Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
slêhe F. (7 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| pesten und allermaist die wir die wälhischen oder die grôzen slehen haizen, die etswaz säuerlot sint. wenn die kriechen zeitig werdent | |
| wol daz du nie bege/ sunde also breit sam ein sle./ der sunder wart geborn dir zu heile./ mit orteil ichz | |
| dich?/ Ez treit blumen, viol, cle,/ Gras, wurtze, nezslen, die sle,/ Rosen, lylgen, boume, dorn,/ Weize, gerst, haber, korn./ Den luten | |
| Darzu richten alle zit/ Rechte, swie die sache lit.’/ __Die slehe hat wizze blut./ Samfte deme houbte tut/ Ir ruch in | |
| wirt sie zu dem slamme/ Gemischet, und nicht irkorn./ Ein sle wirt von dem geborn,/ Grune ist sie, swartz dar na;/ | |
| sie alda/ Beide varwe vurbaz me./ Kerne brenget ouch die sle/ In ires selbes saffe./ Nicht vil ist ir in raffe/ | |
| mit ruwe den ban!/ Got wil dir die tat verlan./ __Slehe, wie ist dir geschen?/ Bluende lestu dich sen/ Alle zit |