Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sît#’1 adv_k_prp (862 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| niht bevilt,/ daz lâz ich sîn: er het doch nôt,/ sît ez diu minne im gebôt./ Orgelûs diu glanze/ in jagete | |
| iu herzenlîche klagen./ ich weiz wol dazs iu minne bôt,/ sît ir hie werbet mînen tôt./ wært ir nu selbe ander | |
| nâch ander minne gêt,/ dâ helfe an iwern genâden stêt,/ sît ir ze Terr_marveile sît/ worden hêrre. iwer strît/ hât iu | |
| sî mir holt:/ wand ich hân nôt durch si gedolt./ sît Orgelûs diu rîche/ mit worten herzenlîche/ ir minne mir versagete,/ | |
| rîche/ mit worten herzenlîche/ ir minne mir versagete,/ ob ich sît prîs bejagete,/ mir wurde wol ode wê,/ daz schuof diu | |
| verdagen."/ der künec des dancte sêre./ Gâwân vrâgte in mêre/ "sît iu versmâhet gein mir strît,/ nu sagt mir, hêrre, wer | |
| gesehn,/ der muoz mir rîterschefte jehn./ etswenne irs anders jâhet,/ sît ir mich êrest sâhet./ daz lâz ich sîn: nemt hin | |
| al den sternen/ der snelle Sâturnus?/ der triuwe ein monîzirus,/ sît ich die wârheit sprechen kan,/ sus was mîn erwünschet man./ | |
| minne pflac./ ine bin sô niht verdorben,/ ine habe doch sît geworben/ des küneges schaden mit koste/ unt manege schärpfe tjoste/ | |
| mir Anfortases wunde./ nu jeht, wie solt ich armez wîp,/ sît ich hân getriwen lîp,/ alsolher nôt bî sinne sîn?/ etswenn | |
| nôt bî sinne sîn?/ etswenn sich krenket ouch der mîn,/ //Sît daz er lît sô helfelôs,/ den ich nâch Cidegaste erkôs/ | |
| mir nie genennet."/ si sprach "vil gern ich siz verdage,/ sît ir niht welt daz ichz in sage."/ ___er unt diu | |
| geriten/ unt wellent iuch enpfâhen./ daz endarf iu niht versmâhen,/ sît ez diu freude in gebôt."/ nu was ouch Plippalinôt/ mit | |
| sol mich bî ir sitzen lân."/ des vrâgter Bênen stille./ sît ez was sîn wille,/ si zeigete im die maget clâr./ | |
| sprach diu magt mit sinnen/ "hêr, wen solt ich minnen?/ sît mir mîn êrster tag erschein,/ sô wart rîter nie dechein/ | |
| sprach mîn hêr Gâwân/ "ir sult sîn fürbaz künde hân,/ sît er sich prîse nâhet/ unt des mit willen gâhet./ von | |
| minne pflegn,/ sô daz ich ellende/ im sînen kumber wende./ sît al sîn freude stêt an mir,/ swenne ich untriwe enbir,/ | |
| was in selten ê geschehn,/ den frouwen unt der rîterschaft,/ sît si Clinschores kraft/ mit sînen listen überwant./ si wârn ein_ander | |
| was doch sô gedigen/ deiz al daz volc was verswigen./ sît nam er mit freuden war/ al der rîter unt der | |
| der hant diu dich schreip!/ âne sorge ich nie beleip/ sît des tages daz ich sach/ die hant von der diu | |
| bî toufe kein sô werde./ //Daz Gâwân von Artûse reit,/ sît hât sorge unde leit/ mit krache ûf mich geleit ir | |
| ir vlîz./ mir sagete Meljanz von Lîz,/ er sæhe in sît ze Barbigœl./ "ôwê," sprach si, "Plimizœl,/ daz dich mîn ouge | |
| von mir aldâ./ grôz jâmer nâch der werden diet/ mich sît von stæten fröuden schiet."/ ___diu künegîn trûrens vil verjach:/ hin | |
| der erden zil;/ niht wan die got beschermen wil./ //___hêr, sît iwer starkiu nôt/ ist worden wendec âne tôt,/ Sîn gâbe | |
| mugt mir schaden hân getân,/ den ich doch ungedienet hân./ //Sît ir mich gesuochet hât,/ nu lêre iuch got ergetzens rât./ | |
