Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
slihten swV. (59 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| st%<æte./ Ouch begonde er sie rihten/ vnd an der zůhte slihten/ daz sie daz lůt leides erliezen/ wande sie geniezen/ scholten | |
| amt schôn getailt, wan etleich maurent, die andern zierent und sliehtent daz werk. etleich saugent hong von wahse, etleich tailent daz | |
| ich wol,/ sint ich di warheit sprechen sol,/ der hie slichte dese ruwe hut./ di brut sprach abir lut:/ surge aquilo | |
| wil ich mich nemen an,/ daz ich daz buoch wil slihten,/ nâch mînem sinne rihten/ ûf die genâd der gotheit,/ dâ | |
| unser lêrer sîn?/ oder wer sol uns rihten,/ unsern kumber slihten?’/ er sprach: ‘daz sol Ur und Aarôn,/ di zwên süln | |
| sicherlîch/ und wil, daz ich ir rihte/ und iren kumber slihte.’/ er sprach: ‘dir sol geboten sîn,/ daz dû mir zeigst | |
| brant./ daz solt dû, herr, uns rihten/ und disen kumber slihten./ sît dir ist liep diu grehticheit,/ so lâ dir den | |
| ist wâr,/ ir houbet twahen und ir hâr/ strælen unde slihten/ und ir scheitel rihten./ ze den selben stunden/ manec hâr | |
| gevar,/ wie sîn schäitel sî gerichtet,/ wie sîn hâr sî geslichtet;/ schowe vil ernstlîche,/ ob er gebâr icht vrœlîchen,/ als er | |
| Sin hertz si vil nache trüg./ Sin ross waz do geschlichtett/ Und uff den louff gerichtett./ Er hett allain des mütte,/ | |
| Der rouch her uz durch den munt/ Und uz den valschen sinnen,/ Daz iz die werlt wart innen,/ Und wart vil | |
| die mitt sinne/ Inn wol kunden gerichten,/ Nach den winden slihten./ Frylich unde one alle laid/ Verainbertt on unmessekaitt/ Was der | |
| pflichtt/ Sumpten sich do lenger nicht./ Iren segel sy do schlichten/ Begonden und uff richten/ Und ylten balde da von dan./ | |
| sachen:/ Kanstu ze tugenden beschwachen ./ Der kaisser hiess do schlichten ,/ Vertilgen und vernichten/ Waz umb Troye und dar inne | |
| ir schone1n vaz./ Ir scheiteln sie berichte,/ Die szoppe sie slichte./ Siden|far was ir har,/ Ir o^"vgen luter vn2de clar./ Vnder | |
| wierett üch, herr, gegen mir,/ Daz üch alle üwer gir/ So serre statt uff min sterben?/ Kunnen ir nitt erwerben/ An | |
| Daz mer mac her wol getuen/ Gaes wuten und gaes slichten sich/ Und tut ein dinc unmugelich/ Vor jenen die mit | |
| stege,/ Die zolne, die betwungen wege/ Vri machende und nach slichtende,/ [144#’v#’a] Daz unrecht in recht richtende;/ So wirt her – | |
| von dan/ Hannor, der küng lobesan./ __Ain magtt one schande,/ Genantt dü schön Vernande,/ Für den küng bluglichen gie./ Sy sprach: | |
| gachend/ Die vigend vigentlichen an/ Die da uss uff diere ban/ Halten vermessen klichen./ Anmoreon der riche,/ Dem ich sinen vatter | |
| nefihtit;/ ane strælære unde bursten $s wirdit in daz har geslihtit./ si ruowent da ane vederbete, $s bolstære unde chusse,/ nehein | |
| der e da vindet./ Sin stul wirt uf gerihtet,/ Kostlich geslihtet/ In dem tempel mit gewalt,/ Mit grozer richeit manigfalt./ Er | |
| noch râten ûf den rehten scheit/ noch sprechen ûf ein slihten,/ erteilet der durch argen list/ ze lützel und ze vil,/ | |
| diu iſt gecʒymbert von den ſeligen menſchen, die ſich ſo ſlihtent vnd ſo heilichlichen lebent, das ſi wirdich ſint, das ſi | |
| ſint auch die ʒimberlute, die an der erde die ſtain ſlihtent, die an das templum des worn Salomonis gelegt ſullen werden, | |
