Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
slihte stF. (42 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ir habit gesprochen./ Ez sal gar unzurbrochen/ Bliben in sinen slichten,/ Nach deme daz ez tichten/ Die vursten uz Persen lant,/ | |
| der selben nacht/ Irschein myme gesichte/ Daz vierde tier an slichte,/ Groz, starc, gruesam, wunderlich./ Zene von ysin greslich/ Waren im | |
| ir vertumet/ Urteilende die tochter/ Israhelischer lochter/ An hengende in slichte./ Get wider zu gerichte!/ Valschen gezuc haben sie/ Getan uf | |
| künig jehen,/ in wær trugenlîch geschehen./ __Dô macht got ein slihte:/ ze ir aller gesihte/ fuor der tiufel sînen wec/ als | |
| und an sîn geriht;/ des muost er rihten nâch der sliht./ __Eins tages saz er ob dem tisch,/ do er az | |
| ding daz ich gesechen han,/ [33#’v] Das du alsus die schlichtte/ Den öchssen gelich gerichtte/ Hast gegeben, daz haiss ich pris:/ | |
| erden/ Sich ze were gerichte,/ Und lag uff im die schlichtte./ Der junge sprach: ‘nun ist helffe zitt.’/ Aine t%:iffen wunden | |
| Deß frewte sich der weygant./ Es lieff für sich di slichte,/ Durch das wasser di richte./ Dar nach do es abend | |
| dir swer als ein berg;/ Wir bringen dich in der slihte/ Mit gewalt vor gerihte;/ Wir gen mit dir, wo du | |
| Strenge, ernsthaft und eislich:/ Von diesem vor gerihte/ Schribt Lucas die slihte./ Stoͤrig, voͤrhtig, ane wer/ Wirt dez himelriches her:/ Der erste | |
| dem wilde/ walt und gevilde./ ich wæne er wênic schiuhe/ slihte oder riuhe,/ ebene, berc oder tal./ sîn chriegen machet tieres | |
| hin ümbe./ ûʒ sînes zagels krümbe/ maht er schier eine slihte/ und sluoc in dar enrihte/ nâch dem erwelten gaste./ den | |
| hin/ gepunden für das gerichte./ Lysia sprach: ‘das ist ein slichte:/ liebes chind Nereon,/ oppher den gotten! ich wil zelon/ geben | |
| durch recht an das gerichte./ er fraget urtail nach der slichte,/ was seines rechtes were/ uber einen ra%:wbere./ es hiet ein | |
| varnn,/ so g%:ing für war mein gerichte/ nicht nach der slichte;/ ich wer ewigchleich verlornn/ und müst dulden der gotter zorn,/ | |
| hiet gesworn rech gerichte,/ das wolt er haben mit der slichte./ des wurd er nimmer mainaide/ noch durch lieb noch durch | |
| dem pande/ für daz gerichte./ er sprach: ‘nim d%:ir ein slichte,/ oppher dem abgot und lebe,/ oder man d%:ir czü laide | |
| hat er argez icht get#;van,/ so sol er nach der slicht/ dolden daz gericht;/ man sol vertůn dehainen man/ on red, | |
| beg%:ing do weib und mann_–/ so müste er nach der slichte/ duldenn das gerichte./ den christenn was laid umb in./ das | |
| diu mit gefuoge und mit kraft,/ mit liebe und mit slihte/ daz lant wol verrihte./ //XV. nû sande got der guot/ | |
| wie gewalticlich/ der kunic von Bêheim ôsterrîch/ het mit ganzer sliht,/ und wie daz lant verriht/ hie ze Stîre kunic Wêlân,/ | |
| er solde sînen sweher bitten,/ daz er durch aller triwen slihte/ sich enthielt mit dem gerihte./ daz enphalch er dem boten | |
| gehôrten zuo den landen niht./ der bâbst enpôt im die sliht,/ wold er im daz enplanden,/ daz er zuo sîn selbes | |
| reise gedâht./ dô er die volbrâht,/ er kêrte nâch der slihte/ gegen Miurperc gerihte./ dâ beleip er ein wîle/ und gebôt, | |
| unde tæte er des niht,/ sô sold er wizzen die sliht,/ si wurden überladen/ mit sô kreftigem schaden,/ den si niht | |
| mit reht und mit gerihte./ dô riet man im die slihte,/ er sold inz gebieten,/ daz si fride hieten./ und vil | |
| sîn slegels zil./ ___Doch reit er wênec irre,/ wan die slihte an der virre/ kom er des tages von Grâharz/ in | |
| in dem jare schinit in/ unz an den grunt die slihte hin/ (der ist sehzich klaftir tief irkant,/ das mez als | |
| Begunnen unde hergetan/ Rehte in rehtir richte/ An umbekreiz mit slihte,/ Han ich kúrzecliche her geseit/ Ane valsch die warheit/ Mit | |
| //Min zunge hat mit warheit/ Ortfrúmmechliche her geseit/ In rehter slihte mit warheit/ Swas dú scrift úns hat geseit/ Endehafter warheit./ | |
| ze leide in durh ir ungewin./ ouh wiste si dú slihte hin/ gein S%.yna, da si wolten/ Got opfirn als si | |
| versuͤnen moͤhte./ Min her Wilhelm do sprach,/ Do er die slihte ruhen sach/ Mit worten an in baiden,/ ,Nu liesse ichz | |
| Den fůrte man gevangen dan./ Do wart vil ruch die slihte,/ Vil krumb die rehte rihte,/ Vil wit wart in der | |
| das da wurde erkant/ Fride und gůt gerihte./ Mit ritterlicher slihte/ Der kunic an dem rate saz./ Er sprach ,sun, dir | |
| wan úser wider sach/ gat sůchent um und umb,/ die slihti und die krumb,/ die herte und och die linde,/ wen | |
| eine hœhe kam./ dâ vander von geschihte/ einen waltstîc âne slihte/ mit grase verwahsen unde smal;/ den kêrte er anderhalp ze | |
| warf er umbe,/ er machte ûz einer crumbe/ eine rihtige slihte./ er lie her gân enrihte/ mit aller sînes herzen ger/ | |
| si an daz ivngste gerihte,/ da got welt nach der slihte,/ daz du da sist ane svͤnde reine.’/ mit vræuden wart | |
| <bringent>,/ die si selbe tihten;/ nv ist chomen zvͦ der slihten/ daz si hie bevore schriben;/ nv sint si beliben/ an | |
| ze tal:/ sus vuor der strît über al,/ hie ûf slihte, dort ûf lê./ si dolten ach und wê,/ die mit | |
| frů/ geflogen von dem neste:/ kunstlose gebreste/ machet mir die slihte crump!/ nu ist daz hertze mir so tump/ daz ez | |
| nieman varn/ schol an dem getihte:/ ich jagt gern die slihte/ der vremden aventuͤr,/ dar zů mir lere stuͤr/ der geb |