Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

slihte stF. (42 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Daniel 5353 ir habit gesprochen./ Ez sal gar unzurbrochen/ Bliben in sinen slichten,/ Nach deme daz ez tichten/ Die vursten uz Persen lant,/
Daniel 5764 der selben nacht/ Irschein myme gesichte/ Daz vierde tier an slichte,/ Groz, starc, gruesam, wunderlich./ Zene von ysin greslich/ Waren im
Daniel 7725 ir vertumet/ Urteilende die tochter/ Israhelischer lochter/ An hengende in slichte./ Get wider zu gerichte!/ Valschen gezuc haben sie/ Getan uf
EnikWchr 17569 künig jehen,/ in wær trugenlîch geschehen./ __Dô macht got ein slihte:/ ze ir aller gesihte/ fuor der tiufel sînen wec/ als
EnikWchr 26398 und an sîn geriht;/ des muost er rihten nâch der sliht./ __Eins tages saz er ob dem tisch,/ do er az
GTroj 1909 ding daz ich gesechen han,/ [33#’v] Das du alsus die schlichtte/ Den öchssen gelich gerichtte/ Hast gegeben, daz haiss ich pris:/
GTroj 11744 erden/ Sich ze were gerichte,/ Und lag uff im die schlichtte./ Der junge sprach: ‘nun ist helffe zitt.’/ Aine t%:iffen wunden
HvNstAp 10282 Deß frewte sich der weygant./ Es lieff für sich di slichte,/ Durch das wasser di richte./ Dar nach do es abend
HvNstGZ 6672 dir swer als ein berg;/ Wir bringen dich in der slihte/ Mit gewalt vor gerihte;/ Wir gen mit dir, wo du
HvNstGZ 6793 Strenge, ernsthaft und eislich:/ Von diesem vor gerihte/ Schribt Lucas die slihte./ Stoͤrig, voͤrhtig, ane wer/ Wirt dez himelriches her:/ Der erste
KvHeimHinv 6 dem wilde/ walt und gevilde./ ich wæne er wênic schiuhe/ slihte oder riuhe,/ ebene, berc oder tal./ sîn chriegen machet tieres
KvWTroj 9907 hin ümbe./ ûʒ sînes zagels krümbe/ maht er schier eine slihte/ und sluoc in dar enrihte/ nâch dem erwelten gaste./ den
Märt 1212 hin/ gepunden für das gerichte./ Lysia sprach: ‘das ist ein slichte:/ liebes chind Nereon,/ oppher den gotten! ich wil zelon/ geben
Märt 3496 durch recht an das gerichte./ er fraget urtail nach der slichte,/ was seines rechtes were/ uber einen ra%:wbere./ es hiet ein
Märt 3546 varnn,/ so g%:ing für war mein gerichte/ nicht nach der slichte;/ ich wer ewigchleich verlornn/ und müst dulden der gotter zorn,/
Märt 3574 hiet gesworn rech gerichte,/ das wolt er haben mit der slichte./ des wurd er nimmer mainaide/ noch durch lieb noch durch
Märt 12974 dem pande/ für daz gerichte./ er sprach: ‘nim d%:ir ein slichte,/ oppher dem abgot und lebe,/ oder man d%:ir czü laide
Märt 13254 hat er argez icht get#;van,/ so sol er nach der slicht/ dolden daz gericht;/ man sol vertůn dehainen man/ on red,
Märt 14600 beg%:ing do weib und mann_–/ so müste er nach der slichte/ duldenn das gerichte./ den christenn was laid umb in./ das
Ottok 1391 diu mit gefuoge und mit kraft,/ mit liebe und mit slihte/ daz lant wol verrihte./ //XV. nû sande got der guot/
Ottok 2701 wie gewalticlich/ der kunic von Bêheim ôsterrîch/ het mit ganzer sliht,/ und wie daz lant verriht/ hie ze Stîre kunic Wêlân,/
Ottok 3505 er solde sînen sweher bitten,/ daz er durch aller triwen slihte/ sich enthielt mit dem gerihte./ daz enphalch er dem boten
Ottok 9223 gehôrten zuo den landen niht./ der bâbst enpôt im die sliht,/ wold er im daz enplanden,/ daz er zuo sîn selbes
Ottok 10758 reise gedâht./ dô er die volbrâht,/ er kêrte nâch der slihte/ gegen Miurperc gerihte./ dâ beleip er ein wîle/ und gebôt,
Ottok 30745 unde tæte er des niht,/ sô sold er wizzen die sliht,/ si wurden überladen/ mit sô kreftigem schaden,/ den si niht
Ottok 95953 mit reht und mit gerihte./ dô riet man im die slihte,/ er sold inz gebieten,/ daz si fride hieten./ und vil
Parz 180,16 sîn slegels zil./ ___Doch reit er wênec irre,/ wan die slihte an der virre/ kom er des tages von Grâharz/ in
RvEWchr 3033 in dem jare schinit in/ unz an den grunt die slihte hin/ (der ist sehzich klaftir tief irkant,/ das mez als
RvEWchr 3797 Begunnen unde hergetan/ Rehte in rehtir richte/ An umbekreiz mit slihte,/ Han ich kúrzecliche her geseit/ Ane valsch die warheit/ Mit
RvEWchr 8800 //Min zunge hat mit warheit/ Ortfrúmmechliche her geseit/ In rehter slihte mit warheit/ Swas dú scrift úns hat geseit/ Endehafter warheit./
RvEWchr 10743 ze leide in durh ir ungewin./ ouh wiste si dú slihte hin/ gein S%.yna, da si wolten/ Got opfirn als si
RvEWh 372 versuͤnen moͤhte./ Min her Wilhelm do sprach,/ Do er die slihte ruhen sach/ Mit worten an in baiden,/ ,Nu liesse ichz
RvEWh 7723 Den fůrte man gevangen dan./ Do wart vil ruch die slihte,/ Vil krumb die rehte rihte,/ Vil wit wart in der
RvEWh 14962 das da wurde erkant/ Fride und gůt gerihte./ Mit ritterlicher slihte/ Der kunic an dem rate saz./ Er sprach ,sun, dir
SHort 5032 wan úser wider sach/ gat sůchent um und umb,/ die slihti und die krumb,/ die herte und och die linde,/ wen
Tr 2572 eine hœhe kam./ dâ vander von geschihte/ einen waltstîc âne slihte/ mit grase verwahsen unde smal;/ den kêrte er anderhalp ze
Tr 6835 warf er umbe,/ er machte ûz einer crumbe/ eine rihtige slihte./ er lie her gân enrihte/ mit aller sînes herzen ger/
TürlArabel *R 283,14 si an daz ivngste gerihte,/ da got welt nach der slihte,/ daz du da sist ane svͤnde reine.’/ mit vræuden wart
Wernh A 2260 <bringent>,/ die si selbe tihten;/ nv ist chomen zvͦ der slihten/ daz si hie bevore schriben;/ nv sint si beliben/ an
Wh 392, 9 ze tal:/ sus vuor der strît über al,/ hie ûf slihte, dort ûf lê./ si dolten ach und wê,/ die mit
WhvÖst 155 frů/ geflogen von dem neste:/ kunstlose gebreste/ machet mir die slihte crump!/ nu ist daz hertze mir so tump/ daz ez
WhvÖst 14614 nieman varn/ schol an dem getihte:/ ich jagt gern die slihte/ der vremden aventuͤr,/ dar zů mir lere stuͤr/ der geb
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