wan diu behelt des menschen leip grüen, daz | |
| die vier êwangelisten lobent die käusch gar mit fleiz. dem smaragden hân ich unser frawen geleicht mit irr rainichait und mit | |
| deheinen willen,/ daz in des iender gezæme,/ daz er deheinn smâragde næme,/ jâchant, grânât und ametiste./ dô smâhten sîne liste/ alle | |
| ir werden altt?/ Dü traitt ain cron guldin:/ Vil saphiren, schmaraken und rubin/ Sind in die cröne gelaitt,/ Karfunkell und calzidonien | |
| sol/ Dü dar obe lagend/ Und liechtes schines pflagend/ Von schmaraken und rubin/ In golde: waz mag bessers sin?/ __Eleander der | |
| en=were, ob man sie ne1nte:/ Iaspis, rubinus, saphirus,/ Ametistes, crisolitus,/ Smaradus vn2de topazius,/ Berillus, calzedonius,/ Sardonix, carbunculus./ Manic stein anders da | |
| tut di halme./ //So ist der IIII. stain sus/ gehaizen Smaragdus./ in der werelte ist nieht so grune,/ er beneme ime | |
| krône ie sô fîn/ von arabischem golde./ vil edeler crisolde,/ smaragde und topazius,/ ônichus und sardius,/ der lâgen vil dar inne./ | |
| dem paradiß,/ Das ist klar und raine:/ Saffyr, edel gestaine,/ Schmaragden und granat/ Deß wassers grieß in im hatt./ Goldes ist | |
| und obtallus,/ Prasius und saffyrus,/ Soday und sardius,/ Topasius und schmaragdus:/ Di staine waren dar ein gesatzt,/ Alle in heußlein gevaßt./ | |
| dar under sach,/ und swes der waltman mir verjach./ ein smâreides was der stein:/ ûz iegelîchem orte schein/ ein alsô gelpfer | |
| dâ klinget hôhe enbor./ er gât an der wirde vor/ smaragden und saphîren;/ er dœnet vor uns allen sam diu nahtegal | |
| wol zam unde wilt./ bedecket was sîn grüener schilt/ mit smaragden grasevar,/ dar ûʒ erlûhte ein adelar,/ der gap der heide | |
| sunne liehtebære,/ als ob gegangen wære/ dafür ein wolken tunkel./ smaragden und karvunkel,/ jachande und crisolîten,/ die wurden bî den zîten/ | |
| von Arabien, das mit herlichen saffieren beseczet was und mit smaragden. Sie gingen zu mym herren Gawan, und die frauwe sprach | |
| de din gekleide/ ser ziͤrt bit siner edelcheide,/ is ein Smaragdus. he is so wert,/ dat alle werdcheit sin begert./ he | |
| gůder predigere/ si is schön, si schinet sere:/ de gruͤn Smaragdus edel ind schone,/ he ziͤret ser diͤ gülden krone./ //$’T | |
| krone./ //$’T golt is zeichen ind lon der wisheide,/ de Smaragd bezeichent bit siner gruͤnheide,/ dat he dem glouven werd zů | |
| Onichel und thopasion,/ Saffir, magneten, celidon,/ Sardin und ettlich gut smarag/ An siner besten stat do lag./ __Es kunde so vil | |
| paniͤr an einer lantzen:/ Die waz von rubin glantzen/ Und smaragden wol durch stucket;/ Dar in stund gebuͤcket/ Von perlin ein | |
| brochen und durch edert/ Stet von jacincten fine/ Und von smaragden schin/ Ein schapel dar uff durch schonet:/ Da mit ist | |
| kunsten kuͤne./ Von spenischem lichten gruͤn/ Luͤchtet er sam ein smarag/ Und sam ein wol gelaubter hag/ Luchtet in dez meyen | |
| zerfallen und zerzerret gar./ Über alles rises blat / der smaragt riche grüne hat. / er grünet luft, die umb in | |
