Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smæhen swV. (32 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mit derſelbun râtgebunde ſin von der beſcoͮde deſ herzin ſin ſmehende zir wůrte ze niutſenit. vn2de die claine gedenke ſin er | |
| E sie wolden vermiden/ Cristis gelouben jehen/ Odir en liezen smehen./ Vil wol sint so ire wort,/ Als Paulus beschribet dort:/ | |
| Greslichen wirt er sweigen/ Sinen vient, der en da vor/ Smete; want er wirt her nor/ [22#’v#’a] Geschendit an im einen./ | |
| mîn lant,/ sô sült ir wizzen zwâr,/ daz ich iuch smæch offenbâr/ in iuwerm land ze #.Österrîch./ ich muoz des goldes | |
| daz er deheinn smâragde næme,/ jâchant, grânât und ametiste./ dô smâhten sîne liste/ alle die burgære/ jâhen, daz er ein tôre | |
| siner winsteren hant/ und machet, swem er ist bekant,/ der smehet in und schildet./ nu horet wes er engildet./ itslicher sprichet | |
| in schulte tusent jar./ swie vil in wip und man/ gesmehen und geschelten kan,/ daz sol er lazen ane haz/ und | |
| ern hat niht vreuden da bi,/ iz wirt von im gesmehet./ daz er chume gevehet,/ daz dunchet in suze und gut/ | |
| wâr:/ ist daz ich genzlîch ervar,/ daz dû mîn swester smêhen wilt,/ eins spiles wirt mit dir gespilt,/ daz dîne vriunt | |
| du guͤtes dete in,/ Daz worfen sie allesampt hin,/ Dich smehten sie und lugen dich an:/ Du werest nit ein rehter | |
| niht zu dienste dir,/ noch si enahten dîner werdicheit,/ sie smêhen dîne heilicheit./ bin ich vertriben, sô bist ouch du./ hie | |
| zît,/ sô man ze kamphe gâhet./ sît daʒ dîn herze smâhet/ vorht unde zagelichen sin,/ sô tuo wîplîche sorge hin/ und | |
| Das bekantnisse sprach zů dem gewissen: «Wie vil man dich smehet und dir pine tůt, das du doch luter in gotte | |
| an wisheit lere/ die armen oft vor richen sen./ Des sme nicht armer rat, / den acker prüfe bi der sat. | |
| so ist sin lere gut./ ist aber smelich sin leben,/ sme si das strafen sin./ er sal nicht lere geben,/ sus | |
| den im die heiden stalten,/ dô in sîn vater krônt;/ gesmæhet und gehônt/ hât er die kristenheit genuoc./ sîn gemüet er | |
| //Ist zwîvel herzen nâchgebûr,/ daz muoz der sêle werden sûr./ gesmæhet unde gezieret/ ist, swâ sich parrieret/ unverzaget mannes muot,/ als | |
| frouwen ist gevarn./ ___Diu küneginne gedâhte sân/ "ich wæn, mich smæhet dirre man/ durch daz mîn lîp vertwâlet ist./ nein, er | |
| ist iu gar ze vil/ daz ir mînen sin sus smâhet:/ ir habt iuch gar vergâhet./ ich möht doch des genozzen | |
| getân,/ dâ mite ir sünde enpfâhet,/ ob ir mîn dienst smâhet./ solt ich diens geniezen,/ iuch möhte spots verdriezen./ ob ez | |
| da ze unsers oren venster in. swenne wir uns suͤntlicheu smæh durch wertlicheu dinch machen, so get der tot datz dem | |
| einem vremeden gote/ durch valsche lüge nâhen/ und unser gote smâhen,/ die guot sint unde gewære./ daz dich ein lügenære/ mit | |
| lügenære/ mit lüge an sich betrogen hât,/ und durch den smæhest mînen rât/ durch sîne valschen lêre,/ daz müet mich an | |
| sageten sie mir von dir,/ dû woldest übelwillic sîn/ und smæhen gar den willen mîn/ und dîne vriunt verkiesen,/ dâ mite | |
| geschiht ûf der erde./ si lît als unwerde,/ daz si gesmæhet dicke wirt./ swaz si guoter vruht gebirt,/ daz ist dem | |
| dar an,/ daz ich vil unsæliger man/ in alsô vil gesmæhet hân,/ sô hân ich des vil kleinen wân,/ daz er | |
| ern hat niht freuden da bi,/ ez wirt von im gesmæhet./ daz er ch#;uome gevæhet,/ daz dunchet in suzze und gut/ | |
| stet zesiner winstern hant/ und machet sinen ernst bechant;/ der smahet in und schiltet./ nu horet, wes er engiltet!/ islicher sprichet | |
| wîste,/ etslîch man daz prîste./ ir was ouch vil, diez smæchten/ unde baz ir rede wæhten./ gan mir got sô vil | |
| künec Tybalt vil dicke brâht./ die den hœhsten got hânt gesmâht,/ noch bî uns ime lande sint./ nû êret an mir | |
| rêrte:/ swer sich von got nû kêrte,/ des ende wurde gesmæhet/ und diu sele der helle genæhet./ sîn verh hât uns | |
| widervart/ sî durh zageheit erdâht:/ dâ mit der kus wære gesmâht,/ den mir gap sîner swester kint,/ bî dem in strîte |