Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

slîfen stV. (64 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Barth 145, 8 trucken. //Swem die brâ sêr sint, der nem antimonium unde slîphe daz an einem steine unde beize daz in einem ezich
BdN 86, 14 die cristallen und sint sinbel, dar umb, daz si sich sleifent durch den luft her ab zuo allen enden. ez kümt
BdN 267, 19 si niht peiwegig ist. dâ von spricht Lucânus: diu cenker sleift allzeit an dem rehten steig. aber centipeda haizt ain hundertfüezel,
BdN 269, 11 abgrünten der erd, und wenn er ains ungewiters enpfint, sô sleuft er etswenn her auz und fleugt gar hôch über die
BdN 294, 8 die hennen, und daz jung peindl, daz des êrsten her für sleuft, daz ist weiz; aber des kaisers sündl ist zehant hongvar,
Daniel 4484 der erden soum/ Hat crefteclich begriffen./ __Ich hab uch nu gesliffen/ Spiegel clar den boum mit vrucht/ Bittende mit schoner zucht/
EnikWchr 14878 si den trœster begreif,/ wan ir diu hant ze tal sleif,/ si sprach: ‘ez ist diu wârheit:/ daz dû mir vor
EnikWchr 23266 an den wagen griff,/ sîn houbt im von dem lîb sliff./ ez wær billîch und reht./ sîn sun wær ein edel
Er 6062 hân nû wol gedâht.#.;/ diu hant ir gegen der erde sleif,/ ir mannes swert si begreif/ und zôch ez ûz der
Herb 1470 dem falle er in begreif,/ Daz er vf die erde1n sleif./ Er sprach: "ir sit gefange1n."/ Er begunde wider range1n./ Do
Herb 5370 erviel thelamon./ Polixenu1n stach delon,/ Daz er vf die erden sleif./ Delon sin ros begreif./ Hector vf daz ros saz./ Do
Herb 9549 ein grozze schar wart./ Zv strite sie griffen;/ Nuwen swert geslieffen/ Wol geueget, wol gewort/ Hetten ir scherfe vn2de vort./ So
Herb 11648 tot./ Paris de1n sine1n begreif,/ Do er vf die erde1n sleif,/ Als do er solde falle1n./ Er nam in in alle1n./
Herb 13387 glich./ Der frowe1n schrigete iegelich,/ Do sie vf die erde1n sleif./ Helena sie begreif/ Vn2de begu1nde scrigen v3nde klage1n/ Vn2de hiz
Herb 13431 alle wan,/ Daz ecuba were tot./ Iedoch begonde ir not/ Slifen vnd wanken./ Sie lac an den gedanke1n,/ Wie sie getete
Herb 13964 Vn2de zv|brache1n die sper./ Zv den swerten sie griffen,/ Scharfe gesliffen,/ Vo1n stahel vil herte./ Ayax sich wol werte;/ Er sluc
Herb 14718 Daz sin blut vz pheif/ Vn2de er vf die erde1n sleif./ Da were der herre tot blibe1n,/ Wen daz dar zv
HeslApk 623 was Danyel gereit/ Unde gienc zu Arioth,/ Bat en daz er lie die not/ Bestan, unde vurte in/ Vor den kunic
HeslApk 12163 zwigen/ Von winden glich den vigen,/ Die von den zwige slifen/ Swenne so die ersten rifen/ Und uzen grawen als ein
Himmelr 2, 19 deiz stæte hat dere ewicheite $s in dere tage lenge,/ gesliffen noch gewichen $s noch gevallen nemach,/ sit diu erde vone
HimmlJer 82 sin tugente erlischet,/ daz alter in begrifet,/ diu jugent dannan slifet./ wil er danoch gote dienen,/ er mach sih verwænen,/ ime
Hiob 9322 ſyner rede macht/ Nicht ebene muge begrifen,/ Sunder er geruche ſlyfen/ Und lichtlich tempern ſine wort,/ Daz ſy myner vernumphten ort/
Hiob 12130 inden ich/ Redeliche ding begryfe/ Und dor inne ſy ſlecht ſlyfe,/ Wi ich ſy recht vurgelege,/ Daz ich beſchirme und gehege/
HvFreibTr 754 rechte solde:/ er begonde nâher grîfen,/ den armen liez er slîfen/ und leite in under ir helselîn./ «jâ», gedâchte Isôt, «ez
HvNstAp 10048 scher,/ Er wolt in umb greyffen./ Das schwert ließ er sleiffen/ Und slug im ab di schare langk,/ Das sy auff
