Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smalz stN. (66 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| âl unde siut in in einem wazer unde samen daz smalz, daz dâ oben bestê, in ein schônez vaz unde nim | |
| danne ein henne unde ein gans unde samen ouch daz smalz unde nim danne souch der salbei unde der rûten unde | |
| sô nim einen spech unde zelâze den unde giuz daz smalz in daz ôre, sô wirt dir baz. //Sweme diu nase | |
| nime danne zwivol unde welle den mit ole oder mit smalze unde legez ûf die wercen: si verswindet gar. //Nim die | |
| wazer, dâ daz breite blat obe swebet, unde nim meischez smalz unde siut die wurz dâ mit unde salbe daz houbet, | |
| daz chrût unde siut ez in geizîner milch mit swînem smalz und niuz die ercenîe: sô wirt dir baz. //Dem diu | |
| lauge in ein wazer unde salbe die brunst mit dem smalz, sô heilet sî ê daz iemen trowen müge. | |
| und ist wol in der grœz sam ain fuchs. sein smalz nimt auf, sô der môn aufnimt, und nimt ab, sô | |
| ab, sô der môn abnimt, alsô vast, daz man kain smalz in im vint, sô der môn zemâl ab genomen hât. | |
| im vint, sô der môn zemâl ab genomen hât. daz smalz ist guot zuo salben, dâ mit man der niern smerzen | |
| und daz ist ain wunder, daz daz tier mit seinem smalz hailsam ist, und daz sein pizz sô gar schädleich und | |
| betoniam, siede si mit geiziner milche, eze si mit swininem smalze, trinch neptam mit honge, di wurme und ander sichtum tribet | |
| swizen. //Fur daz twank. Der daz tvank hab, der nem smalz in ein phannen und werm daz luzel und nim als | |
| vil vaste und brate si an einem spize und daz smalz daz dar us triefe, daz behalt vil wol und troufe | |
| nem linsat und sied ez mit hirzinem unslit oder mit smalz und lege ez druber. //Swem daz vih sterbe. Swem daz | |
| tů daz in die milich. vnd nim denne ein rein smaltz oder spec vnde [Bl. 156 r, 2. Sp.] smeltze daz | |
| man zeisen vnd sol die hacken dor in. vnd ein rein smaltz sol man dor in tůn. vnd sol ez dor inne sieden. vnd | |
| daz wazzer abe vnd suͤde ez denne in eime reinen smaltze. vnd guͤz daz smaltz denne her abe $t vnd ein zvcker | |
| suͤde ez denne in eime reinen smaltze. vnd guͤz daz smaltz denne her abe $t vnd ein zvcker dor vf vnde gibs hin | |
| wol in einem vazze. vnd nim einen moͤrser mit frischem smaltze vnd stoz diz alzvͦ male vnd ebenez oben mit einer | |
| blibe. als er harte werde, so seige denne abe das smaltz vnd schuͤte daz hůn in ein schuͤzzeln vnd gibz hin. | |
| einer senfmuͤlen. vnd nem zwiboln, die solt du syͤden mit smaltze oder mit oͤle, daz sol man giezzen vͤber vische oder | |
| $t vnd backe [Bl. 158 v, 1. Sp.] sie in smaltze oder suͤt sie in den formen. nim von den bruͤsten | |
| sur werde, vnd guͤz ez vf die kaldiment vnd tů smaltz dor zvͦ, laz ez erwarmen, untz ez dick werde, gibz hin | |
| gůt geriht. Nim dri gesotene smale swinez darme, nim dar zvͦ smaltzes von flemen, daz tů, die wile ez ungesoten ist, als | |
| wenic pheffers dor vf vnd betreyfe sie mit butern oder mit smaltze, ob ez fleischtac si, vnd gib sie hin. 26. Diz | |