| rât irs, ob wir disen plân/ baz mit rîtern überlegn,/ sît wirz wol getuon megn?/ ich erwirb wol an der herzogîn/ | |
| ze Rosche_Sabîns in die stat:/ den künec Gramoflanz er bat,/ "sît daz unwendec nu sol sîn,/ daz er gein dem neven | |
| in mîn neve wern./ bit in gein uns schiere komn,/ sît sîn gewalt ist sus vernomn/ daz erz niht vermîden wil./ | |
| die mâsen in niht swæren./ Er wolte baneken den lîp,/ sît sô manec man unde wîp/ sînen kampf solden sehn,/ dâ | |
| schildes schirben und daz grüene gras/ ein glîchiu temperîe was,/ sît si begunden strîten./ si muosen scheidens bîten/ alze lange: si | |
| kint manne enbôt,/ und daz er dæhte an ir nôt,/ sît si für alle gewinne/ dienst büte nâch sîner minne./ daz | |
| brâhte,/ ein knappe des gedâhte,/ ez wart nie baz erstrichen sît./ dô was ez naht unt slâfes zît./ Parzivâl ouch slâfes | |
| in underwîset/ einer zuht die man noch prîset:/ ern genam sît nimmer mêre/ mit rede an sich die êre/ daz er | |
| strîten kœme ûf den plân./ //___Artûs ze Parzivâle sprach/ "neve, sît dir sus geschach/ daz du des kampfes bæte/ und manlîche | |
| ir kumbers nu gezem,/ der tuot ez âne mînen rât,/ sît siz ungedienet hât./ ___Bêde ir muoter und ir ane/ die | |
| dâ ich mit dienste grüezen hol./ frouwelîn, ich meine dich,/ sît du mit trôste trœstes mich./ unser minne gebent geselleschaft:/ daz | |
| wurzel mîner freuden kraft./ dîn trôst für ander trôste wigt,/ sît dîn herze gein mir triwen pfligt./ du bist slôz ob | |
| mêre,/ waz hân ich unsælic man/ dem künege Gramoflanz getân,/ sît er gein mîme künne pfligt,/ daz in lîhte unhôhe wigt,/ | |
| erkanten, diu im minne truoc./ sîn freude hôch was genuoc./ sît Artûs het erloubet daz,/ daz si beide ein_ander âne haz/ | |
| niwan diu küneginne/ Condwîr_âmûrs,/ diu geflôrierte bêâ flûrs./ ___er dâhte "sît ich minnen kan,/ wie hât diu minne an mir getân?/ | |
| drumbe sî."/ im lac sîn harnasch nâhe bî./ //___Er dâhte "sît ich mangel hân/ daz den sældehaften undertân/ ist (ich mein | |
| die minne,/ diu manges trûrgen sinne/ mit freuden helfe ergeilet),/ sît ich des pin verteilet,/ ich enruoche nu waz mir geschiht./ | |
| müeze im vestenunge gebn,/ daz er behalde nu sîn lebn;/ sît ez sich hât an den gezogt,/ in bestêt ob allem | |
| sîme her dirre eine man/ durch paneken in daz fôreht./ sît si selbe nâmen in daz reht,/ die künge ich lâze | |
| mit kiusche lember wâren/ und lewen an der vrecheit./ ôwê, sît d’erde was sô breit,/ daz si ein_ander niht vermiten,/ die | |
| mac niht verdagen,/ ich muoz ir strît mit triwen klagen,/ sît ein verch und ein bluot/ solch ungenâde ein_ander tuot./ si | |
| lebn:/ ieweders hant was sicherbote./ der getoufte wol getrûwet gote/ sît er von Trevrizende schiet,/ der im sô herzenlîchen riet,/ er | |
| "dîns strîts ich wênec angest hân./ stüend ich gar blôz, sît ich hân swert,/ du wærst doch schumpfentiure gewert,/ sît dîn | |
| blôz, sît ich hân swert,/ du wærst doch schumpfentiure gewert,/ sît dîn swert zebrosten ist./ al dîn werlîcher list/ mac dich | |
| ___dô sprach der rîche Feirefîz/ "helt, durch dîner zühte vlîz,/ sît du bruoder megest hân,/ sô sage mir, wie ist er | |
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