Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

slihten swV. (59 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Albert 777 st%<æte./ Ouch begonde er sie rihten/ vnd an der zůhte slihten/ daz sie daz lůt leides erliezen/ wande sie geniezen/ scholten
BdN 289, 36 amt schôn getailt, wan etleich maurent, die andern zierent und sliehtent daz werk. etleich saugent hong von wahse, etleich tailent daz
Brun 644 ich wol,/ sint ich di warheit sprechen sol,/ der hie slichte dese ruwe hut./ di brut sprach abir lut:/ surge aquilo
EnikWchr 41 wil ich mich nemen an,/ daz ich daz buoch wil slihten,/ nâch mînem sinne rihten/ ûf die genâd der gotheit,/ dâ
EnikWchr 8656 unser lêrer sîn?/ oder wer sol uns rihten,/ unsern kumber slihten?’/ er sprach: ‘daz sol Ur und Aarôn,/ di zwên süln
EnikWchr 26504 sicherlîch/ und wil, daz ich ir rihte/ und iren kumber slihte.’/ er sprach: ‘dir sol geboten sîn,/ daz dû mir zeigst
EnikWchr A II,510 brant./ daz solt dû, herr, uns rihten/ und disen kumber slihten./ sît dir ist liep diu grehticheit,/ so lâ dir den
Eracl 1929 ist wâr,/ ir houbet twahen und ir hâr/ strælen unde slihten/ und ir scheitel rihten./ ze den selben stunden/ manec hâr
Erinn 602 gevar,/ wie sîn schäitel sî gerichtet,/ wie sîn hâr sî geslichtet;/ schowe vil ernstlîche,/ ob er gebâr icht vrœlîchen,/ als er
GTroj 13531 Sin hertz si vil nache trüg./ Sin ross waz do geschlichtett/ Und uff den louff gerichtett./ Er hett allain des mütte,/
GTroj 13918 Der rouch her uz durch den munt/ Und uz den valschen sinnen,/ Daz iz die werlt wart innen,/ Und wart vil
GTroj 15112 die mitt sinne/ Inn wol kunden gerichten,/ Nach den winden slihten./ Frylich unde one alle laid/ Verainbertt on unmessekaitt/ Was der
GTroj 16809 pflichtt/ Sumpten sich do lenger nicht./ Iren segel sy do schlichten/ Begonden und uff richten/ Und ylten balde da von dan./
GTroj 23157 sachen:/ Kanstu ze tugenden beschwachen ./ Der kaisser hiess do schlichten ,/ Vertilgen und vernichten/ Waz umb Troye und dar inne
Herb 598 ir schone1n vaz./ Ir scheiteln sie berichte,/ Die szoppe sie slichte./ Siden|far was ir har,/ Ir o^"vgen luter vn2de clar./ Vnder
HeslApk 18342 wierett üch, herr, gegen mir,/ Daz üch alle üwer gir/ So serre statt uff min sterben?/ Kunnen ir nitt erwerben/ An
HeslApk 18735 Daz mer mac her wol getuen/ Gaes wuten und gaes slichten sich/ Und tut ein dinc unmugelich/ Vor jenen die mit
HeslApk 18939 stege,/ Die zolne, die betwungen wege/ Vri machende und nach slichtende,/ [144#’v#’a] Daz unrecht in recht richtende;/ So wirt her –
HeslApk 19950 von dan/ Hannor, der küng lobesan./ __Ain magtt one schande,/ Genantt dü schön Vernande,/ Für den küng bluglichen gie./ Sy sprach:
HeslApk 21674 gachend/ Die vigend vigentlichen an/ Die da uss uff diere ban/ Halten vermessen klichen./ Anmoreon der riche,/ Dem ich sinen vatter
Himmelr 9, 22 nefihtit;/ ane strælære unde bursten $s wirdit in daz har geslihtit./ si ruowent da ane vederbete, $s bolstære unde chusse,/ nehein
HvNstGZ 5325 der e da vindet./ Sin stul wirt uf gerihtet,/ Kostlich geslihtet/ In dem tempel mit gewalt,/ Mit grozer richeit manigfalt./ Er
KLD:Kzl 2: 7, 8 noch râten ûf den rehten scheit/ noch sprechen ûf ein slihten,/ erteilet der durch argen list/ ze lützel und ze vil,/
Konr 19,88 diu iſt gecʒymbert von den ſeligen menſchen, die ſich ſo ſlihtent vnd ſo heilichlichen lebent, das ſi wirdich ſint, das ſi
Konr 21,8 ſint auch die ʒimberlute, die an der erde die ſtain ſlihtent, die an das templum des worn Salomonis gelegt ſullen werden,