| des worn Salomonis gelegt ſullen werden, die ſo gefuͤget vnd geſlihtet werdent in diſer werlt, das niemer hamer ſlach noch enhainer ſlaht | |
| von dem ſalcʒ. Si ſint diu cimer liute, die die ſtain ſlihtent vnd ſi ſo fuͤgent, das ſi gerait ſint an ʒe | |
| irer heiligen lere werdent die ſeligen in diſer werlt ſo geſlihtet vnd von allen wertlichen mailen ſo vollichlichen errainet, das ſi | |
| stat./ an den enden nu hât/ daz volc den graben geslihtet zû,/ daz si âne grôze arbeit nu,/ als sie wolden | |
| der sic.»/ «sît hie», sprach her Ludewic,/ «ûwer hâr daz slihtet,/ in die snûre daz berihtet!»/ waz mac ich daz lenger | |
| ir wuocher sît erwürget hât/ an dem angel den er slihte,/ dô er an daz chriuze zihte./ der vil reine lîchnam,/ | |
| wol/ daz ich dur wâre schulde sol/ die crumben sache slihten/ und einem armen rihten/ als eime rîchen alle frist./ dâvon | |
| iuwer lêre/ und iuwer rât berihtet./ ich hân dar ûf geslihtet/ mit stæte willen unde muot,/ swaʒ iu gemeine dunket guot,/ | |
| sachen/ begunde er sich ûf machen./ Sîn hâr wart im geslihtet./ nû daʒ er ûf gerihtet/ sich hete von der tobeheit/ | |
| schar./ ouch heten sich ze strîte gar/ die Kriechen dô geslihtet./ ir volc daʒ was gerihtet/ in rehter ordenunge teil./ fünfzehen | |
| bürgetor, die türne grôʒ,/ die rincmûre, diu die stat beslôʒ,/ slihtens’ unde brâchen nider,/ daʒ in kam ze schaden sider./ In | |
| dy lantt/ sich nach Rome richtenn/ und sich nach Gote slichtenn./ also geschach Policarpo;/ er was in seiner huete do./ __Doch | |
| werlt zu richten,/ und wirt die argen mit den guten slichten,/ gut hon und arg vernichten./ das buch sal han capitel | |
| ze hûf,/ dô brach der herre ûf./ dô fuor er gesliht/ für Koboltstorf die geriht/ und legte sich dâ nider./ unlanc | |
| vil übel vervangen/ von den herren allen wart./ __hie mit slihte man die vart/ und verrihte die reise,/ wer den Valben | |
| mære wîset,_–/ prîsen, dâ ez prîset,/ vehten, dâ ez vihtet,/ slihten, dâ ez slihtet,/ wundern, dâ ez wundert,/ sundern, dâ ez | |
| dâ ez prîset,/ vehten, dâ ez vihtet,/ slihten, dâ ez slihtet,/ wundern, dâ ez wundert,/ sundern, dâ ez sundert/ die bœsen | |
| werden sleht/ sô daz dû rehte rihtest,/ unreht ze rehte slihtest./ dû solt in solhen siten sîn,/ swâ den hêrscheften dîn/ | |
| die die übeln durch die miete/ gar an dem übeln slihtent/ und reht unrehte rihtent!/ wê in! wê den veigen,/ die | |
| mit der kunst man alle vrist/ die chrumbe an sange slihtet/ und alle wise tihtet:/ des lac der erste funt an | |
| slihtic undirmarche seil/ sih von nordin rihtet:/ sin underscheit sich slihtet/ da jene lant marke ende hat./ da dirre dritte teil | |
| mit worten suͤzin/ sinen brůder solten gruͤzin/ und sinen zorn slihten,/ gein senftir guͤte rihten./ __ Do Jacob von dannin schiet,/ | |
| dinen zorn/ gén disen schulden sin verlorn!’/ __ Do Mo%.yses geslihte das/ dez ze tůn sih da vermaz/ Got der israhelschen | |
| er muͤstez darnah also/ buͤzen unde richten,/ mit gelichir bůze slihten/ îe darnach so dú schulde wag:/ lip umbe lip, slag | |
| kúnne der israhelischen schar/ zů ieglichem gerihte,/ wan si wissliche slihte/ swas ungeriht fúr si kam:/ so si die rede vernam,/ | |
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