Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sliz stM. (12 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| doch ein zorn na bi,/ sin zan hat einen scharfen sliz/ iz beiz dem tode einen biz,/ daz her iz nimmer | |
| niven wirt abgenvmen von dem alten. vnd wirt ein grozzer slitze. vnd niemant sendet niven win in alt pütrich. anders der | |
| wirt dan uil ein widerrisz,/ da uor gewas der erste slisz./ vnd nieman dut den nuwen win/ in alte vaz, oder | |
| das cruce sich mit negelen han/ Und des vleisches herten sliz/ Vor Adames itewiz/ Und sins geslechtes minne./ Diz waz in | |
| So enwirdet nicht Antecrist/ Geouget, der vorluste kint./ Wen der sliz geschiet sint/ Daz romische riche ist zu varn,/ So kumt | |
| Und nicht er (daz sit ane wan)/ Biz des riches sliz wirt vor getan./ Wen daz geschiet, des ist nicht rat,/ | |
| orden./ Da von sprichet Paulus ditz:/ ‘Swenne so des riches slitz/ Geschet, so kumt Antecrist.’/ Diz wort also gesprochen ist,/ Daz | |
| wolt siczen, da wart im ein pfil durch des halßberges slicz geschoßen, das sin roß in die lancken wunt wart. Min | |
| zîn den andren nâch./ Dî red ist ganz und âne slitz,‹/ jach er; und dô dî brûdre ditz/ gehôrten, sî dirquâmen/ | |
| daz er ein gespitzet swert/ durch in stæch datz dem slitze./ nû ersâhen ditze/ der kunic und sîn swâger./ snelle und | |
| gêren:/ die burgær tâten râche schîn,/ si erstâchen si zen slitzen în./ Parzivâl in werte daz./ do si drumbe erhôrten sînen | |
| ouch hân,/ daz sich gein der kel zesamene vienc./ der slitz unz ûf den gêren gienc./ smareit und rubîn,/ daz wâren |