HvNstAp 11939 hertz prach./ Ir augen stachen dort her/ Als zway wol$/ geschliffne sper./ Di schone vieng mich an ir pant,/ Das ich
HvNstAp 15909 hant./ Dar in pegund sy greyffen:/ Ir vinger sach man sleyffen,/ Di waren sinewelt und langk,/ Sy deten manigen sussen schwangk/
Iw 1111 alsus beleip im daz leben,/ dô daz tor her nider sleif,/ deiz im den lîp niht begreif/ und sluoc, als ich
Kchr 8344 rât tûhte den chunich guot./ sîn trûrigez muot/ im dô slîfen began./ er hiez im gewinnen sîne man,/ er enbôt der
KLD:Kzl 9: 3, 7 und inne/ mannes herze erfröiwen sol;/ vîol smac tuot sorge slîfen;/ kiesen süeze fruht vür rîfen;/ lieplich werdiu wîp an grîfen/
Kreuzf 5394 mit im wâgen dar./ __Starke holzaxe sie/ nâmen und scharf gesliffen die./ ir was vil, offen daz tor,/ die brucke nider,
KvWLd 1,116 dranc vil harter/ durch ir sêle tougen/ danne ein wol gesliffen swert./ /Sich bewârte an dir daz wort/ daz ir seite
KvWSchwanr 994 rücke/ durch versuochen vaste greif,/ sô seig ez nider unde sleif/ zer erden under sîner hant./ ze jungest einez wart bekant/
KvWTroj 28206 lûten under in/ tambûren, schellen, phîfen./ lîs ûf den füeʒen slîfen/ und dar nâch balde springen/ wart dâ mit hübischen dingen/
KvWTroj 28585 vrouwen trûtschaft,/ die lieʒ der ritter ellenthaft/ ûʒ sînem muote slîfen,/ wan er begunde grîfen/ daʒ swert und daʒ gewæfen an/
KvWTroj 29689 zimier ûf gebunden/ dô wâren algemeine/ und daʒ gesmîde reine/ gesliffen unde wol geveget./ mit starken brücken übersteget/ die graben wurden
KvWTroj 30907 schîn/ beid offen unde stille./ sîn tach was ein berille/ gesliffen alsô dünne gar,/ daʒ der grîfe rôtgevar/ dur den lûterbæren
KvWTroj 39997 wart der schade im offen,/ daʒ er zuo der plânîe sleif./ iedoch tet im der stegereif/ eins volleclichen valles buoʒ,/ wan
Lanc 614, 5 diep den man hencken sol an einen galgen!’ ‘Wie ich geschleiffet si, herre ritter’, sprach Lancelot, ‘die jungfrau solt ir nit
Lanc 624, 9 törlich: ‘Wo ist der geuneret ritter der uff dem karren geschleifft wart als ein dieb den man an einen galgen hencken
Mügeln 223,12 Paris wol trüg eine rise./ wo kint uf helem ise/ slifen, da mag man felle spen./ Saturnus, der vernam, / wie
Ottok 96324 stap oder stangen,/ die kômen her snelle./ manic tûsent grelle/ gesliffen vil scharf/ und swes man darzuo bedarf,/ dâ man übel
Parad 53, 31 nicht. mer di crefte di zu dem libe horint, di slîfint und nemint abe. ie mê der mensche bekennit, ie me
Parad 107, 30 an ume. daz erste, ein recht gesteltnisse und daz ez gesliffin si. also muiz di sele gereinigit und geluterit sin fon
Parz 396,25 triuwe,/ der zweier liebe al niuwe./ Obîen hant fürn mantel sleif,/ dâ si Meljanzes arm begreif:/ al weinde kust ir rôter
Parz 488,24 bêde samt zuo/ herzenlîcher klage grîfen/ unt die freude lâzen slîfen,/ sît dîn kunst sich sælden sus verzêch./ dô dir got
Pass_I/II_(HSW) 25660 keiner maze/ von irre schult begrifen./ si machet abe im slifen/ guter werke harte vil./ ein teil ich dir nu raten
ReinFu K, 1891 gesant.»/ «daz leist ich», sprach der kvnic zehant/ Vnde liez slifen sinen zorn./ Reinhart sprach: «vil manic dorn/ Hat mich in
Rennew 29063 hin./ __Nu bedoͤrfte wol min sin/ daz ich in wol gesliffe,/ e ich zu dem tihte griffe./ ez werdent mære harte
RvEAlex 2400 swer über sich ze hôhe gât,/ ob den diu hœhe slîfen lât,/ er nimt vil lîhte alsolhen val/ von der hœh%\e

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