| duͤnne vnd tů sie denne in einen hafen, tů dor zvͦ smaltz oder wazzer vnd laz sie sieden, daz sie weich werden. | |
| zvͦ sammene vnd machez naz von eyer teyge vnd legez in siedenz smaltz vnd backez harte. so stecke do durch einen spiz vnd legez | |
| dem viuͤre vnd beslahez eins mit eyern vnd eins mit smaltze mit zwein swammen also lange [Bl. 159 v, 2. Sp.] | |
| Sp.] vnd lazze sie backen glich heiz mit ein wenic smaltzes. gib sie gantz hin, daz heizzent kuͤniges huͤnre. 29. Wilt | |
| ent lide sie zvͦ morseln vnd laz sie sieden nuͤr in smaltze vnd wazzere, vnd nim eine rinden brotes vnd ingeber vnd | |
| abe daz herte, daz gůte snit duͤnne, machez gar in smaltze, ze slahe eyer vnd tů dar zvͦ pfeffer vnd kuͤmel, saltz zvͦ | |
| vnd fuͤlle den teyc vnd teilez vnd brat den in smaltze oder in butern, ab ez niht fleisch tac ist, vnd gibz | |
| vnd mache krepfelin vnd backe sie in butern oder in smaltze noch der zit vnd gib sie warm hin. 45. Ein | |
| roͤste ein vͤmme sniten von semeln vnd backe diz rot in smaltze vnd snit bizzen als zvͦ einem brot můse, zvͤ lide daz hůn | |
| snit denne aht sniten arme$/ rittere$(+arm) vnd backe die in smaltze niht zvͦ truͤge vnd schele sur epfele, snit die breit | |
| daz die kern vz vallen, backe sie ein wenig in smaltze. So mache ein groz blat von eiern, daz die pfannen | |
| sydeln sweyz,/ daz macht den magen gar heiz,/ vnd nim kiselinges smaltz,/ daz ist den meiden gůt, die do sin huͤffehaltz./ vnd | |
| von mandel gemachet, mit ris mele wol gemenget vnd ein wenic smaltzes dor in geton vnd mit erwellet. Daz ist gar gůt, | |
| rys mele, vnd ein apfel dor in wuͤrfeleht gesniten vnd ein wenic smaltzes dor in geton. vnd ein wenig gewuͤrtz gebreit vf ein blat, | |
| fladen von vasten getete, so nim vische vnd backes in smaltze vnd guͤz dor vͤber ein dicke mandelmilch, wol gemenget mit ris mele, | |
| dicke mandelmilch, wol gemenget mit ris mele, vnd tů eyn wenig smaltzes dran vnd mengez wol mit wuͤrtzen vnd lege daz vf | |
| vnde mengez mit eyer totern vnd suͤdez wol vnd tů ein smaltz dor vf vnd versaltz niht. (66.) Ein col ris. Aber ein colris. | |
| ez gesiede. vnd mengez aber mit eyger totern vnd tů ein smaltz drin vnd gibz hin. (67.) Aber ein col rys. [Bl. 163 | |
| in einem hafen vnd menge sie mit wine vnd mit smaltze. vnd zeslahe eyer mit wiz vnd mit al vnd tů | |
| apfel vnd snit den wuͤrfeleht vnd roͤst den in eime smaltze, vnd tů daz vf daz mandelmůs. vnd gibz hin. [Bl. | |
| vnd snit daz abe vnd backez in eyner pfannen im smaltze. daz heizzet ein mandelkůchin. (74a.) [Ohne Titel, an 74 gleich | |
| apfel vnd snit den wuͤrfeleht vnd roͤst den in eime smaltze vnd strauwe daz vf daz můs. vnd gibz hin. (76.) | |
| daz in die mandelmilch. vnd ruͤre daz mit ris mele vnd smaltz genůc, vnd zuckers tů genůc dar zvͦ. daz ist ein blamenser. | |
| huͤner dinne in der mandelmilich mit ris mele. getzworn fial blůmen vnd smaltz gib gnůc dar zvͦ vnd suͤdez gar vnd zuckers genůc dar zvͦ. | |
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