Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sleifen swV. (17 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mvste klage1n./ Man bant in nacket zv ein2em phage1n/ Vn2de sleifete in durch die strazze1n./ Do en=wart er niht gelazze1n,/ E | |
| groz rede erhabe1n,/ Daz orestes in dem grabe1n/ Sine mvter gesleiffet hete./ Daz man im den tot tete,/ Riete1n sie alle | |
| bezeichenunge vil./ Doch si her maniges tieres hagel,/ //Der lewe sleiffet sinen zagel/ Nach im swen her vorsazt wirt,/ Daz her | |
| dem her machter sich,/ beneben im verborgenlich/ ein starke glavîe sleifte er./ wol marcte der furste, wie daz der/ Sarrazîn im | |
| er slúg yn nymer dot mit dheynerhand $t wapen. Er schleifft yn off das waßer und warff yn dryn. Da er | |
| der muß geuneret sin (als du bist uff einem karren gesleifft als ein diep den man zum galgen furen sol), der | |
| in uwer geselschafft ie komen solt der off eim karch geschleuffet ist als ein diep den man hencken sol an einen | |
| begunde yn der ein schelten: geuneret diep, uff eim karch geschleufft, $t was er dar solt, ob er mit gewalt durch | |
| mocht werden von dem karch da er so lang uff gesleufet wart! Er hats gut recht das er wiedder mich nit | |
| Sî bundin Pippîne dô/ einem pferde an den stert/ und sleiftin in kein Torûn wert,/ dâ man an einin boum in | |
| pherdes zagel binden!/ sust wolt er nit erwinden,/ er wurde gesleift alsô./ manic tûsent mensch wart unfrô,/ daz den jâmer an | |
| geschehen,/ dô wurdens an den stunden/ ze pherden gebunden/ und gesleiphet über al/ beide berc unde tal/ datz sant Vîte in | |
| er algeriht/ mit den gevangen wider./ die wurden alle sider/ gesleiphet und verderbt/ und alsô ersterbt,/ als si verdienet heten./ vil | |
| zu stunden/ von in wol gebunden/ und mit grozem hazze/ gesleifet durch di gazze,/ als ir vientlicher mut/ uf des mannes | |
| willekurte./ daz blut man nach im spurte,/ da er was gesleifet./ verbrochen und vergleifet/ was er an manigen enden,/ doch wolde | |
| sinnelicher krefte und ir bildunge, die in noch inziehen und sleiffent, ouch bringent sú in bewegunge liebes und leides, froͤude und | |
| so der hirtz des hundes nút kan lidig werden, so sleiffet er den hunt nach ime bitz an einen boͤm und |