Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
slich#’1 stM. (12 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| arbeit./ Wache!’ daz spricht: beware dich,/ Daz dich des tuveles slich,/ Er dir dine craft geswiche,/ In sunden icht irsliche,/ So | |
| irrere nit/ Wirt vorendet zu der zit./ __Der valschen berschrecken slich/ #s+Hat einen kunic ober sich,#s-/ #s+Den engel des abisses;#s-/ Sie | |
| den man geschieze,/ Sin eiter drin gegieze/ Durch sinen erclichen slich./ //Diz wort ist bezeichentlich;/ Nu sich, sin, daz du vaste | |
| und offenbare/ Laget also manic vare/ Valles hie in Sathanases slich/ Und ist gestal so manic strich,/ Were nicht mer wen | |
| solden tjostieren,/ dort mit rotten punieren./ si geloubten sich der sliche/ die man heizet friwendes stiche:/ heinlîch gevaterschaft/ wart dâ zefuort | |
| ir niht turnieren mich,/ sô kan ich noch den alten slich,/ //als dô ich mînem wîbe entran,/ die ich ouch mit | |
| kampfe sach./ der selbe hât betwungen mich/ gar âne hælingen slich./ man sach dâ fiwer ûz helmen wæn/ unt swert in | |
| sippe reicht ab iu an mich./ wær daz ein kebeslîcher slich/ mînhalp, swâ uns diu wirt gezilt,/ ir hetet iuch gâhs | |
| di wunden greif,/ dar abe im gentzlich entsleif/ aller zwivelunge slich./ zume sibenden male wisete er sich/ den jungern, die da | |
| rihte gegen dem tische gie/ dâ diu küneginne saz,/ sînen slich er gegen ir maz/ und leit irz houbet ûf ir | |
| dâ der küele brunne clanc,/ und loseten sînem clange,/ sînem sliche und sînem gange;/ dâ er hin ûf die plaine gie,/ | |
| vlæhten / und nâch gewinne dæhten. / ich hân ir sliche wol ersehen, / wie si nâch guote kunnen spehen / |