Konr 21,9 des worn Salomonis gelegt ſullen werden, die ſo gefuͤget vnd geſlihtet werdent in diſer werlt, das niemer hamer ſlach noch enhainer ſlaht
Konr 21,51 von dem ſalcʒ. Si ſint diu cimer liute, die die ſtain ſlihtent vnd ſi ſo fuͤgent, das ſi gerait ſint an ʒe
Konr 21,53 irer heiligen lere werdent die ſeligen in diſer werlt ſo geſlihtet vnd von allen wertlichen mailen ſo vollichlichen errainet, das ſi
Kreuzf 2921 stat./ an den enden nu hât/ daz volc den graben geslihtet zû,/ daz si âne grôze arbeit nu,/ als sie wolden
Kreuzf 4033 der sic.»/ «sît hie», sprach her Ludewic,/ «ûwer hâr daz slihtet,/ in die snûre daz berihtet!»/ waz mac ich daz lenger
KvHeimHinv 909 ir wuocher sît erwürget hât/ an dem angel den er slihte,/ dô er an daz chriuze zihte./ der vil reine lîchnam,/
KvWSchwanr 657 wol/ daz ich dur wâre schulde sol/ die crumben sache slihten/ und einem armen rihten/ als eime rîchen alle frist./ dâvon
KvWTroj 18468 iuwer lêre/ und iuwer rât berihtet./ ich hân dar ûf geslihtet/ mit stæte willen unde muot,/ swaʒ iu gemeine dunket guot,/
KvWTroj 27311 sachen/ begunde er sich ûf machen./ Sîn hâr wart im geslihtet./ nû daʒ er ûf gerihtet/ sich hete von der tobeheit/
KvWTroj 30509 schar./ ouch heten sich ze strîte gar/ die Kriechen dô geslihtet./ ir volc daʒ was gerihtet/ in rehter ordenunge teil./ fünfzehen
KvWTroj 48059 bürgetor, die türne grôʒ,/ die rincmûre, diu die stat beslôʒ,/ slihtens’ unde brâchen nider,/ daʒ in kam ze schaden sider./ In
Märt 1322 dy lantt/ sich nach Rome richtenn/ und sich nach Gote slichtenn./ also geschach Policarpo;/ er was in seiner huete do./ __Doch
Mügeln 98,10 werlt zu richten,/ und wirt die argen mit den guten slichten,/ gut hon und arg vernichten./ das buch sal han capitel
Ottok 30552 ze hûf,/ dô brach der herre ûf./ dô fuor er gesliht/ für Koboltstorf die geriht/ und legte sich dâ nider./ unlanc
Ottok 84680 vil übel vervangen/ von den herren allen wart./ __hie mit slihte man die vart/ und verrihte die reise,/ wer den Valben
RvEAlex 96 mære wîset,_–/ prîsen, dâ ez prîset,/ vehten, dâ ez vihtet,/ slihten, dâ ez slihtet,/ wundern, dâ ez wundert,/ sundern, dâ ez
RvEAlex 96 dâ ez prîset,/ vehten, dâ ez vihtet,/ slihten, dâ ez slihtet,/ wundern, dâ ez wundert,/ sundern, dâ ez sundert/ die bœsen
RvEAlex 1794 werden sleht/ sô daz dû rehte rihtest,/ unreht ze rehte slihtest./ dû solt in solhen siten sîn,/ swâ den hêrscheften dîn/
RvEBarl 3767 die die übeln durch die miete/ gar an dem übeln slihtent/ und reht unrehte rihtent!/ wê in! wê den veigen,/ die
RvEWchr 525 mit der kunst man alle vrist/ die chrumbe an sange slihtet/ und alle wise tihtet:/ des lac der erste funt an
RvEWchr 2195 slihtic undirmarche seil/ sih von nordin rihtet:/ sin underscheit sich slihtet/ da jene lant marke ende hat./ da dirre dritte teil
RvEWchr 6618 mit worten suͤzin/ sinen brůder solten gruͤzin/ und sinen zorn slihten,/ gein senftir guͤte rihten./ __ Do Jacob von dannin schiet,/
RvEWchr 12142 dinen zorn/ gén disen schulden sin verlorn!’/ __ Do Mo%.yses geslihte das/ dez ze tůn sih da vermaz/ Got der israhelschen
RvEWchr 12895 er muͤstez darnah also/ buͤzen unde richten,/ mit gelichir bůze slihten/ îe darnach so dú schulde wag:/ lip umbe lip, slag
RvEWchr 17907 kúnne der israhelischen schar/ zů ieglichem gerihte,/ wan si wissliche slihte/ swas ungeriht fúr si kam:/ so si die rede vernam,/

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