Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smæhelich Adj. (42 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| viel von sînem gebote/ ab sîner besten werdekeit/ in ein smæhlîchez leit:/ in ergreif diu miselsuht./ dô man die swæren gotes | |
| vil hoher machen/ Allen goten. da bi vort/ Wirfet er smeliche wort/ Kein aller gœte gote./ Er wirt in sime spote/ | |
| Sich irhube en so na./ Die alden begunden da/ Sagen smeheliche tat./ Alzu hant sie al an trat/ Leide, durch die | |
| alsô ist einem menschen etwenne swærer ze vertragenne ein kleinez smæhelîchez wort, dâ niht ane enist, dan im lîhte wære ein | |
| vnd dine dinc also boslich zetzis,/ daz du wordis so smelich,/ daz man dich den ergesten hete gelich’./ dune wellis selbe | |
| dich den noch me,/ gewaltich chaiser reiche,/ daz du so smæheliche/ woldest ligen uf einem h#;eau,/ da du wer under streu/ | |
| clar,/ das al engel gerent an zesehen,/ dem ist da smæchlichen geschehen:/ sein schone gar bedeckt hat/ maniger spaichel unflat./ /nu | |
| crichen er daz klagete,/ Daz im sin lant vursagete/ Also smeliche/ Der kvnic vo1n troyge1n|riche./ Daz was im innecliche1n leit./ Do | |
| zorne reyzes/ Mit ſtechworten, di du vurs,/ Und min gemute ſmelich rurs./ Und #s+ich mochte glich uch ſprechen#s-/ Und mit ſulchen | |
| ſach#s- e,/ #s+An geſyet in#s- hy #s+nimmerme,#s-/ Wan in eyn ſmelich tot hyn nymmit,/ Als den boſen billich geczimit,/ #s+Noch er | |
| Der frauwen ir gepende/ Und ließ sy in dem ellende/ Schmachlichen in dem walde./ Er sandte von ir palde/ Ainen poten | |
| von im schiet/ daz sî in entrôste noch enriet,/ daz smæhlîche ungemach,/ dazs im an die triuwe sprach,/ diu versûmde riuwe/ | |
| in gesant,/ wie er die ze Troie enpfie/ und wie smâlîch er si lie,/ wie man si wolte erslagen hân./ nû | |
| unschuldic sint,/ swie doch der künic und sîniu kint/ si smæhelich ab ir râte triben,/ die schuldic ân ir tât beliben,/ | |
| ich selb hut gehort mit mynen oren das er im schmehelich gnůg hat gesprochen.’ //‘Owe leider’, sprach die frau, ‘das hat | |
| ritter were der in der welt lebet, und sprach im schmehelich umb die bösen zeichen die ich yn thun sah zu | |
| das er uff eim karch gefúrt were, darumb im manich schmehelich wort sitherre gesprochen wart. Da Lancelot und sin jungfrau wol | |
| sine viende an leiten ane schulde, und mit dem jemerlichen smechlichen ende, da nieman was sin getrúwe frúnt denne ein maget | |
| sach ich, das der túfel allen geistlichen lúten mit also smehlichem spotte volgete, die im urlop gebent an in selben, #.[das | |
| Cresus, der künig von Lidia gewaldig groß,/ bi sinem richtum smelich an ein krüze bloß/ genagelt wart. darnach got wolde phenden/ | |
| vergaß./ des wart er an ein krüze/ in sprüze $s smelich genagelt bloß./ undankes grieß/ $s mit erge ^+mies/ vertemmet gotes | |
| der sünden, $s so ist sin lere gut./ ist aber smelich sin leben,/ sme si das strafen sin./ er sal nicht | |
| kunigs hulde,/ der wart umb die selben schulde/ gehandelt als smæchlich/ als der herren ieslich:/ versmit unde gebunden/ sant man in | |
| hulden/ allerbeste wesen wânden,/ sô hiezet ir si banden/ und smæchlichen handeln./ swer mit in wil wandeln,/ der leist in, swaz | |
| möhten dâhin komen,/ dâ man dich gevangen fuorte/ und dich smæchlichen an ruorte/ ûf den selben wegen/ mit stœzen und mit | |
| sperâ hêrre, sperâ sper./ doch muose et dulden Lähelîn/ einen smæhlîchen pîn./ in stach der künec von Zazamanc/ hinderz ors, wol | |
| nôt,/ sît wâriu milte dir gebôt/ sô manecvalten anehanc,/ etswâ smæhlîch gedranc/ unt etswâ werdez dringen./ des muoz hêr Walther singen/ | |
| mir hie sint,/ ích b%\in Philippen kint,/ ich heiz Alexander»./ smæhlîche sprach der ander/ «vür wen hâst dû mich ersehn?/ des | |
| diz mær über al/ in dem künecrîche erschal,/ sie sprâchen smæhlîche alsus/ «ist Abdalôminus/ nâch küneclîchem orden/ landes herre worden,/ der | |
| «uns solde wesen ungemach/ daz dirre künec unsern rât/ sô smâhlîche versmâhet hât./ wir soldenz niemêr vertragn./ wir sehen wol er | |
| ir ungetânez leben/ von ir angesiht gegeben./ sie sint sô smæhlîche getân:/ ich wolte gerne künde hân,/ waz in geschehen wære."/ | |
| tôt ein ende gît?/ vil jâmerlîche er gelît./ sie sehent smâhlîche dar/ und nement sîn ungerne war./ sie schouwent leiders niht | |
| ze frúndin si irchorn./ diz was .Ysbosete zorn/ und alse smeheliche leit/ das er mit grozir smaheit/ sih itewize gein im | |
| harte ungemach,/ daz Alexander sô irre sprach,/ und antworte ime smêlîche/ unde frevillîche./ des mohter gerne habin enborn;/ des gwan daz | |
| was des luzele nôt,/ daz er uns her enbôt/ sô smêlîche eine botescaft./ mir ne geswîche mîne craft,/ er solis ze | |
| Und sach, als er och e vernam,/ Ligen sin goͤtte/ Inschmachlichem gespoͤtte./ Da von erschrak er aber me/ Denne er was | |
| dem sint wir undertan/ Mit dienst willeklichen,/ Und ist im schmæchlichen:/ Wer selber kúneges namen treit,/ Dem kaiser er mit widerseit.’/ | |
| sîst getoufet./ sît ich her wart verkoufet,/ sô hân ich smæhlîch arbeit/ gedolt. der künic selbe streit/ gein mir und hiez | |
| gesent.’/ //Dem marhgrâven behagete/ daz der junge unverzagete/ in alsô smæhlîchem leben/ mit zuht nâch wirde kunde streben./ er sprach ‘dîne | |
| kôs./ sîn hant vaht sige der kristenheit./ sus rach er smæhlîchez leit/ des er vor Alysen pflac:/ ir minne an prîse | |
| gein der want/ dâ er Rennewarten slâfen sach./ von alsô smæhlîchem gemach/ dorft in niemen scheiden dan./ der koch besanct im | |
| ir minne,/ danne mîner kurzen zîte jâr,/ oder danne der smæhlîche vâr/ des mich ir vater wente./ ich getrûwe ir wol, |