| ûfme schilt und an der wât./ noch grüener denne ein smârât/ was geprüevet sîn gereite gar,/ und nâch dem achmardî var./ | |
| man in daz trinken dar/ in manegem steine wol gevar,/ smârâde unde sardîn:/ etslîcher was ein rubîn./ ___Für daz poulûn dô | |
| grap./ der bâruc die koste gap:/ ez was ein tiwer smârât./ wir tâtenz âne der heiden rât:/ ir orden kan niht | |
| varwe muose hân./ ___Parzivâl stuont wol sîn wât./ einen grüenen smârât/ //spien sim für sîn houbtloch./ Cunnewâr gap im mêr dennoch,/ | |
| (diu âventiure uns wizzen lât),/ thôpazje und grânât,/ crisolte, rubbîne,/ smârâde, sardîne,/ sus wârn diu venster rîche./ wît unt hôch gelîche/ | |
| ir geminnet,/ diun im gap, des sît gewis./ turkoyse, crisoprassis,/ smârâde und rubbîne,/ vil stein mit sunderschîne/ wârn verwiert durch kostlîchen | |
| jacinctus,/ orîtes unt enîdrus,/ absist unt alabandâ,/ crisolecter unt hîennîâ,/ smârât unt magnes,/ sapfîr unt pirrîtes./ ouch stuont her unde dâ/ | |
| lant vert, daz ungesunt ist, ob er in mittimi hât./ Smaragdus, der ist grůne unte ist den sichen #;uogen gůt, ob | |
| sam die sterren wider abent:/ der iaspis unde der iachant,/ smaragde die grůnen,/ topazien die sconen,/ onichilus unde sardin:/ wie maechte | |
| da uielen genuge./ si smideten ungefuge:/ si slugen iaspis unt smaragede/ alle uon ain ander./ da wart michel not unde wůft,/ den | |
| schin di guten karfunchel./ da was michel wunder,/ topazien unt smaragede./ lanc ware iu ze$/ sagene/ ir zirde also manicualt./ der | |
| willin in den sint./ Do luf ten in strite ouer lant./ Smaracten unde iachant./ Neuen der luppoldis scare./ Deme einin uanen sne uare./ | |
| nahtes wol siht/ ––und enahtet dar uf niemen niht./ des Smaragdes tugent ist so starc,/ daz man in nimt fur zweinzec | |
| dem herzogen heinriche,/ do er tranc vil stætechliche/ uz eime Smaragde umbe daz,/ daz im an den ougen wrde baz,/ und | |
| vil lieht und iedoch cleine,/ die besten von dem lande:/ smaragde und jachande,/ saphîre und calcedône,/ und wâren die sô schône/ | |
| ane gie./ ein rich gespenge in vorn bevie,/ ein grvͤn smareis vnd ein rvbin./ der varwe die hat meisters sin/ in | |
| nach golde schein der palas,/ nach graz gevar waz der smaras./ richheit sich niht an der krone hal./ die zwene steine | |
| hande gestein,/ der kraft vil liht vz tvgenden schein./ ___Ein smareis ez waz vnd ein saphir./ oͮch waz von richer gezir/ | |
| man hie sach/ drvͥ bilde, dvͥ heten menschen schin:/ ein smareis, safir vnd ein rubin./ daz waz zwei wip vnd ein | |
| bůsem man sach/ driv bilde, div heten menschen schin:/ ein smarad, saphyr vnd ein rubin./ daz was ein wip vnd ein | |
| siule wâren silberîn./ da enmitten lâgen steine:/ saffîre vil reine,/ smâragden und rubîne,/ topazjen und sardîne,/ grânât und ametisten,/ die wâren | |
| offen diu türe,/ so enquæme doch niemer diep dâ vüre./ //Smâragdus ist der dritte stein,/ der ist ouch der besten ein:/ | |
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